| Neue Generation des Ford Focus wird Kunden auf der ganzen Welt mit Hochtechnologie begeistern
- Gemeinsam mit den Kompaktvans C-MAX und Grand C-MAX führt der neue Ford Focus ein Bündel moderner Features in sein Segment ein
- ttraktiv gestalteter Ford Focus Turnier feiert Weltdebüt in Genf
- Neue Ford Focus-Baureihe bleibt die Messlatte in puncto Fahrqualität
- Ziel: Klassenbestwerte in Sachen Kraftstoffverbrauch und CO 2 -Ausstoß
- Mit seinem kompromisslosen Entwicklungsansatz ist die neue Ford Focus-Generation bereit für eine weltweite, 120 Länder einschließende Karriere
Die neue Fahrzeuggeneration der Ford Motor Company in der kompakten Mittelklasse tritt mit einer reichen Auswahl an attraktiven und bezahlbaren Technologie-Features und Ausstattungsdetails, erstklassiger Verarbeitung und beispielhaft geringen Kraftstoffverbräuchen sowie einer Fahrqualität an, die auch weiterhin im C-Segment weltweit den Maßstab definiert.
Auf der Grundlage der komplett neu entwickelten neuen Fahrzeugarchitektur für diese Kategorie gehen als erste Modelle die beiden Kompaktvans Ford C-MAX und Grand C-MAX an den Start. Sie debütieren noch in der zweiten Jahreshälfte 2010 auf dem europäischen und deutschen Markt, die Premiere des Grand C-MAX in Nordamerika ist für Ende 2011 geplant. Der Hauptdarsteller des Ensembles, der neue Ford Focus, kommt ebenfalls 2011 in den Handel. Der Produktionsanlauf in Europa und Nordamerika ist zeitgleich für Anfang 2011 geplant, die Fertigung in weiteren Werken folgt anschließend. Ford wird seinen globalen Bestseller in mehr als 120 Ländern anbieten, die Quote der Gleichteile beträgt dabei rund 80 Prozent.
„Bei der Entwicklung unserer neuen Fahrzeugarchitektur für das C-Segment, die wir weltweit einsetzen werden, haben wir keine Kompromisse zugelassen“, betont John Fleming, Chairman & CEO Ford Europa. „Die überwältigende Resonanz, die der neue Ford Focus bei seiner Weltpremiere in Detroit erhalten hat, bestätigt unsere Vorgehensweise. Davon abgesehen sind wir der Überzeugung, dass der neue Ford Focus und die C-MAX-Familie mit einem beispiellosen Angebot an modernen Technologien, innovativen Ausstattungs-Features und überlegener Fahrqualität in dieses hart umkämpfte Fahrzeugsegment einsteigen.“
Neuer Ford Focus: Bereit für die Technologie-Führerschaft im C-Segment
Die Skalenvorteile, die das weltweit auf hohe Stückzahlen ausgelegte Modellprogramm für die kompakte Mittelklasse bietet, machen die umfangreiche Technologie-Offensive von Ford in dieser Fahrzeugkategorie erst möglich. Mit ihrem substanziellen Ausstattungspaket streben die nächste Ford Focus-Generation sowie die neuen Kompaktvans Ford C-MAX und Grand C-MAX klar die diesbezügliche Marktführerschaft im C-Segment an. Hinzu kommen zahlreiche hochmoderne Ausstattungsmerkmale, die bis dato nur in größeren und deutlich teureren Fahrzeugen zum Angebot gehörten.
„Wir haben es uns ganz klar zum Ziel gesetzt, weltweit unseren C-Segment-Kunden mehr relevante, bezahlbare und innovative Technologie-Features und Ausstattungsdetails zugänglich zu machen als jeder andere Automobilhersteller“, betont Derrick Kuzak, Vice President Produktentwicklung der Ford Gruppe. „Dabei geht es uns nicht um Extras um jeden Preis. Unsere Anstrengungen zielen in eine andere Richtung. Wir wollen das Leben in und mit dem neuen Ford Focus angenehmer gestalten, Fahrten mit ihm sollen noch sicherer und umweltgerechter sein als in jedem anderen Automobil seiner Klasse. Ganz abgesehen natürlich davon, dass er die Tradition dieser Baureihe fortsetzen muss und in seinem Umfeld mit der größten Fahrdynamik auftritt.“
Verbindende Charakteristik aller neuen Technologie-Features, die Ford für die neue Modellgeneration im C-Segment anbietet: Sie wurden schnörkellos konzipiert, können intuitiv genutzt werden und sind vergleichsweise preiswert. Zugleich verbessern sie den Komfort, steigern die Sicherheit oder senken die Betriebskosten. Eine Übersicht der wichtigsten neuen Technikangebote – die je nach Modell, Ausstattungslinie und Markt variieren können – unterstreicht dies:
- MyFord – Zu den markantesten Innovationen von Ford innerhalb des Cockpits zählt das hochmoderne Bedienkonzept MyFord , das europäischen Kunden unter dem Begriff HMI (Human Machine Interface) bereits aus den Oberklassemodellen Ford Mondeo,
S-MAX und Galaxy sowie dem Fiesta kennen . Es bietet dem Fahrer durch die fortschrittliche Kombination aus Schaltwippen und klar zugeordneten Display-Menüs einen deutlich vereinfachten Zugriff auf alle wesentliche Fahrzeuginformationen, Entertainment-Systeme und sonstige Zusatzgeräte, die via Bluetooth ® eingebunden werden. In gehobenen Ausstattungslinien umfasst das MyFord-System einen farbigen 8-Zoll-Touchscreen.
- SYNC – Ergänzend zu MyFord steht das besonders leistungsfähige SYNC-Modul zur Verfügung, eine Weiterentwicklung des bisher bekannten „Sound&Connect“-Pakets. Es ermöglicht zum Beispiel die Sprachsteuerung von Mobiltelefonen und Satelliten-Navigation, die per Bluetooth ® oder – ebenso wie eine Vielzahl elektronischer Speichermedien und MP3-Player – über unterschiedliche Schnittstellen inegriert werden können. SYNC feiert sein Europa-Debüt Anfang 2011 in Verbindung mit dem neuen Ford Focus.
- Einpark-Assistent (Active Park Assist) – Im Gegensatz zu teuren, da kamerabasierten Systemen nutzt der Einpark-Assistent von Ford eine Reihe von Sensoren rund um das Fahrzeug, um in Verbindung mit der elektrischen EPAS-Lenkunterstützung automatisch in längs zur Fahrtrichtung liegende Lücken einzuparken. Dabei analysiert eine Steuerelektronik die Länge und auch die Tiefe eines potenziellen Parkraums. Erfüllen die Maße die Voraussetzungen, läuft das Lenk-Prozedere automatisch ab – die Kontrolle über die Kupplung und das Gaspedal behält weiterhin der Fahrer.
- Torque Vectoring Control – Dieses dynamische Fahrassistenzsystem ist normalerweise exklusiven Sportwagen und Hochleistungsfahrzeugen vorbehalten. In den neuen kompakten Mittelklassemodellen von Ford nutzt es die Komponenten der Bremsanlage, um auf elektronischem Wege die Funktion eines Sperrdifferenzial zu imitieren – also bei zügiger Kurvenfahrt sowie auf Straßen mit unterschiedlichen Fahrbahnbelägen die Verteilung des Motordrehmoment an die beiden angetriebenen Vorderräder auszugleichen. Hierzu greift die Bremse individuell ein, wenn ein einzelnes Rad durchzudrehen droht – etwa, wenn es in schnell gefahrenen Kurven auf der Innenseite entlastet wird. Ergebnis: Auf diese Weise kann das äußere Rad mehr Motorleistung übertragen, dies führt zu einer höheren Traktion und einem verbesserten Handling. Dank seiner speziellen Auslegung unterstützt TVC nicht nur erfahrene und ambitionierte Fahrer, sondern gewährt speziell bei schwierigen äußeren Bedingungen auch ungeübteren Fahrern eine bessere Kontrolle über den Wagen.
- Aktive Sicherheitsabstands-Kontrolle (Low Speed Collision Mitigation System) – Über ein nach vorne gerichtetes Radar entdeckt dieses System bei Geschwindigkeiten bis 30 km/h Hindernisse in Front des Fahrzeugs und berechnet vorbeugend die notwendige Bremskraft, um eine Kollision zu verhindern. Reagiert der Fahrer nicht auf die drohende Gefahr, kann die Aktive Sicherheitsabstands-Kontrolle je nach Abstand des im Weg stehenden Objekts und dem eigenen Tempo auch selbsttätig die Bremsung einleiten; parallel hierzu wird die Motorleistung zurückgefahren. Ziel ist es, Unfälle bei geringen Geschwindigkeiten, wie sie zum Beispiel in langsamer Kolonnenfahrt vorkommen, zu vermeiden. Die Messfrequenz dabei ist beeindruckend hoch: Pro Sekunde scannt die Aktive Sicherheitsabstands-Kontrolle den Bereich vor dem eigenen Fahrzeug 50 Mal.
- Adaptive Geschwindigkeitsregelanlage ACC (Adaptive Cruise Control) – ACC kombiniert die Funktion einer konventionellen Geschwindigkeitsregelanlage mit einer automatischen Abstandskontrolle. Registriert das System ein vorwegfahrendes Fahrzeug, hält es selbsttätig einen vom Fahrer vorgewählten Mindestabstand ein. Dies bedeutet, dass es bei Bedarf auch die Geschwindigkeit verringert. Ist der Weg wieder frei, beschleunigt ACC den Wagen zurück auf das zuvor eingestellte Tempo.
- Geschwindigkeitsbegrenzer – Der Geschwindigkeitsbegrenzer ist eine erweiterte Funktion der Geschwindigkeitsregelanlage (Cruise Control). Sie hält eine vom Fahrer zuvor festgelegte Tempo-Obergrenze ein und reduziert auf diese Weise zum Beispiel die Gefahr, unabsichtlich ein Tempolimit zu überschreiten. In Gefahrensituationen kann die elektronische Regelung durch Vollgasbefehle überwunden werden.
- Spurhalte-Warnung (Lane Departure Warning) mit Fahrspur-Assistent (Lane Keeping Aid) – Über eine nach vorne gerichtete Kamera registriert dieses innovative System, ob das Fahrzeug zwischen den Straßenmarkierungen korrekt seine Spur hält. Verlässt es die vorgegebene Richtung und nähert sich den Fahrbahnbegrenzungen, weist die Spurhalte-Warnung den Fahrer durch ein leichtes Vibrieren im Lenkrad auf die drohende Gefahr hin. Der Fahrspur-Assistent geht noch einen Schritt weiter und gibt über die elektrische Servolenkung bereits einen kleinen Lenkimpuls vor. Dies erhöht die Aufmerksamkeit des Fahrers und unterstützt ihn bei der Korrektur der Fahrtrichtung. Diese Warnsignale werden unterdrückt, wenn der Fahrer die Blinker aktiviert oder die Verkehrsbedingungen einen gewollten Spurwechsel wahrscheinlich erscheinen lassen. Die Sensibilität des Systems lässt sich über zwei Stufen vorwählen, die Intensität der Alarmsignale kann dreistufig gemäß den individuellen Vorlieben eingestellt werden. Die Spurhalte-Warnung bleibt bei Geschwindigkeiten unterhalb von 70 km/h deaktiviert, greift somit also nicht im Stadtverkehr ein. Bei Bedarf kann das System auch manuell ausgeschaltet werden.
- „Toter-Winkel-Assistent“ (Blind Spot Information System) – Über Warnleuchten in den Außenspiegeln macht dieser „Toter-Winkel-Assistent“ den Fahrer bei Spurwechseln auf andere Verkehrsteilnehmer aufmerksam, die sich im schwierig einsehbaren „toten Winkel“ links oder rechts neben dem eigenen Wagen befinden. Über zwei spezielle Mehrkanal-Radarsensoren in den Ecken der Heckschürze scannt das innovative System dabei während der Fahrt einen Bereich, der auf beiden Seiten von den Außenspiegeln bis zirka drei Meter hinter das Automobil reicht und auch in der Breite eine Fläche von gut drei Metern abdeckt. Aktiviert wird der „Toter-Winkel-Assistent“ bereits bei Geschwindigkeiten ab zehn km/h und damit wesentlich früher als bei vergleichbaren Systemen auf dem Markt.
- Fernlicht -Assistent (Auto High Beam ) – Der Fernlicht-Assistent erkennt über eine nach vorne gerichtete Kamera entgegenkommende Lichtquellen und wechselt, wenn es sich dabei um Gegenverkehr handelt, selbsttätig von Fern- auf Abblendlicht und wieder zurück. Auf diese Weise schließt es die Blendung anderer Autofahrer aus und optimiert die eigenen Sichtverhältnisse. Im städtischen Bereich bleibt dieses System deaktiviert, um Fehlfunktionen zu vermeiden.
- Müdigkeitswarner – Dieser Fahrer-Assistent macht seinem Namen alle Ehren: Der Müdigkeitswarner analysiert über verschiedene Parameter wie zum Beispiel die Spurhalte-Warnung (siehe oben) oder auch Karosseriebewegungen um die Hochachse den Aufmerksamkeitsgrad des Fahrers. Fällt dessen Konzentration etwa aufgrund von Müdigkeit auf ein kritisches Niveau, erscheint im Display der Instrumententafel ein entsprechendes Warnsymbol.
- Verkehrsschild-Erkennungssystem (Traffic Sign Recognition) – Dieses System erkennt Verkehrsschilder, die links oder rechts am Fahrbahnrand stehen. Wichtige Hinweise wie zum Beispiel Tempolimits oder ein Überholverbot werden auf dem Display im Armaturenbrett angezeigt.
- EPAS-Servolenkung (Electronic Power Assisted Steering) mit Drehmomentausgleich (Torque Steer Compensation) und Lenkwinkel-Korrektur (Pull-Drift Compensation) – Die bedarfsabhängig geregelte elektrische EPAS-Servolenkung senkt den Kraftstoffverbrauch. Über die Funktion „Torque Steer Compensation“ verbessert sie auf unebenen Straßen den Geradeauslauf bei starker Beschleunigung, durch die Lenkwinkel-Korrektur gleicht sie die Seitenneigung der Fahrbahn aus.
- Schaltempfehlungsanzeige (Economy shift indicator) – Informiert den Fahrer im Sinne eines optimalen Kraftstoffverbrauchs über den günstigsten Moment zum Herauf- oder Herunterschalten.
- Ford EasyFuel-Komfort-Tankverschluß – Dieses preisgekrönte System verhindert zuverlässig die Fehlbetankung des Fahrzeugs mit der falschen Kraftstoffsorte.
- Ford KeyFree-System mit Ford Power-Startfunktion – Ermöglicht den schlüssellosen Zugang ins Auto und das Anlassen des Motors über einen Startknopf.
- Elektrische Tür-Kindersicherung (Power Child Locks) – Dieses gerade für junge Familien interessante Sicherheits-Feature ermöglicht auch während der Fahrt das Verschließen der hinteren Türen per Knopfdruck.
- Gurtwarnsystem für alle Sitze (All-Seat Beltminder) – Über ein Alarmzeichen im Instrumentenbrett informiert dieses System, wenn einer der Mitfahrer der ersten, zweiten oder – im Falle des Grand C-MAX – dritten Sitzreihe seinen Sicherheitsgurt nicht korrekt angelegt hat. Ist einer der beiden Vornesitzenden betroffen, kommt zusätzlich ein akustisches Signal hinzu.
- Rückfahrkamera – Die im Heck des Fahrzeugs installierte Kamera überträgt ihr
Bild auf ein Farbdisplay in der Mittelkonsole und erleichtert auf diese Weise Einparkmanöver.
- Ford Mobiltelefon Navigation – Integriert die Navigationsfunktionen moderner Mobiltelefone über die Bluetooth ® -Schnittstelle.
Neuer Ford Focus profitiert von der globalen Produktstrategie ONE Ford
Im Einklang mit der neuen globalen Produktstrategie ONE Ford ist die nächste Generation des Ford Focus in den Händen eines internationalen Teams von Entwicklern und Konstrukteuren unter der Leitung des europäischen Kompetenzzentrums für kleine und kompakte Modelle in Köln-Merkenich entstanden. Der Antriebsstrang fiel in die Verantwortung einer ähnlich besetzten Arbeitsgruppe im Technischen Zentrum von Dunton in England. Die Experten von Ford konnten dabei auf die umfangreichen Erfahrungswerte zurückgreifen, die sie zuvor bereits mit dem hochgelobten und überaus erfolgreichen Ford Fiesta gesammelt haben. Der Kleinwagen tritt derzeit seine internationale Karriere mit seinem Marktdebüt in Nordamerika an. Für die dritte Generation des Ford Focus steuern auch die Spezialisten in den Ford Entwicklungszentren im US-amerikanischen Dearborn (Michigan), Australien und Asien ihr Know-how bei. Insgesamt sind auf der ganzen Welt gut 1.800 Ingenieure von Ford in die Arbeit am neuen Ford Focus involviert, der damit zum wichtigsten Modell in der nunmehr zwölfjährigen Geschichte dieser Baureihe aufsteigt.
„Das enorme Stückzahl-Potenzial, die Tiefe des Gleichteilekonzepts und die globale Reichweite unserer neuen Produktstrategie im C-Segment haben es uns im Zusammenspiel mit der gebündelten weltweiten Entwicklungskompetenz von Ford ermöglicht, ein Niveau in Bezug auf innovative Technologie und moderne Ausstattungen zu verwirklichen, das aus unserer Sicht in diesem Wettbewerbsumfeld konkurrenzlos ist“, so Derrick Kuzak. „Diese enorme Bandbreite in Verbindung mit den hochentwickelten Motor-/Getriebe-Einheiten und dem besonderen Maß an Sicherheit wird selbst die Besitzer deutlich größerer und teurerer Premium-Fahrzeuge überraschen.“
Kurvenkünstler Ford Focus – unerreichte Fahrdynamik und -qualität
Seit seiner Markteinführung im Jahr 1998 setzt der Ford Focus in puncto Agilität und sportlich-direktes Fahrverhalten die Maßstäbe in seinem Segment. Jetzt steht die nächste Generation bereit, diese Messlatte erneut ein gutes Stück höher zu legen – mit neuen Klassenbestwerten, die die Fahrqualität, Lenkpräzision und das Feedback des Fahrwerks mit signifikant verbessertem Federungs- und Abrollkomfort verbinden.
Um diese ehrgeizigen Ziele zu erreichen, erfuhr das bewährte Fahrwerks-Layout des Vorgängers eine tief greifende Überarbeitung. Dies betrifft die Schwertlenker-Hinterachse ebenso wie die vorderen und hinteren Fahrwerksrahmen. Auch mit der Einführung eines fortschrittlichen „Dynamic Cornering Control“-Systems verbessern die Fahrdynamik-Spezialisten von Ford die Kurvenstabilität des Ford Focus nochmals. Dabei regelt ein sogenanntes „Torque Vectoring“-System die Verteilung des Drehmoments auf die angetriebenen Vorderräder. Effekt: Unerwünschtes Untersteuern wird reduziert und die Traktion ebenso wie das Einlenkverhalten verbessert.
Hinzu kommt eine vollständig neu entwickelte elektrische Servolenkung. Dank sorgfältiger Feinabstimmung überzeugt sie bei hohen Geschwindigkeiten mit klaren und präzisen Rückmeldungen, während die Lenkkräfte für Einparkmanöver auf ein Mindestmaß reduziert werden konnten.
„Der Ford Focus verteidigt eine einzigartige Reputation als das fahrdynamischste Automobil in seinem Segment“, erläutert Gunnar Herrmann. „Das neue Modell baut auf dieser Tradition auf. Unseren Ingenieuren ist es gelungen, die Agilität und die Lenkpräzision nochmals zu verbessern, während zugleich auch Fahr- und Abrollkomfort spürbar hinzugewonnen haben.“
Hochmoderne Antriebstechnologien: Vorbildlich geringer Verbrauch und CO 2 -Ausstoß
Engagierte Autofahrer dürfen sich freuen: Für den neuen Ford Focus steht ein vielfältiges Angebot an hochmodernen EcoBoost SCTi-Benzin- und weiterentwickelten Duratorq TDCi-Dieselmotoren bereit. Sie überzeugen mit souveränen Leistungsreserven und hoher Laufkultur auf der einen sowie geringem Verbrauch und niedrigen Abgasemissionen auf der anderen Seite. Ihre Gemeinsamkeit: Die Vierzylinder vereinen fortschrittliche Direkteinspritzungs-Technologie mit aktueller Turboaufladung und senken auf diese Weise ihren Kraftstoffbedarf – jeweils im Vergleich zum Vorgängermodell – um zehn bis 20 Prozent.
In Europa haben die Ford Focus-Kunden auf Benzinerseite die Wahl zwischen dem besonders effizienten Ford EcoBoost SCTi-Direkteinspritzer, der aus 1,6 Litern Hubraum 110 kW (150 PS) oder 132 kW (180 PS) schöpft, sowie dem gleich großen Duratec Ti-VCT-Motor, der ebenfalls in zwei Leistungsstufen mit 77 kW (105 PS) oder 92 kW (125 PS) zur Verfügung steht.
Nochmals sparsamer, kraftvoller und laufruhiger präsentieren sich die tiefgreifend überarbeiteten Duratorq TDCi-Turbodiesel mit Common-Rail-Direkteinspritzung. Die Topversionen mit zwei Litern Hubraum leisten 85 kW (115 PS), 103 kW (140 PS) oder 120 kW (163 PS). Mit direktem Ansprechverhalten und nochmals geringerem Verbrauch überzeugen auch die 1,6-Liter-Versionen, die mit 70 kW (95 PS) oder 85 kW (115 PS) erhältlich sind.
Alternativ zum serienmäßigen 6-Gang-Schaltgetriebe bietet die Marke mit dem Blauen Oval für alle drei Leistungsstufen des 2,0 Liter großen Duratorq TDCi auch das innovative Ford PowerShift-Automatikgetriebe mit Doppelkupplungstechnologie an. Sie kombiniert die Effizienz, die Bandbreite der Übersetzungen und das Fahrvergnügen eines manuellen Getriebes mit den sanften Gangwechseln und dem Schaltkomfort einer konventionellen Automatik.
Erstklassige Verarbeitungsqualität
Zu den Kernpunkten bei der Entwicklung des neuen Ford Focus zählte ein besonders hohes Niveau an Qualität und Verarbeitung, das die anspruchsvollen Erwartungen übertrifft, die Kompaktwagen- und Mittelklasse-Kunden auf der ganzen Welt heute an ihr Fahrzeug stellen. Dies spiegelt sich bereits in der deutlich leiseren Geräuschkulisse des Innenraums wider, findet seine Entsprechung aber auch im fortschrittlich modernen und makellos ausgeführten Interieur-Design. In der Summe aller Eindrücke ergibt sich ein Premium-Gefühl, wie es sonst nur deutlich teureren Produkten zugestanden wird.
Um dieses bemerkenswerte Level zu erreichen, leistete Ford akribische Detailarbeit. Jeder einzelnen Komponente, die der Kunde in seinem neuen Ford Focus berühren, sehen, hören oder auch riechen wird, widmeten die europäischen Spezialisten eine intensive Betrachtung – und stellten auf diese Weise sicher, dass diese Elemente jeweils die in sie gesetzten Erwartungen übertreffen werden. Besondere Aufmerksamkeit kam dabei der Qualität der Polsterungen und Oberflächen-Materialien, Spaltmaßen, Verarbeitungstoleranzen und Materialübergängen sowie der farblichen Passgenauigkeit zu.
Für die Mehrzahl typischer Fahrzeug-Eigenschaften hat Ford in den vergangenen Jahren weltweit gültige Standards entwickelt. Sie beschreiben detailliert, wie charakteristische Details und Funktionen ausgeführt werden müssen, um den hohen Qualitätsansprüchen von Ford zu genügen und die Identität der Marke zu unterstreichen – eine Art katalogisiertes Erbgut. Dies betrifft zum Beispiel den satten Klang, mit dem die Türen ins Schloss fallen – für viele Autobesitzer ein Indiz für solide und robuste Bauweise, dem moderne Modelle von Ford mit angepassten Türstrukturen und Verriegelungsmechanismen entsprechen. Auch die Polsterung des Lenkrads inklusive der Ausgestaltung der Nähte erfüllen einheitlich die anspruchsvollen Vorgaben.
Ford Focus mit der nächsten Evolutionsstufe des „Ford kinetic Design“
Der kompromisslose Ansatz, den die nächste Generation des Ford Focus verfolgt, spiegelt sich auch in seinem charakteristischen Design wider. Sein Europa-Debüt auf dem Genfer Automobilsalon gibt das hochmoderne Kompaktklasse-Modell gleich in zwei Karosserievarianten: als 5-Türer mit Fließheck sowie in der Kombiversion Turnier. Beiden gemein ist ein ausgesprochen sportlicher und dynamischer Auftritt, der die viel gelobte kinetische Design-Sprache von Ford auf das nächsthöhere Level hebt.
„Der neue Ford Focus verfolgt eine nochmals flachere, schlankere und sportliche Linie“, erläutert Martin Smith, Leitender Design-Direktor Ford Europa. „Jede einzelne Karosserievariante besitzt die gleiche moderne und ausdrucksstarke Gestaltungsqualität, die auch unsere jüngsten europäischen Modelle auszeichnet. Dennoch haben wir mit der Design-Sprache des Ford Focus eine neue Entwicklungsstufe erreicht, die der dritten Generation dieser erfolgreichen Baureihe einen kraftvollen neuen Auftritt verleiht.“
Das Leitmotiv des „Ford kinetic Designs“ – Energie in Bewegung – interpretiert der neue Ford Focus mit kraftvollen Formen. Bereits die umwerfend gestaltete Frontpartie, das schlanke Profil, die Spannung erzeugende Gürtellinie und der athletische Auftritt kündigen ein einzigartiges Fahrerlebnis an. Mit seinem schnittigen Erscheinungsbild setzt auch die Kombiversion des neuen Ford Focus ein klares, modernes Design-Statement. Er trifft die ideale Balance zwischen einem sportlichen Auftritt und hoher praktischer Funktionalität. Dies spiegelt sich auch in der integrierten Dachreling wider, die sich über die gesamte Dachlänge erstreckt. Die Heckklappe schließt automatisch und besitzt einen kompakten Dachspoiler, der sich nahtlos einfügt.
Das avantgardistisch gestaltete Interieur im Cockpit-Stil setzt diesen Eindruck von Dynamik fort. Markantes Detail: die geschwungen modellierte Mittelkonsole, deren Bedienelemente dank dieser Formgebung für den Fahrer besonders leicht zu erreichen sind. Ebenfalls hervorzuheben: die hohe Verarbeitungsqualität des Innenraums und die Güte der verwendeten Materialien, die das Niveau von Premium-Limousinen höherer Segmente erreichen. Dies wird durch die moderne Kraft der Formen, die beinahe skulpturhafte Gestaltung der mit einer Soft-Touch-Oberfläche versehenen Instrumententafel und hochwertige Stoffe zusätzlich betont.
Karosseriestruktur: Verwindungssteif und besonders sicher
Die Grundarchitektur des neuen Modells zeichnet sich durch eine enorm rigide Struktur aus, die in puncto Torsionssteifigkeit den aktuellen nordamerikanischen Ford Focus um 25 Prozent übertrifft – ein Vorteil, der sich überaus positiv auf die fahrdynamischen Eigenschaften und den Fahrkomfort auswirkt, zugleich aber auch die Basis für eine nochmals größere Crash-Sicherheit liefert. Die Grundlage hierfür bereitet der intensive Einsatz hochfester Stähle, die bereits 55 Prozent der Karosserie ausmachen. 26 Prozent des Chassis bestehen sogar aus sogenannten Boron- und ultrahochfesten Stählen. Die strukurelle Integrität der Karosserie übertrifft das Maß des europäischen Vorgängermodells um zehn Prozent. Auf diese Weise erfüllt der neue Ford Focus nicht nur die weltweit strengsten Crash-Vorschriften, sondern hält auch im Hinblick auf das Fahrzeuggewicht Maß.
Zugleich dient die globale Produktions-Strategie von Ford als Garant, dass der neue Ford Focus weltweit in allen Fertigungsanlagen mit denselben Prozessen und nach den gleichen hohen Standards gefertigt wird, um eine durchgehend hohe Qualität zu gewährleisten.
„Der neue Ford Focus wird mit einem in dieser Klasse bislang nicht erreichten Fahrerlebnis überzeugen und seinen Besitzern großes Vergnügen bereiten“, so Jim Farley, Vice President Global Marketing der Ford Motor Company. „Diese erfolgreiche Baureihe aus der kompakten Mittelklasse hat aus Sicht von Ford schon immer eine besondere Position eingenommen. Mit der dritten, erstmals für den Weltmarkt konzipierten Generation ist uns erneut ein faszinierendes und überaus attraktives Fahrzeug gelungen.“
Fotos und Text: Ford
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