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„Grüne Produktion“: Ford plant 70 Prozent Abfallreduzierung und 30 Prozent weniger Wasserverbrauch

Verbrauchssenkung spart mehr als eine Milliarde Liter Wasser sowie Kosten in Höhe von rund 2,3 Millionen Euro. Neue Fünf-Jahres-Strategie von Ford basiert auf einer globalen Selbstverpflichtung und verfolgt das Ziel einer signifikanten Verbesserung beim Umgang mit Ressourcen.

Die Ford Motor Company verpflichtet sich zu einer weiteren Einschränkung beim Verbrauch von Ressourcen. Bis zum Jahr 2016 soll insbesondere bei der Produktion in den europäischen Werken das durchschnittliche Aufkommen unverwertbarer Abfälle pro Fahrzeug von aktuell fünf Kilogramm auf dann nur noch 1,5 Kilogramm reduziert werden. Darüber hinaus ist geplant, den Wasserbrauch um 30 Prozent zu senken. Bei 1,2 Millionen jährlich gefertigten Ford-Pkw und -Nutzfahrzeugen werden so rund 1,3 Milliarden Liter Wasser eingespart, das entspricht einer Reduzierung von 1.100 Litern pro Fahrzeug und einer Kostenersparnis von nicht weniger als 2,3 Millionen Euro.

„Dieser Plan steht für die Selbstverpflichtung von Ford, die Umwelt zu entlasten – von der Fahrzeugentwicklung über den gesamten Produktlebenszyklus bis hin zur abschließenden Verwertung von Altfahrzeugen“, so Stephen T. Odell, President and CEO, Ford of Europe. „Diese Verpflichtung geht Hand in Hand mit unserem Ziel, die effizientesten und verbrauchärmsten Fahrzeuge herzustellen. Nachhaltigkeit wirkt sich bei Ford nicht nur positiv auf den Geschäftserfolg aus, sondern auch auf unsere Umwelt“.

Die Ankündigung basiert auf bereits bestehenden Aktivitäten, dank derer Ford of Europe zum Unternehmenszweig mit dem geringsten Abfallaufkommen innerhalb der Ford Motor Company aufgestiegen ist. Alleine seit 2007 konnte die Menge an unverwertbaren Abfällen um 40 Prozent reduziert werden. Im gleichen Zeitraum wurde auch der Wasserverbrauch von Ford of Europe um 37 Prozent gesenkt.

Die Pläne zur weiteren Reduzierung von Umweltbelastungen gelten für die deutschen Standorte in Köln und Saarlouis sowie für die Produktionsstätten im belgischen Genk, im spanischen Valencia und für die englischen Standorte in Southampton, Bridgend und Dagenham. In Köln und Saarlouis wurden erst jüngst Maßnahmen zur signifikanten Umweltentlastung realisiert. Ein gutes Beispiel hierfür ist die hochmoderne Produktionsstraße für den neuen 1,0-Liter-EcoBoost-Benzinmotor im Kölner Werk, sie benötigt 37 Prozent weniger Wasser im Vergleich zur bisherigen Anlage. Außerdem konnte die Menge an Kühlflüssigkeit bei der Fertigung von Leichtmetall-Motorenteilen von zwei Litern auf nur fünf Milliliter pro Stück gesenkt werden.

„Nachhaltigkeit ermöglicht schlanke Produktionsprozesse bei gleichzeitiger Kosteneffizienz. Nachhaltigkeit ist gut für beides, den Unternehmenserfolg und die Umwelt“, sagt Dirk Heller, Manufacturing Director, Ford of Europe.

08.02.2012 / Ford

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