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Michelin Challenge Bibendum 2011: Ford präsentiert Elektro- und Hybridfahrzeuge in Berlin

Wie sieht die Zukunft von Elektro- und Hybridfahrzeugen aus? Dieser hochaktuellen Frage widmet sich bis 22. Mai 2011 die Michelin Challenge Bibendum in Berlin. Ford ist dort mit vier Elektro- und Hybridfahrzeugen vertreten. Dazu zählen der Ford Fusion Hybrid, der bereits auf dem US-Markt eingeführt wurde, der Ford Escape Plug-In Hybrid sowie zwei leichte Nutzfahrzeuge vom Typ Ford Transit Connect Electric.

Der Ford Transit Connect Electric ist das innovative Ergebnis einer Zusammenarbeit von Ford und dem amerikanischen Spezialisten Azure Dynamics, der seinen patentierten Force-DriveTM-Batterieantrieb in die Kooperation einbringt, der eine Reichweite von bis zu 130 km ermöglicht. Die Dauer für ein vollständiges Wiederaufladen der Lithium-Ionen-Batterie beträgt dabei maximal zehn Stunden. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h, einer Nutzlast von 500 kg und einem Laderaumvolumen von 3,8 m3 entspricht das Fahrzeug den täglichen Anforderungen im Alltag. Die Force-DriveTM-Technologie von Azure Dynamics konnte ihre Leistungsfähigkeit weltweit schon in 40 Fahrzeugen und auf einer Gesamtfahrstrecke von mehr als 50 Millionen Kilometern unter Beweis stellen.

Die europäische Elektromobilitätstrategie von Ford

Auf der Michelin Challenge Bibendum steht neben der Nachhaltigkeit bei der Produktion vor allem das umweltschonende Automobil im Blickpunkt. Deshalb präsentiert Ford auch in Berlin seine europäische Elektromobilitätsstrategie, die bereits für 2013 ein breites Angebot an Elektro- und Hybridfahrzeugen vorsieht. Hybrid-Fahrzeuge, Plug-in-Hybride und batterieelektrische Fahrzeuge bieten jede Menge Potenziale für die Zukunft. Daher wird Ford seine globalen Ressourcen nutzen, um Millionen von Autofahrern rund um den Globus kraftstoffsparende Technologien anzubieten – und das alles zu erschwinglichen Preisen. Ford wird in Europa bis 2013 fünf elektrifizierte Modelle auf den Markt bringen. Den Anfang macht noch in diesem Jahr der Ford Transit Connect Electric. Im kommenden Jahr wird Ford mit dem Focus Electric seinen ersten batterieelektrischen Personenwagen ins Programm nehmen, gefolgt 2013 von zwei Varianten auf Basis des neuen Ford C-MAX: einem Hybrid-Modell und einem Plug-in-Hybriden. Weitere Modelle sind in Planung.

Die nächste Generation von Ford Elektro- und Hybridfahrzeugen wird auf der Erfahrung mit dem Ford Fusion Hybrid und dem Ford Escape Hybrid aufbauen – deren Kraftstoff sparende Technologie sich in den USA bereits bewährte. Ford brachte den Escape Hybrid im Jahre 2004 in den USA auf den Markt – als erstes SUV mit Hybrid-Antrieb überhaupt. Seine Kraftstoffökonomie machte in schnell zum Marktführer in seinem Segment.

Die Reduzierung der CO2-Emissionen beginnt bereits bei der Fahrzeugproduktion

Die Reduzierung der CO2-Emissionen beginnt bereits bei der Fahrzeugproduktion. Das wird am Beispiel der modernen Werksanlagen im belgischen Genk deutlich, die bereits heute mit erneuerbarer Energie betrieben werden und so etwa 40.000 Tonnen CO2 jährlich einsparen. Die kürzlich aufgestellten großen Windräder sind bei der Anreise zum Ford-Werk nach Genk schon von weitem deutlich erkennbar. Das jüngste Beispiel für die Umstellung auf regenerative Energieträger ist das Ford-Werk im belgischen Genk. Dort wurden zwei große Windturbinen in Betrieb genommen, die einen Großteil des Energiebedarfs des Werkes abdecken. Jede einzelne Turbine liefert bis zu zwei Megawatt Strom, zusammen ließen sich damit 2.500 Haushalte mit Energie versorgen. Durch die Nutzung der Windkraft werden jährlich 40.000 Tonnen CO2 eingespart.

Seit dem Jahr 2000 hat Ford den Energieverbrauch an den weltweiten Standorten um rund 30 Prozent gesenkt, die CO2-Emissionen konnten dabei sogar um 39 Prozent reduziert werden. Erneuerbare Energien spielen bei der Stromversorgung an europäischen Ford Standorten eine wichtige Rolle, zum Beispiel in Köln-Merkenich oder im südenglischen Dunton. Beide Ford-Standorte werden mit Strom aus norwegischen Wasserkraftwerken beliefert. Darüber hinaus bezieht Ford im Entwicklungszentrum Köln-Merkenich umweltschonende Fernwärme, die im benachbarten Kraftwerk des Energieversorgers RheinEnergie AG durch Kraft-Wärme-Kopplung gewonnen wird. Dank des Stroms aus Wasserkraft und der Heizung mit Fernwärme verringert Ford seine CO2-Emissionen allein in Köln um insgesamt 191.000 Tonnen pro Jahr.

Bereits im Jahre 2004 hatte Ford im Dieselmotorenwerk Dagenham in Großbritannien zwei Windturbinen in Betrieb genommen. Zudem wurde ein weitere Anlage beim Hersteller Ecotricity in Auftrag gegeben, um die neue Produktionsstraße für die 1,4- und 1,6-Liter Duratorq TDCi-Dieselmotoren mit Energie zu versorgen. Für den Strom werden drei Rotorblätter sorgen, deren Größe der Spannweite einer Boeing 757 entsprechen. Die neue Turbine wird das Montagewerk zu 100 Prozent mit Strom versorgen.

19.05.2011 / Ford

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