Ford Focus (Turnier)

Die Umwelteigenschaften des neuen Ford Focus: Ford Econetic-Technologien

Der neue Ford Focus überzeugt mit einer bis ins Detail ausgefeilten Aerodynamik

Dank seiner ausgefeilten Aerodynamik bietet der neue Ford Focus dem Fahrtwind so wenig Stirn wie noch nie. Im Vergleich zum Vorgängermodell sank der Luftwiderstands-Beiwert um gut zehn Prozent – ein Erfolg, der sich auch auf den Kraftstoffverbrauch und die Kohlendioxid-Emissionen der dritten Generation dieser erfolgreichen Baureihe positiv auswirkt.

Rund 1.000 Stunden testeten die Experten von Ford den neuen Ford Focus im Windkanal und verliehen ihm dadurch eine stromlinienförmige Kontur. Zugleich ist der ausgesprochen günstige Luftwiderstands-Beiwert aber auch das Ergebnis innovativer Technologien wie dem variablen Kühlerlufteinlass, der im Ford Focus erstmals in dieser Klasse zum Einsatz kommt und damit eine echte Premiere feiert. In der Tat gehört das neue Modell zu den aerodynamisch besten Fahrzeugen, die Ford jemals auf den Markt gebracht hat.

Stromlinienförmig gestaltete Karosserie reduziert Luftwiderstand

Mit seiner flachen Dachlinie und dem ebenso schlanken wie dynamischen Profil lässt der neue Ford Focus bereits auf den ersten Blick erkennen, dass er ausgesprochen windschlüpfige Konturen besitzt. Besonders deutlich wird dies beim Vergleich des Windschutzscheiben-Anstellwinkels: Er fällt sichtbar flacher aus als noch beim Vorgängermodell und bietet auf diese Weise klare aerodynamische Vorteile.

Die detaillierte Optimierung aller für den Luftwiderstand maßgeblichen Komponenten liefert Resultate, die sich auch in konkreten Zahlen ausdrücken lassen. So sank der Luftwiderstands-Beiwert der viertürigen Stufenheck-Limousine verglichen mit der aktuellen Generation von cW = 0,304 um zehn Prozent auf cW = 0,274 sowie beim fünftürigen Fließheck um sieben Prozent von cW = 0,318 auf cW = 0,295. Großen Anteil an diesem Erfolg haben auch moderne, extrem leistungsfähige Test- und Analyse-Werkzeuge wie die numerische Strömungsdynamik CFD (Computational Fluid Dynamics).

„Die Verbesserung der Aerodynamik zählt für Automobile zu den Königslösungen auf dem Weg zu weiter reduzierten Kohlendioxid-Emissionen“, betont Helmut Reder, Leitender Entwicklungs-Ingenieur des Ford Focus bei Ford Europa. „Mittels umfangreicher Analyse und Optimierungen sowie des Einsatzes des neuen variablen Kühlerlufteinlasses ist uns beim Luftwiderstands-Beiwert des neuen Ford Focus ein echter Sprung gelungen.“

Novum: Variabler Kühlerlufteinlass gehört im Ford Focus zur Serienausstattung

Als erste Modellreihe in ihrer Klasse besitzen alle Versionen des neuen Ford Focus serienmäßig einen variablen Kühlerlufteinlass (Active Grille Shutter). Dieses innovative Feature optimiert die Aerodynamik über ein Lamellensystem, das die Luftzufuhr zu den Kühlsystemen im Motorraum regelt.

Der variable Kühlerlufteinlass ist direkt vor dem Wasserkühler angebracht. Elektronisch geregelt kann er mit seinen um bis zu 90 Grad verstellbaren Lamellen die Luftzufuhr in 16 Stufen vollständig öffnen oder komplett schließen und somit exakt dem aktuellen Kühlbedarf anpassen. Bleiben die Lamellen zu, senkt der auf diese Weise optimierte Luftwiderstands-Beiwert den CO2-Ausstoß des Fahrzeugs um bis zu zwei Prozent.

Weiterer Vorteil: In der für den Verbrauch und die Emissionen besonders ungünstigen Warmlaufphase bleibt der variable Kühlerlufteinlass so lange wie möglich geschlossen. Dadurch erreicht der Motor schneller seine optimale Betriebstemperatur und auch der Innenraum heizt sich bei kühlen oder winterlichen Witterungsbedingungen schneller auf.

„Ford gehörte zu den ersten Automobilherstellern überhaupt, die sich Gedanken über die aerodynamische Ausgestaltung des Kühlergrills gemacht haben – wie der Ford Fiesta bereits im Jahr 1976 bewiesen hat. In diesem Sinne stellt der variable Kühlerlufteinlass mit seinen kostensparenden Verbrauchs- und Emissionsvorteilen die bislang fortschrittlichste und intelligenteste Umsetzung dar“, so Helmut Reder. „Er verbessert die Aerodynamik des neuen Ford Focus ebenso wie seine hohe Leistungsfähigkeit und das moderne Erscheinungsbild.“

Nochmals verbesserte Aerodynamik und Fahrstabilität durch Detailmodifikationen

Durch aufwendige Detailverbesserungen in allen Bereichen des Fahrzeugs konnten die Spezialisten von Ford die aerodynamischen Eigenschaften des neuen Ford Focus weiter optimieren. So minimierten sie unerwünschten Luftwiderstand zum Beispiel durch die nahezu vollständige Versiegelung der Frontpartie mittels einer speziellen Motorhauben-Dichtung und der Abdeckung des Motorraums von unten, um den Kühllufteintritt genau zu kanalisieren. Auch der Luftstrom unterhalb des Fahrzeugs wird über spezielle Formteile exakt geführt. In diesem Zusammenhang kommen im vorderen Bereich ein tief angesetzter Deflektor mit einer Abrisskante, die die Luft beschleunigt, sowie hierauf abgestimmte Windabweiser für die Vorderreifen zum Einsatz. Im Heck verbessern ein elegant in den Stoßfänger integrierter Diffusor sowie ein weiterer Luft-Deflektor und ein Heckspoiler die Aerodynamik.

Positiv auf den Luftwiderstand wirken sich auch die entsprechend modifizierten Außenspiegel aus. Sie erzeugen zudem weniger Windgeräusche und leiten den Luftstrom gezielt an den Seitenscheiben vorbei, um sie bei Regen frei von Wasser zu halten, das die Sicht stören könnte. Einem ähnlichen Zweck dienen die besonders konturierten A-Säulen. Auch sie verursachen weniger Windgeräusche und lassen die Luft geschmeidiger um den neuen Ford Focus herumfließen. Filigran herausgearbeitete Elemente in den Rückleuchten wirken ebenfalls wie Abrisskanten. Sie trennen den Luftstrom an der exakt richtigen Stelle von der Seitenpartie und reduzieren auf diese Weise auch die Seitenwind-Empfindlichkeit.

14.01.2011 / Ford

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