Die Umwelteigenschaften des neuen Ford Focus: Ford Econetic-Technologien

Fortschrittliche Ford Ecoboost-Benzinmotoren sind gleichermassen kraftvoll wie sparsam

Das Benziner-Angebot des neuen Ford Focus wird angeführt von der 1,6-Liter-Version der hochmodernen Ford EcoBoost-Motorenreihe. Diese für den weltweiten Einsatz komplett neu entwickelte Familie hubraumoptimierter und hocheffizienter Aggregate verbindet souveräne Kraftentfaltung mit bemerkenswert niedrigem Kraftstoffverbrauch – eine Kombination, mit der die dritte Generation des Ford Focus in ihrem Segment neue Maßstäbe definiert.

Dabei vereint die besonders leichte Vollaluminium-Konstruktion drei ebenso fortschrittliche wie umweltgerechte Technologien miteinander: eine zentrale Hochdruck-Benzindirekt-einspritzung, die doppelt unabhängige Nockenwellenverstellung Ti-VCT (twin independent variable cam timing) und einen besonders schnell ansprechenden Turbolader mit geringer Massenträgheit. Das Ergebnis ist ein laufruhiger Hightech-Vierzylinder, der sich auf der einen Seite durch bullige Durchzugskraft und direktes Ansprechverhalten eines großvolumigen Saugmotors auszeichnet, andererseits aber so sparsam ist wie eine deutlich kleinere Maschine.

Laufruhig und drehfreudig wie ein Benziner, antrittsstark und sparsam wie ein Diesel

„Die in der neuen Ford EcoBoost-Motorengeneration verwendeten Technologien eröffnen unseren Kunden Vorteile, die sie bislang nur von modernen Turbodieseln kannten – vor allem den spontanen Antritt aus dem Drehzahlkeller und den niedrigen Verbrauch“, erläutert Graham Hoare, Direktor Motorenentwicklung Ford Europa. „Gleichzeitig überzeugen sie mit typischen Benziner-Qualitäten wie agile Kraftentwicklung, große Drehfreude und günstige Unterhaltskosten. Damit vereinen unsere Ford EcoBoost-Motoren das Beste beider Welten.“

Für den neuen Ford Focus steht der hochmoderne EcoBoost-Benziner mit 1,6 Litern Hubraum in zwei Varianten zur Wahl: mit 110 kW (150 PS) und mit 134 kW (182 PS). Dabei untermauern beide Triebwerke ihre eindrucksvolle Spitzenleistung durch ein wahres Drehmoment-Plateau, bei dem jeweils bereits ab 1.600/min 240 Nm zur Verfügung stehen. Dabei lässt sich diese Kraft in beiden Leistungsstufen kurzzeitig sogar noch steigern: Dank der Overboost-Funktion klettert das Drehmoment-Maximum für bis zu 15 Sekunden auf 270 Nm – etwa für Überholmanöver oder bei starker Beschleunigung. Diese Extra-Power steht über einen breiten Drehzahlbereich zur Verfügung. Der Ford EcoBoost-Motor mit 134 kW (182 PS) liefert die 270 Nm im Overboost-Modus zwischen 1.900 und 4.000 Touren.

Diese Werte stehen für agile Fahrleistungen. Im Vergleich mit der Vorgänger-Motorisierung, dem Duratec 2,0 mit 107 kW (145 PS), verkürzt der Ford EcoBoost 1,6 mit 134 kW (182 PS) den Sprint von null auf 100 km/h von 9,2 auf 7,9 Sekunden (5-türige Version). Markant wirkt sich das signifikant verbesserte Kraftpotenzial auch auf die Elastizität aus. So vergehen im vierten Gang gerademal 7,7 Sekunden für die Beschleunigung von 50 auf 100 km/h – zuvor dauerte dieser Vorgang mit 11,9 Sekunden mehr als die Hälfte länger.

Zugleich stehen den deutlich verbesserten Fahrleistungen – verglichen mit der 2,0-Liter-Motorisierung des Vorgängermodells – um 18 Prozent (!) niedrigere CO2-Emissionen gegenüber. Der 134 kW (182 PS) starke Ford Focus EcoBoost begnügt sich mit einem Normverbrauch von 6,0 Litern/100 km (kombiniert) bei einem Kohlendioxid-Ausstoß von nur 139 g/km.

„Wir sind davon überzeugt, dass der 1,6-Liter-Ford EcoBoost den niedrigsten Kraftstoffverbrauch unter den Benzinern dieser Leistungsklasse erzielt“, so Graham Hoare. „Das Schönste daran: Unsere Kunden werden sich nicht nur über die günstigen Betriebskosten freuen, sondern auch vom dynamischen Charakter der neuen Motoren begeistert sein.“

Hochmoderne Antriebs-Technologien

Das Herz der neuen Ford EcoBoost-Technologie ist die Hochdruck-Benzindirekt-einspritzung. Das System versorgt jeden Zylinder mit kleinen, präzise bemessenen Kraftstoff-Injektionen. Der Einspritzdruck von bis zu 200 bar zerstäubt die Tropfen auf eine Größe von meist unter 0,02 Millimetern – gerade mal ein Fünftel des Durchmessers eines menschlichen Haares.

Mit kaum vorstellbaren Rotationsgeschwindigkeiten von mehr als 200.000 Touren geht der vergleichsweise kleine, leichte und besonders reibungsarme Turbolader zur Sache. Er allein ist bereits für eine Steigerung des maximalen Drehmoments um gut 50 Prozent verantwortlich. Zugleich zeichnet er sich durch spontanes Ansprechverhalten bei niedrigen Drehzahlen aus. Als drittes Schlüsselelement der neuen Ford EcoBoost-Motorengeneration optimiert die variable Ti-VCT-Verstellung der oben liegenden Ein- und Auslass-Nockenwellen den Gaswechsel in den Brennräumen, wobei sie speziell im Teillastbereich eine wesentliche Rolle für die besondere Effizienz und Emissions-Armut des EcoBoost-Aggregats spielt.

Generell gilt: Jedes dieser drei Elemente bietet, für sich alleine betrachtet, bereits erhebliche technische Vorteile. Im Verbund sorgen diese drei für die EcoBoost-Motorenfamilie charakteristischen Downsizing-Technologien, also Direkteinspritzung, Turboaufladung und variable Nockenwellensteuerzeiten, über den gesamten Drehzahlbereich für einen nochmals verbesserten Verbrennungsprozess und garantieren auf diese Weise eine kraftvollere Leistungsentfaltung.

14.01.2011 / Ford

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