Ford GT: Digitales Zehn-Zoll-Instrumenten-Display gibt einen Vorgeschmack auf den Armaturenträger der Zukunft

Die Anzeige passt sich automatisch den fünf unterschiedlichen Fahrmodi (von „Normal“ bis „V-Max“) des neuen Ford GT an. Der Fahrer erhält stets nur die wichtigsten Informationen, um ihn nicht vom Verkehrsgeschehen abzulenken. Die Technologie des digitalen Instrumenten-Displays wird künftig auch in anderen Ford-Fahrzeugen eingesetzt werden.

Ähnlich wie Flugzeuge und Rennautos bietet auch der neue Ford GT ein digitales Instrumenten-Display im Cockpit. Die zehn Zoll große Anzeige passt sich dank eines sehr leistungsfähigen Prozessors automatisch den fünf unterschiedlichen Fahrmodi des Supersportwagens an und liefert dem Fahrer stets nur die wirklich relevanten Informationen. Weniger wichtige Daten und Informationen werden dagegen ausgeblendet. Schriftart, Ziffernanzeige, Farbe und die gesamte Display-Gestaltung sollen die Reaktionsfähigkeit des Ford GT-Piloten unterstützen, so dass er sich voll und ganz auf das Verkehrsgeschehen konzentrieren kann. Das Design des hochauflösenden Displays fügt sich gefällig ins Cockpit ein und die angezeigten Informationen werden klar und kontrastreich dargestellt. „Der extrem leistungsstarke Ford GT verlangt volle Konzentration und Aufmerksamkeit des Fahrers“, sagt Jamal Hameedi, Chief Engineer, Ford Performance. „Deshalb haben wir für den Ford GT dieses elegante Digital-Display entwickelt, das je nach Fahrmodus automatisch nur die für den Fahrer relevantesten Informationen anzeigt“.

Die Zukunft visueller Anzeigesysteme

Die Ford GT-Baureihe stellte eine einmalige Gelegenheit dar, die Technologie von Anzeige-Instrumenten neu zu definieren. Um die Prototypen mit einem innovativen Anzeige-Display auf die Straße zu bringen, arbeitete Ford Performance mit renommierten Zulieferern zusammen, zum Beispiel mit Pektron (für Elektronik, Entwicklung und Implementierung) sowie Conjure (für Grafik und zukunftsweisende Animation).

Außerdem wurde der Le Mans-Gewinner Scott Maxwell von der Firma Multimatic Motorsports ins Ford GT-Simulationslabor eingeladen, um seine Expertise als Rennfahrer einzubringen. Maxwell schlug vor, den Tachometer zu optimieren und er empfahl außerdem eine Priorisierung von Performance-Informationen.

Der neue Ford GT kann als Pionier verstanden werden, der eine Vorschau auf die Zukunft der Displays in Ford-Fahrzeugen erlaubt.

Von „Normal“ bis „V-Max“: Die fünf unterschiedlichen Antriebsmodi

Der Ford GT Pilot kann aus fünf unterschiedlichen Fahrmodi wählen. Je nach Modus werden unterschiedliche Informationen auf dem digitalen Display dargestellt:

  • Normal (N = Normal) – zentral in der Mitte ist die große digitale Tachoanzeige. Rechts davon wird der gewählte Gang angezeigt, links oben der Tankfüllstand und die Öltemperatur. Niedrige Drehzahlen werden rechts unterhalb des Tachos dargestellt, hohe Drehzahlen bis 7.000 U/min rechts oberhalb
  • Nässe (W = Wet) – bei Niederschlag und Glätte entsprechen die Display-Informationen dem „Normal“-Fahrmodus. Allerdings ist die Grafik überwiegend blau eingefärbt und zudem wird unterhalb des Tachos nasser, spiegelnder Asphalt optisch simuliert
  • Sport (S = Sport) – dieser Fahrmodus wird durch andere Anzeige-Prioritäten visualisiert: In der Display-Mitte wird der gewählte Gang dargestellt, rechts davon die gefahrene Geschwindigkeit. Im Display dominiert die von Testfahrern bevorzugte Farbe Orange
  • Rennstrecke (T = Track) – eine Kombination aus schwarzem Hintergrund und kontrastreicher Grafik verdeutlicht bereits optisch Fahrdynamik. Die Geschwindigkeit und der gewählte Gang werden prominent angezeigt. Darüber hinaus zeigt das System Informationen zu Motortemperatur und Öldruck. Der Tankfüllstand wird in Prozentpunkten angegeben
  • Höchstgeschwindigkeit (V = V-Max) – dieser Fahrmodus bietet ein komplett verändertes Display, das mit einem großflächigen Tachometer in der Mitte des Displays voll und ganz auf die Darstellung der Höchstgeschwindigkeit zugeschnitten ist. Motortemperatur, Öldruck und der Turbolader-Druck erscheinen rechts, die Tankanzeige oben links

„Wir haben jede Menge Zeit in dieses Projekt investiert“, sagt Nick Terzes, Ford GT Engineering Supervisor. „Das Ergebnis erscheint auf den ersten Blick zunächst einfach, aber der Weg zur Perfektion war eine echte Herausforderung“.

Joey Hand, Fahrer des Ford GT und Gewinner der 24 Stunden von Le Mans fügte hinzu: „Dies ist exakt das, was ich sehen möchte, wenn ich beim Autofahren hinter dem Steuer sitze“.

13.01.2017 / Ford

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