Ford Transit Connect

Das Ford Transporter-Programm: Vielseitigkeit mit 50 Jahren Erfahrung

Ford Transit: flexibel, praxisorientiert und dauerhaltbar

Seit 1965 steht der Name Ford Transit im europäischen Nutzfahrzeugmarkt für Qualität, Zuverlässigkeit und höchsten Nutzwert sowie für praxisgerechte Innovationen. Bestes Beispiel: Das wegweisende „duale Antriebskonzept“ der aktuellen Transit-Generation, das auf nur einer Plattform verschiedene Modellvarianten mit Frontantrieb für das Eintonnen-Nutzlastsegment und Heckantrieb für den Zweitonnen-Bereich bietet und damit besonders flexible Transportlösungen für verschiedene Nutzlastklassen ermöglicht. Aktuell stehen nun auch frontgetriebene Versionen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen zur Verfügung – so zum Beispiel der Kastenwagen Ford Transit „Courier Line“ oder verschiedene Fahrgestell- und Pritschenversionen.

Mit den neuen Modellvarianten beziehungsweise Techniken vergrößert sich die konkurrenzlose Modellvielfalt – ein ausschlaggebender Faktor für den anhaltenden Erfolg des Ford Transit. Die breite Basis bilden unverändert Front- und Heckantrieb, drei Radstände, zahlreiche Aufbauvarianten (Kastenwagen mit Lkw- und Pkw-Zulassung, Kombi und Bus sowie Pritschenfahrzeuge und Fahrgestelle mit Einzel- und Doppelkabine), vier Ladelängen, drei Dachhöhen sowie jeweils eine breite Motorenpalette pro Antriebsgattung. Spezielle Karosserievarianten wie Doppelkabinen-Kastenwagen, maßgeschneiderte Branchenmodelle (Werkstattfahrzeug „Service Line“, Kühlfahrzeug „Fresh Line“, Kurierdienstfahrzeug „Express Line“) sowie die frontgetriebenen Vielzweck- und Freizeitmodelle „Tourneo“, „Euroline“ und „Nugget“ runden das Modellprogramm ab. Summa summarum stehen dem Kunden etwa 400 Grundvarianten des Ford Transit zur Auswahl – wobei eine entsprechende Multiplikation mit den zahlreichen Wunsch- und Sonderausrüstungen des Transit-Programms zu einer geradezu astronomischen Modellvielfalt führt.

Neben der Flexibilität des Angebotes gehört die ausgesprochen praxisgerechte Grundkonzeption der Einzelvarianten zu den eindeutigen Stärken der Ford Transit-Palette. Allen Modellen gemein sind die besonders ergonomische Gestaltung des Fahrerhauses mit zahlreichen Ablagemöglichkeiten und die großzügige Verglasung, die gemeinsam mit den großen, zweiteilig ausgeführten Außenspiegeln für optimale Rundumsicht sorgt. Auch die Laderäume der Ford Transit-Kastenwagen, die je nach Ausführung Ladevolumina zwischen 6,3 und 12,3 Kubikmeter nach VDA-Norm bieten, gelten in Fachkreisen aufgrund des geringen Karosserieeinzuges im Dach-bereich und der daraus resultierenden optimalen Beladbarkeit in die Höhe als Maß der Dinge. Gleichzeitig werden so natürlich auch optimale Bedingungen für den Wohnmobil-Ausbau der Kastenwagen-Varianten geschaffen.

Das teilweise aus Aluminiumkomponenten gefertigte Fahrwerk mit McPherson-Federbeinen vorne, einer starren, an Parabol-Blattfedern geführten Hinterachse sowie Gasdruckstoßdämpfern vorne und hinten bietet hohe Fahrstabilität in leerem und beladenem Zustand, gepaart mit ansprechendem Komfort und exzellenter Manövrierbarkeit. Ebenfalls ein wichtiger Beitrag zur aktiven Sicherheit: Alle standardisierten Ford Transit-Versionen nach deutscher Spezifikation werden serienmäßig mit einem leistungsstarken Vierkanal-ABS-Bremssystem ausgestattet. Alle Hecktriebler sowie die frontgetriebenen Versionen mit 74 und 92 kW (100 und 125 PS) Spitzenleistung verfügen darüber hinaus ab Werk über die elektronische Differentialsperre EDS, die auch für die kleiner motorisierten Fronttriebler optional erhältlich ist.

Die Basis der passiven Insassensicherheit bilden unter anderem die crashoptimierte Karosseriestruktur, der serienmäßige Fahrer- und optionale Beifahrerairbag (Serie bei den Modellen Tourneo, Euroline und Nugget). Nachhaltigen Diebstahl- und Einbruchschutz gewährleisten das manipulationssichere „Lock-in-Latch”-Schließsystem, eine Doppelverriegelung, die abschließbare Motorhaube und eine optional verfügbare Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung.

Mit einer breiten Dieselpalette sowie einer Benziner-Alternative wird das Motoren-angebot des Ford Transit einem breiten Anforderungsspektrum gerecht. Auf der Dieselseite kommen Triebwerke der hoch modernen Duratorq-Dieselgeneration mit Direkteinspritzung, Turboaufladung und Vierventiltechnik zum Einsatz – in den Modellen mit Vorderradantrieb ist es eine 2,0 Liter-Version in der Abstufung 63 kW (85 PS) und 74 kW (100 PS) sowie als Spitzenmotorisierung mit modernster Common Rail-Technologie und 92 kW (125 PS). In den heckgetriebenen Varianten stehen 2,4 Liter-Ausführungen mit wahlweise 66 kW (90 PS), 88 kW (120 PS) und 92 kW (125 PS). Alternativ steht für die heckgetriebenen Varianten ein souveränes und dynamisches 107 kW (145 PS) starkes 2,3 Liter-Benzintriebwerk zur Wahl. Alle Motorisierungen sind nach der jeweils gültigen Euro3-Abgasnorm zertifiziert.

Internationale Preise bestätigen immer wieder die Stimmigkeit des „Transportkon-zepts Transit“. So hat die aktuelle Modellreihe seit ihrer Markteinführung im Jahr 2000 in Europa bereits 30 nationale und internationale Auszeichnungen von Fachjournalisten und Fahrzeugnutzern gesammelt. So wurden dem Ford Transit unter anderem der begehrte Titel „International Van of the Year 2001“ und das Prädikat „Transporter des Jahres 2002 bis 2,8 Tonnen“ in Deutschland verliehen.
So ist es kein Zufall, dass der Ford Transit im Jahr 2002 bereits zum elften Mal in seiner Laufbahn zum meistverkauften Fahrzeug seines Segmentes in Europa avancierte.

Ford Transit: Highlights aus dem Antriebsprogramm

Ford Transit Duratorq-TDCi mit 92 kW (125 PS)

Für alle frontgetriebenen Ford Transit-Modelle steht eine echte Top-Motorisierung zur Verfügung: Der 2,0 Liter-Turbodiesel aus der fortschrittlichen „Duratorq-TDCi“-Triebwerksgeneration verfügt über Common Rail-Technologie der neuesten Generation, die im Vergleich zum Vorläufersystem bei den Einspritzdrücken und der Steuerung der Einspritzzeiten weiterentwickelt wurde.

In der Common Rail-Konfiguration leistet das Triebwerk 92 kW (125 PS) und stellt in einem breiten Drehzahlbereich von 1.500 bis 2.200 Umdrehungen kontinuierlich sein maximales Drehmoment von 285 Newtonmeter zu Verfügung. Souveräne Fahrleistungen bei niedrigen Verbrauchswerten sind damit auch bei voller Beladung gewährleistet. Darüber hinaus sorgen das kultivierte Lauf- und Geräuschverhalten für zusätzlichen Antriebskomfort und nicht zuletzt für beachtlichen Fahrspaß, den vor allem die Passagiere der Transit-Freizeitmodelle „Euroline“ und „Nugget“ schätzen werden.

Ford Transit mit „Durashift EST“

Mit dem „Durashift EST“-Getriebe zeigt sich der Ford Transit auf dem neuesten Stand der Getriebetechnik. Das automatisierte Fünfgang-Getriebe auf Basis des manuellen Schaltgetriebes MT75 arbeitet allerdings nicht, wie konventionelle Automaten, mit einem hydraulischen Drehmomentwandler; statt dessen übernimmt eine Steuerelektronik das Schaltmanagement, das dann von hydraulischen Aktuatoren im Getriebe- und Kupplungsbereich praktisch umgesetzt wird. Die eingesetzte Steuerelektronik greift bei ihrer Arbeit auf eine Vielzahl von Sensoren zurück, die unter anderem auch die aktuell bestehenden Fahrwiderstände ermitteln. So gerüstet kann nicht nur stets der optimale Schaltzeitpunkt mit der gerade passenden Kupplungsbetätigung bestimmt sondern auch eine Schaltstrategie umgesetzt werden, die Schaltvorgänge auf das erforderliche Maß reduziert und Fehlschaltungen sicher ausschließt.

Nicht nur gegenüber der Drehmomentwandler-Technik sorgt diese Lösung für Kraftstoffeinsparungen von bis zu 20 Prozent. Selbst konventionelle Schaltgetriebe werden um bis zu fünf Prozent unterboten, da die Gangwechsel im Automatik-Modus stets im optimalen Drehzahlbereich stattfinden. Neben dem besonders wirtschaftlichen „Eco“-Modus kann der Fahrer – wenn erhöhte Zugkraft gefragt ist – ein Zuglast-Fahrprogramm anwählen, welches die Gangwechsel auf erhöhtem Drehzahlniveau durchführt. Ebenfalls zur Verfügung steht ein Winter-Fahrmodus, bei dem speziell die Kupplungsarbeit auf rutschige Fahrbahnbedingungen abgestimmt ist und der auch ein Anfahren im zweiten Gang ermöglicht.

Daneben besteht natürlich weiterhin die Möglichkeit, alle Fahrstufen manuell vorzuwählen. Für diesen manuellen Schaltmodus verfügt das Fahrzeug über entsprechende Wipptasten im Lenkrad – unter den Aspekten der Ergonomie und der Sicherheit eine ideale Lösung. Weiterer Vorteil: Durch die präzise elektronische Regelung aller Kupplungs- und Schaltvorgänge kann der Kupplungsverschleiß – und damit natürlich auch die Servicekosten und Stillstandzeiten – drastisch reduziert werden. Somit verbindet das „Durashift EST“-Getriebe Bedienkomfort, Effizienz und Wirtschaftlichkeit in einer Weise, die speziell im harten gewerblichen Einsatz von hohem praktischem Wert ist.

Das „Durashift EST“-Getriebe ist derzeit für die heckgetriebenen Transit-Modelle bis zu 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht mit dem 2,4 Liter Duratorq-DI-Motor in den Leistungsstufen 66 kW (90 PS) und 92 kW (125 PS) verfügbar.

Ford Transit mit Erdgasantrieb

Alternative Antriebsarten genießen bei Ford seit jeher einen hohen Stellenwert, erste bivalente Transit-Modelle mit Erdgas-/Benzin-Antrieb waren bereits 1994 verfügbar. Auch die aktuelle Transit-Generation ist mit dieser umweltfreundlichen und kostengünstigen Antriebstechnik erhältlich: Die Modelle mit Heckantrieb und 2,3 Liter DOHC-Benzinmotor (107 kW/145 PS) können direkt beim Vertragshändler mit einem Erdgas-/Benzin-Antrieb geordert werden, wobei der Ford Transit CNG als erstes Fahrzeug seiner Klasse im Erdgasbetrieb die Euro 4-Abgasnorm erfüllt.

In der Grundausführung verfügen die Fahrzeuge über einen 80 Liter-Benzintank sowie zwei 80 Liter-Gastanks, die je nach Kundenwunsch quer zur Fahrtrichtung an der Trennwand oder längs an der linken Seitenwand angeordnet sind. Bei Kombimodellen sind die Gasbehälter quer hinter der letzten Sitzreihe im Gepäckraum untergebracht, bei Fahrgestellen und Pritschenfahrzeugen überwiegend in Unterflur-Anordnung. Daneben können der Ford Transit CNG Kastenwagen und der Ford Transit CNG Kombi (beide mit mittlerem und langem Radstand) auch in Unterflurbauweise bestellt werden. Bei diesen beiden Ford Transit CNG-Varianten sind die Tanks unter dem Bodenblech angeordnet, so dass die Nutzflächen uneingeschränkt erhalten bleiben. Die Tanks haben ein Fassungsvolumen von 130 Litern (entsprechend 21 kg Erdgas), was im Gasbetrieb eine Reichweite von 235 Kilometer ermöglicht. Hinzu kommt jeweils der 80-Liter-Benzintank. Daraus ergibt sich für beide Modelle eine Gesamtreichweite von rund 990 Kilometer – vor allem bei längeren An- und Abfahrten ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

Angesichts des bis Ende 2020 gesetzlich festgeschriebenen Preisvorteils von Erdgas verhilft der Erdgasantrieb zu einer spürbaren Senkung der Fahrzeug-Betriebskosten, zumal viele lokale Gas-Versorger die Anschaffung gasgetriebener Fahrzeuge im Rahmen spezieller Förderprogramme bezuschussen.

Ford Transit: Spezialisten für besondere gewerbliche Anforderungen

Ford Transit „Courier Line“

Mit der Einführung des Sondermodells Ford Transit „Courier Line“ schöpft Ford die Vorteile der dualen Antriebsstrategie der Transit-Baureihe voll aus: Erstmals können professionelle Transporteure einen frontgetriebenen Ford Transit Kastenwagen mit Frontantrieb, 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht und einer kompletten KEP (Kurier-, Express- und Paketdienste)-Ausstattung ordern. Dabei kommt ein gerade für das Liefergewerbe wichtiger Vorteil zum Tragen – die im Vergleich zum weiterhin erhältlichen heckgetriebenen Modell um etwa zehn Zentimeter abgesenkte Beladehöhe.

Bei der Basis des Ford Transit „CourierLine“ handelt es sich um einen frontgetriebenen Transit FT 350 mit langem Radstand und Hochdach, der ein Laderaumvolumen von 11,6 Kubikmeter bietet. Als Antrieb dient der 2,0 Liter-Motor Duratorq-TDCi mit einem Common Rail-System der neuesten Generation, 92 kW (125 PS) Spitzenleistung und einem maximalen Drehmoment von 285 Nm bereits im Drehzahlband von 1.500 bis 2.200 Umdrehungen. Dieser Motor vereint eine hervorragende Fahrbarkeit mit großem Geräuschkomfort und niedrigem Kraftstoffverbrauch. Das Fahrzeug verfügt über eine Nutzlast von stattlichen 1,5 Tonnen, wobei das Fahrwerk umfassend auf die höhere Gewichtsklasse abgestimmt wurde und nunmehr über die 16-Zoll-Räder verfügt, die auch bei allen heckgetriebenen Transit-Versionen verbaut werden.

Der serienmäßige Ausstattungsumfang des „Courier Line“ erfüllt ebenfalls die Bedürfnisse der Transport-Branche. Der kunststoffbeschichtete Holzboden und die dachhohe Holzverkleidung des Laderaums schützen gleichermaßen Fahrzeug wie Ladegut vor Beschädigungen, während eine volle Trennwand mit Fenster, stabile Verzurrösen im Ladeboden sowie Verzurrschienen auf 66 und 139 Zentimeter Höhe der Laderaum-Seitenwände die Möglichkeit einer hervorragenden Ladungssicherung bieten.

Darüber hinaus bietet der Ford Transit „Courier Line“ sinnvolle Ausstattungsdetails wie elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel und einen Doppel-Beifahrer-sitz. Abgerundet wird die Ausstattung durch die serienmäßige Doppelzentralverriegelung mit Fernbedienung, die gerade im Lieferbetrieb die optimale Ergänzung zum praktischen Transit-Schließsystem darstellt.

Der Ford Transit „Courier Line“ ist ab sofort bestellbar. Der Preis beträgt 27.635 Euro (unverbindliche Preisempfehlung ab Werk zuzüglich Mehrwertsteuer).

Ford Transit Branchenmodelle

Der Ford Transit setzt nicht nur im Hinblick auf die flexible und praxisgerechte Grundkonzeption Maßstäbe: Ford bleibt seiner bereits im Jahr 1995 begründeten Tradition treu und bietet mit den Versionen „Express Line“, „Service Line“ und „Fresh Line“ speziell vorbereitete Branchenmodelle an. Alle drei Branchenmodelle werden mit unterschiedlichen Tonnagen, Radständen sowie mit Front- und Heckantrieb angeboten.

Der Ford Transit „Express Line“ ist eine Variante des Kastenwagens, die mit Hoch-dach, einem Holzboden und Holzseitenwandverkleidungen ausgerüstet ist. Je zwei Ladegutverzurrschienen in den Seitenwänden komplettieren die für das Transport-gewerbe konzipierte Ausgestaltung des Frachtraums, während der serienmäßige Beifahrer-Doppelsitz genug Platz für einen weiteren Passagier bietet.

Mit dem Ford Transit „Service Line“ bietet Ford eine vorspezifizierte rollende Werkstatt für Installateur-Betriebe. In diesen Fahrzeugen kommt ein komplettes, dreiteiliges Regalsystem des Spezialausrüsters Bott zum Einsatz, das gemeinsam mit dem serienmäßig eingebauten Schraubstock und der integrierten Entlüftung zum Transport von Gasflaschen eine Konfektionierung von Einbaumaterialien vor Ort ermöglicht. Auch der „Service Line“ verfügt über eine Holzverkleidung von Lade-raumboden und -seitenwänden.

Ford hat mit dem neuen Ford Transit auch eine Antwort auf die strengen gesetz-lichen Vorgaben bei Lebensmitteltransporten parat: Der Ford Transit „Fresh Line“ ist bereits werkseitig mit Kühlaggregaten des Herstellers Kerstner ausgerüstet. Gemeinsam mit der aufwändigen Isolierung des Frachtraumes und der vollver-schweißten Aluminium-Bodenwanne erfüllt dieses Kühlfahrzeug alle europäischen Normierungen für den Lebensmittel-Kühltransport – sogar die strenge ATP-Norm, die besonders hohe Anforderungen an die Temperatur-Stabilität des Frachtraumes stellt. Über die Ford-Händler-Organisation kann auch das speziell für den „Fresh Line“ entwickelte Zubehör-Programm der Firma Terberg bezogen werden, mit dessen Hilfe die Fahrzeuge für alle speziellen Kundenanforderungen maßgeschneidert werden können.

Ford Transit Großraum-Kastenwagen

Der Spezialist für große und schwere Transportgüter im Ford Transit-Programm ist der Großraum-Kastenwagen FT 430 mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 4,25 Tonnen. Mit Heckantrieb, langem Radstand, verlängertem Überhang hinten, Hochdach, zwillingsbereifter Antriebsachse und bis zu 2,12 Tonnen Nutzlast, ist diese Variante für den Transport besonders schwerer und sperriger Güter prädestiniert.

Über vier Meter Ladelänge und eine maximale Laderaumhöhe von 1.885 Millimeter summieren das Frachtvolumen des Transit FT 430 auf stattliche 14,25 Kubikmeter nach SAE- respektive 12,2 Kubikmeter nach VDA-Norm. Eine seitliche Schiebetür mit einer Höhe von 1.465 Millimeter und einer Breite von 1.275 Millimeter erlaubt es, sogar quer „aufgegabelte“ Europaletten zu verladen. Verschiedene Trennwände und Bodenbeläge, Verzurrschienen für Seitenwände und Seitenwandverkleidungen aus Hartfaser-Material sind optional verfügbar.

Ebenso voluminös, jedoch mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen wird daneben ebenfalls der Großraumkastenwagen FT 350 EL angeboten, der den Anforderungen des europäischen C1-Führerscheins entspricht. Dieses Modell verfügt im Gegensatz zum „noch stärkeren Bruder“ über Einzelbereifung an der Hinterachse.

Ford Transit Doppelkabinen-Kastenwagen

Besondere Aufgaben erfordern mitunter auch besondere Lösungen. So wird beispielsweise von Bau-Montagefirmen und Gebäudereinigungs-Unternehmen oft nach Fahrzeugen verlangt, die ebenso Platz für mehrere Mitarbeiter und viel Arbeitsmaterial bieten. Mit der Einführung des Ford Transit Doppelkabinen-Kastenwagens wird genau diesen Bedürfnissen entsprochen.

Die geräumige Doppelkabine bietet je nach Ausführung bis zu sechs Personen bequem Platz und ist durch eine neu gestaltete Trennwand vom voluminösen Laderaum abgeschottet. Im Gegensatz zu der bereits seit Markteinführung der neuen Generation Ford Transit angebotenen Version des Pkw-Kastenwagens sind die Doppelkabinen-Kastenwagen stets als Lkw zugelassen – eine Konstellation, der aufgrund der anderen Kfz-Steuer-Bemessung bei vielen Kunden bevorzugt wird.

Diese Option ist für alle Ford Transit-Kastenwagen verfügbar – sowohl für Front- und Hecktriebler in allen Nutzlastklassen und bei allen drei Radständen. Selbst die Großraum-Kastenwagen-Varianten können auf diese Weise auf spezielle Einsatzgebiete abgestimmt werden.

Ford Transit 13-Sitzer Bus

Wenn es um Werkspendel- oder Schulbusverkehr sowie um Gruppenreisen oder den Sammeltaxi-Betrieb geht, dann empfiehlt sich der Ford Transit 13-Sitzer Bus. Diese Variante basiert karosserieseitig auf dem heckgetrieben FT 350 L-Kombi mit mittelhohem Dach. Diese Version verfügt im Passagierbereich über drei Einzelsitze und vier Zweier-Sitzbänke sowie einen Einzel-Beifahrersitz.

Um eine sichere Reise für alle Passagiere zu gewährleisten, verfügen alle Sitzplätze im Bus serienmäßig über Dreipunkt-Sicherheitsgurte. Zugang finden die Fahrgäste über eine in der Öffnungsbreite angepasste seitliche Schiebetür, wobei integrierte Trittstufen und spezielle Haltegriffe rechts und links der Schiebetür für Sicherheit und Bequemlichkeit sorgen. Wärmeschutzverglasung rundum und Klimaanlage garantieren angenehmes Reiseklima.

Für diese Bus-Version besteht beim Antrieb die Wahl zwischen den 2,4 Liter Duratorq-DI-Turbodiesel-Direkteinspritzern mit 66 kW (90 PS) und 92 kW (125 PS).

Ford Transit: starker Partner auch in der Freizeit

Ford Transit Nugget

Mit feinen Detailverbesserungen präsentiert sich der Klassiker unter den Kompakt-Campern, der Ford Transit Nugget. Der praktisch gestaltete Innenraum wartet mit neuen Stoff-, Gardinen- und Teppich-Designs in hochwertiger Anmutung auf, die das Wohlbefinden der Passagiere steigert. Auch die Sitzergonomie wurde durch ein deutliches Absenken des Hüft-Punktes auf allen Sitzen deutlich verbessert – so sind auch lange Reisestrecken komfortabler zu bewältigen. Auch sorgt der nunmehr in Alu-Optik gehaltene Mittelbereich des Instrumententrägers für ein helles Ambiente.

Auf der Basis der frontgetriebenen Kombiversion FT 300 K setzt der Nugget mit einem innovativen Zweiraumkonzept sowie agilen Fahreigenschaften erneut Standards in seiner Klasse. Als Motorisierung steht neben dem bewährten 2,0 Liter Duratorq-DI-Motor mit 74 kW (100 PS) auch der 2,0 Liter Duratorq-TDCi-Motor mit 92 kW (125 PS) zur Verfügung, der mit einem Common Rail-System der neuesten Generation ausgerüstet ist und mit einem maximalen Drehmoment von
285 Nm im Drehzahlband zwischen 1.500 und 2.200 Umdrehungen beeindruckt.

Der Ford Transit Nugget wird mit Hoch- und Aufstelldach angeboten, wobei in der oberen Etage jeweils ein komfortables Doppelbett untergebracht ist (Hochdach serienmäßig 2,00 x 1,60 Meter, Aufstelldach optional 2,00 x 1,56 Meter). Die Hochdach-Version ist mit einem zusätzlichen Dach-Hängeschrank über dem Küchenblock ausgestattet. Unabhängig von der gewählten Dachform kann das Bettzeug immer im Dachbereich verstaut werden.

Der zweiteilig angelegte Innenausbau des Nugget präsentiert sich einladend und überzeugt durch Top-Verarbeitung. So zeigen die Arbeitsflächen und die Anrichte des Küchenblocks eine feine Steinstruktur, während die Möbelfronten im Holz-design „Wildbirne“ die hochwertige Anmutung unterstreichen. Kantenabschlüsse, Umrandungen und Schlösser im dezenten Edelstahl-Look sowie neue, sorgsam abgestimmte Polster- und Gardinenstoffe runden die wohnliche Atmosphäre ab.

Im Fahrzeugheck zählt eine vollwertige Küche zur Nugget-Ausstattung. Ebenfalls serienmäßig sind eine separate Anrichte, eine Spüle mit elektrischer Wasserpumpe, ein zweiflammiger Gaskocher, eine 40 Liter-Kühlbox sowie geräumige Staufächer und Ablagen für Geschirr und Kochgerät.

Der komfortable, durch einen seitlichen Durchgang vom Küchenbereich abgetrennte Wohn-Schlafraum erfreut mit wohnlich-gediegenem Ambiente. Eine bewegliche Dreier-Sitzbank und ein ausklappbarer Tisch lassen sich mit den dreh- und längsver-schiebbaren Vordersitzen schnell zu einer komfortablen Sitzgruppe arrangieren. Ebenso schnell ist – dank Polsterverlängerung und Klappbett-Funktion der Dreier-Bank – ein Doppelbett (2,00 x 1,30 Meter) hergerichtet. Auch die Verwendung als mobiler Arbeitsplatz bietet sich an, da eine zusätzliche 12 Volt-Steckdose den Anschluss beispielsweise eines Laptops erlaubt. Ein integrierter Kleiderschrank sorgt dank des großzügigen Zuschnitts für die fachgerechte Unterbringung der Garderobe. Ein Einstellplatz für die Bordtoilette ist ebenfalls vorgesehen.

Auch die technische Ausstattung des Ford Transit Nugget erfüllt hohe Camper-Ansprüche. Innenliegende Frisch- und Abwassertanks mit jeweils 45 Liter Inhalt bieten effizienten Einfrierschutz, eine leistungsstarke 12 Volt-Gelbatterie mit einer Kapazität von 135 Ampère-Stunden schafft Unabhängigkeit von externen Strom-quellen: Selbst beim Wintercamping mit laufender Kraftstoff-Standheizung ist die Nugget-Besatzung mit dem kräftigen Stromlieferanten für rund drei Tage autark. Eine Zentralelektronik überwacht den Batterie-Ladezustand, die Frischwasservorräte und den Standheizungsbetrieb.

Dass dieser Ausbau nicht nur solide, sondern auch sicher ist, wurde beim TÜV Rheinland unter Beweis gestellt: Nach einem entsprechenden Crashtest auf eine feste Barriere wurde dem Ford Transit Nugget „Geprüfter Insassenschutz“ attestiert. Die serienmäßige Sicherheitsausstattung des Ford Transit Nugget umfasst unter anderem eine ABS-Bremsanlage mit elektrischer Bremskraft-Verteilung (EBD).
Im Falle einer Kollision werden die Passagiere durch Fahrer- und Beifahrer-Airbag sowie Dreipunkt-Automatikgurte und höhenverstellbare Kopfstützen auf allen fünf Sitzplätzen geschützt. Für optimalen Diebstahlschutz sorgen beim Ford Transit Nugget die serienmäßige Zentralverriegelung mit Fernbedienung und die elektronische Wegfahrsperre PATS.

Natürlich kann der Ford Transit Nugget mit einem reichhaltigen Angebot an Wunschausstattungen auf die persönlichen Bedürfnisse des Fahrers abgestimmt werden. Von Leichtmetallrädern über Satelliten-Navigationssystem und Klima-anlage bis hin zu Telefon-Freisprecheinrichtung und Park-Pilotsystem bleibt kaum ein Wunsch offen. Daneben kann über die Firma Westfalia ein umfangreiches, speziell auf den Ford Transit Nugget abgestimmtes Caravan-Zubehör erworben werden.

Ford Transit Euroline

Ebenso wie der Ford Transit Nugget ist das Multifunktions-Fahrzeug Ford Transit Euroline eine Gemeinschaftsentwicklung mit dem renommierten Aufbauspezialisten und Ford-Partner Westfalia Van Conversion – und ebenso wie der Kompakt-Camper profitiert auch der Euroline von umfangreichen Detailverbesserungen, die den beliebten Klassiker noch attraktiver machen. So sorgen bei allen Euroline-Modellen eine verbesserte Sitz-Ergonomie und neue, geschmackvoll kombinierte Stoff-, Gardinen- und Teppich-Designs für mehr Komfort und Behaglichkeit im Innenraum, der zudem durch den in Alu-Optik gehaltenen Mittelbereich des Instrumententrägers noch heller und freundlicher wirkt.

Die Basis für den Ford Transit Euroline bildet nach wie vor die frontgetriebene Kombi-Ausführung FT 300 K – lieferbar als komfortabel ausgestatteter Fünf-, Sechs- oder Siebensitzer. Die Einsatzmöglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Großer Beliebtheit erfreute sich bereits die Vorgängerversion beispielsweise als Büromobil, kompakter Reisewagen oder komfortables Shuttlefahrzeug. Entsprechende Fahr-leistungen gewährleisten der 2,0 Liter Duratorq-DI-Motor mit 74 kW (100 PS) und der 2,0 Liter Duratorq-TDCi-Motor mit 92 kW (125 PS), der mit einem Common Rail-System der neuesten Generation ausgerüstet ist.

Variabilität als Schlüsselbegriff für den Erfolg des Euroline-Konzepts findet sich in zahlreichen Funktionsmerkmalen. So sind Fahrer- und Beifahrersitz in allen Ausfüh-rungen um 180 Grad drehbar. Zusätzlich verfügt der Fünfsitzer über eine längsver-stellbare Dreier-Fondbank, der Siebensitzer außerdem über zwei längsverstellbare Einzelsitze in der Mittelreihe. Da sich die zweite und dritte Sitzreihe mit wenigen Handgriffen mühelos und schnell ausbauen lassen, bietet der Euroline bei Bedarf auch viel Laderaum. Ebenso ist es möglich, die Sitzbank wie beim Ford Transit Nugget mittels Verlängerungspolster in eine Liegefläche von 2,00 Meter Länge und 1,38 Meter Breite zu verwandeln. Gardinen an Seiten- und Heckfenstern schützen vor ungewollten Einblicken.

Weitere Seriendetails im Innenraum sind ein verschiebbarer Klapptisch sowie halb-hohe, geräumige Stauschränke an den beiden Längsseiten. Den Erfrischungs-Nach-schub sichert eine 14 Liter-Kühlbox. Mehrere 12 Volt-Steckdosen bieten außerdem Anschlussmöglichkeiten für externe Elektrogeräte. Für den überwiegend beruflichen Einsatz empfiehlt sich ein als Sonderausstattung erhältliches Büromodul. Es bietet integrierte Stellflächen und Ablagen für Laptop, Drucker, Ordner und CD-Roms sowie drei zusätzliche 12 Volt-Steckdosen für weitere Geräte.

Das breit gefächerte Progamm an Zusatz- und Wunschausstattungen bietet den Kunden darüber hinaus die Möglichkeit, das Fahrzeug den individuellen Ansprüchen entsprechend anzupassen. So sind unter anderem das Radio-Navigationssystem „Becker Traffic Pro“ und ein Mobiltelefon-Vorbereitungspaket verfügbar.

Ford Transit Tourneo

Der Ford Transit Tourneo beweist, wie komfortabel acht oder oder auch neun Personen bei kompakten Fahrzeug-Außenmaßen reisen können. Ebenfalls auf dem Kombimodell FT300K basierend, verfügt der Tourneo serienmäßig über zwei Einzelsitze vorn – auf Wunsch ist auch ein Doppelbeifahrersitz verfügbar – und zwei Dreiersitzbänke hinten. Die hintere Bank kann einfach herausgenommen werden – für den Fall, dass zwar weniger Passagiere, aber mehr Gepäckstücke mit auf Reise sind. Alle Sitzplätze sind mit feinen Velourstoffen bezogen und verfügen wie bei allen Transit-Modellen über Dreipunkt-Automatikgurte und höhenverstell-bare Kopfstützen.

Für einen bequemen Ein- und Ausstieg der Fond-Passagiere sorgen die serienmäßigen Schiebetüren rechts und links, die jeweils mit einem Schiebefenster ausgestattet sind. Um ein gutes Reiseklima zu gewährleisten, kann der Tourneo auf Wunsch mit Klimaanlage vorne bzw. vorne und hinten oder auch einer Standheizung ausgerüstet werden. Darüber hinaus steht dem Kunden über das umfangreiche Wunschausstattungsprogramm die Möglichkeit offen, seinen Tourneo genau auf seine individuellen Bedürfnisse abzustimmen: Ob Leichtmetallräder, Park-Pilot-System, eine Mobiltelefon-Vorbereitung, ein Radio-Navigationssystem von Becker oder eines der klangstarken Audiosysteme – der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt.

Als Motorisierung steht neben dem bewährten 2,0 Liter Duratorq-DI-Motor mit 74 kW (100 PS) auch der 2,0 Liter Duratorq-TDCi-Motor mit 92 kW (125 PS) zur Verfügung.

Ford Transit – die neuen Basisfahrzeug-Versionen

Mit seiner enormen Flexibilität stellt der Ford Transit-Baureihe eine hervorragende Basis für Aufbauhersteller dar. Speziell für die Reisemobilbranche offeriert Ford für die Fahrgestell-Ausführungen spezielle Caravan-Vorbereitungspakete. Diese bieten unter anderem einen hinteren Ausschnitt im Fahrerhaus für einen Durchgang in   Alkoven-Aufbauten, Seitenblinker und Spiegel in verlängerter Ausführung für Aufbauten mit Außenbreite bis zu 2,30 Meter, eine nach links verlegte Auspuffanlage, eine Kabelbaumverlängerung sowie Modifikationen im hinteren Rahmenbereich zur besseren Aufbau-Anpassung. Darüber hinaus wird der Ford Transit auch als Windlauf angeboten. Diese Variante bietet eine solide Basis für integrierte Wohnmobil-Lösungen spezialisierter Aufbau-Hersteller.

Auch im Hinblick auf die zulässigen Gesamtgewichte wird den Wohnmobil-Aufbauherstellern Flexibilität geboten: So können die FT 350-Fahrgestelle mit Heckantrieb auf Wunsch mit einem Auflastungspaket bis 3,85 Tonnen für Caravan-Aufbauten geordert werden; beim FT 350 EL ist sogar ein zulässiges Gesamtgewicht von 4,25 Tonnen möglich.

Neben diesen Angeboten bieten die Kölner ein ganzes Bündel an Produktneuheiten, die speziell für den Aufbau von Reisemobilen eine besondere Relevanz haben.

Ford Transit Fahrgestelle FT 330 und FT 350 mit Frontantrieb

Bereits seit der Markteinführung der aktuellen Ford Transit-Modellreihe sind die Leiterrahmen-Fahrgestelle als front- und heckgetriebene Varianten verfügbar, wobei die Nutzlastklasse FT 300 sich bisher ausschließlich frontgetrieben präsentierte, während die schwereren Varianten nur heckgetrieben verfügbar waren. Auf vielfachen Wunsch externer Aufbauhersteller hat Ford das Modellangebot um frontgetriebene Varianten der Nutzlastklassen FT 330 und FT 350 erweitert. Diese neuen Modellvarianten ermöglichen es, den Aufbauherstellern, Fahrzeug-Komplettlösungen mit bis zu 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht aufzubauen.

Ebenso wie die heckgetriebenen Modelle verfügen die frontgetriebenen FT 330- und 350-Fahrwerke über ein stabiles 16 Zoll-Fahrwerk, das den höheren Gesamtgewichten Rechnung trägt und das Transit-spezifische, sichere Fahrverhalten garantiert.
Parallel dazu bleiben die bekannten heckgetriebenen Varianten natürlich weiter verfügbar – flexibler kann ein Fahrgestell-Angebot kaum sein.

Ford Transit FT 350 AL-KO-Tiefrahmenchassis

Auf Grundlage des frontgetriebenen Ford Transit FT 350 Fahrgestells bietet das Kölner Unternehmen zukünftig gemeinsam mit der Firma AL-KO auch Tiefrahmen-chassis exklusiv für die Motorcaravan-Industrie an. Die Vorteile dieser Varianten lassen sich in wenigen Schlagworten treffend zusammenfassen: Niedrige Rahmenhöhe, geringes Eigengewicht und hohe Flexibilität.

Das Grundkonzept des AL-KO-Tiefrahmenchassis gibt den Aufbauherstellern eine bisher nicht gekannte Freiheit bei der Konzeption von integrierten und teilintegrierten Wohnmobilen sowie Alkoven-Modellen des gehobeneren Preissegmentes. So liegt die Höhe des feuerverzinkten Rahmens rund 150 Millimeter niedriger als bei einem frontgetriebenen Ford Transit FT 350 Fahrgestell mit Leiterrahmen und sogar rund 200 mm niedriger als beim heckgetriebenen Pendant. Neben der niedrigen Schwerpunktlage und der Möglichkeit, Doppelbodenkonzepte zu verwirklichen, vereinfachen die besonders gleichmäßig gestalteten Rahmenoberkanten die Anpassung des Aufbaus.

Daneben kann der professionelle Kunde bei der zukünftigen Ford-AL-KO-Kombination von einer besonderen Flexibilität profitieren: Je nach Wunsch und Aufbaukonzeption können die Fahrzeuge ebenso mit individuellen Radstand- und Überhanglängen wie mit unterschiedlichen Hinterachs- und Federungskonzeptionen gefertigt werden. Zur Wahl stehen in diesem Zusammenhang auch Breitspurfahrwerke mit Drehstabfederachsen, Einzelradaufhängung oder auch Luftfederung. Auch kundenindividuelle Chassisanpassungen – zum Beispiel mit speziellen Quer-traversen – sind auf Wunsch möglich.

Ein weiterer wichtiger Vorteil der Ford-AL-KO-Lösung: das geringe Eigengewicht. Je nach konkreter Ausführung sind im Vergleich zu Serien-Fahrgestellen Gewichts-einsparung von durchschnittlich 60 Kilo realisierbar. Diese Gewichtsreserve bietet den Aufbauherstellern die Möglichkeit, ihre Komplettlösungen noch komfortabler zu gestalten oder eine höhere Zuladung zu bieten.

Ford Transit FT 350 Flachbodenchassis

Mit einer ebenso flexiblen wie kostengünstigen Variante für das Segment der Alkoven- und teilintegrierten Wohnmobile komplettiert Ford das Trio der Transit-Neu-heiten für Aufbauhersteller: Ebenfalls exklusiv für die Motorcaravan-Industrie feiert das Ford Transit FT 350 Flachbodenchassis seine Premiere. Diese Fahrgestellvariante baut nicht auf einem Leiterrahmen auf, sondern verfügt über die Bodengruppe eines frontgetriebenen Kastenwagens FT 350 – und somit über einen ebenen „Ladeboden“, der rund 100 Millimeter tiefer angeordnet ist als die Oberkante eines entsprechenden Transit-Fahrgestells mit Leiterrahmen. Bei dieser Fahrgestell-Konfiguration fungiert der Aufbau als stabilisierendes Element.

Neben der niedrigen, glattflächigen Rahmenoberkante, die ein Doppelbodenkonzept ermöglicht und den Schwerpunkt des Fahrzeuges weit unten ansiedelt, kann der Industriekunde auch von der hohen Flexibilität profitieren – kann doch zwischen dem mittellangen und dem langen Radstand gewählt werden. Das Flachbodenchassis wird ab Oktober 2003 verfügbar sein, und zwar sowohl mit dem 74 kW (100 PS) starken 2,0 l Duratorq-DI-Motor als auch mit der TDCi-Spitzenmotorisierung mit modernster Common Rail-Technologie und 92 kW (125 PS).

03.12.2003 / Ford

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