Ford Focus (Turnier)

Die Qualität des neuen Ford Focus: Präzise Fahrdynamik

Fahrdynamik des neuen Ford Focus profitiert von moderner Fahrwerks-Technologie und Feintuning

Bei ihrer Premiere im Jahr 1998 sorgte die neue Ford Focus-Baureihe mit einer in diesem Fahrzeugsegment bislang nicht gekannten Agilität und sportlich-direkten Rückmeldungen für Aufsehen. Die dritte Generation, die im Frühjahr 2011 auch bei uns durchstartet, führt diese Tradition fort. Mit einer eindrucksvollen Fahrqualität, die außergewöhnlich präzises Einlenkverhalten und Feedback von der Straße mit nochmals verbessertem Fahrkomfort und spürbar höherer Laufruhe vereint, setzt der neue Ford Focus einmal mehr die Maßstäbe. Ermöglicht haben dieses Ergebnis der Einsatz modernster Fahrwerks-Technologie wie der neu entwickelten Fahrdynamik-Regelung Torque Vectoring Control (TVC), die in allen Modellversionen zur Serienausstattung gehören wird. Hinzu kommt die aufwendige Feinabstimmung des Fahrwerks durch die im wahrsten Sinne des Wortes erfahrenen Experten des Fahrdynamik-Entwicklerteams von Ford in Europa.

Neues Servolenkungs-Modul verbessert Fahragilität und -präzision

Die Entwicklung des neuen Ford Focus nahmen die Fahrdynamik-Spezialisten von Ford mit dem erklärten Ziel auf, dem neuen Modell einen nochmals sportlicheren und agileren Charakter zu verleihen, zugleich aber auch Komfort und Laufkultur zu verbessern. Grundlegenden Anteil an diesem besonders sportlichen Handling, das serienmäßig alle Versionen der dritten Generation dieses Bestsellers kennzeichnet, besitzt die neu entwickelte elektrische Servolenkung EPAS (Electric Power Assisted Steering). Sie liefert jenes präzise und natürliche Lenkgefühl, das alle aktuellen Modelle von Ford charakterisiert.

Nach der Auswahl des geeigneten EPAS-Systems führten die Ingenieure umfangreiche Analysen auf einem eigens konstruierten Prüfstand durch, um die Servolenkung in Hinsicht auf die erwünschte Lenkgenauigkeit optimal zu konfigurieren. Dem schloss sich die akribische Abstimmungsarbeit in den Prototypen an. Im Praxisversuch unterzogen die Fahrdynamik-Spezialisten von Ford die EPAS-Steuereinheit so lange einem intensiven Feintuning, bis sie ein vertrauenerweckendes Lenkgefühl und exakte Rückmeldung lieferte.

„Wir haben enorm viel Zeit und Mühe in die Detailabstimmung des EPAS-Systems investiert und uns dabei auch ausführlich besonders mit der Kinematik der Lenksäule beschäftigt“, erläutert Dr. Norbert Kessing, Vehicle Dynamics Manager von Ford Europa. „Das Ergebnis ist eine elektrische Servolenkung für den neuen Ford Focus, die in Bezug auf ihr natürliches Lenkgefühl und die Reduzierung von Reibungsverlusten neue Standards setzt.“

Optimiertes Fahrwerks-System, besonders verwindungsresistentes Chassis

Die überlegene Fahrqualität des neuen Ford Focus ist auch das Ergebnis akribischer Analysen, wie sich dynamische Kräfte auf Fahrwerkskomponenten und die Karosserie-Struktur auswirken. Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse führten zum einen dazu, dass die Konstruktion der Schwertlenker-Multilink-Hinterachse und des teilisolierten vorderen Fahrwerksrahmens nochmals optimiert werden konnte. Andererseits wurde die Verwindungssteifigkeit des Chassis genau in jenen Bereichen umfangreich verstärkt, die für die Fahrdynamik und die Laufkultur des Fahrzeugs von besonderer Bedeutung sind – so zum Beispiel rund um die Anlenkpunkte des Fahrwerks. Ergebnis: ein nochmals agileres Handling sowie spürbare Verbesserung, was den Fahr- und Geräuschkomfort betrifft.

Besondere Beachtung schenkten die Fahrwerks-Ingenieure des neuen Ford Focus auch der Feinabstimmung von Federn, Dämpfern, Stabilisatoren und den Lagern der Aufhängung. Für eine ausgeglichene Balance zwischen sportlichem Handling und geschmeidigem Fahrkomfort erhielten die Stoßdämpfer der Hinterachse einen größeren Durchmesser und jene der Vorderachse modifizierte Ventile, die ein sensibleres Ansprechen ermöglichen.

„Viele Menschen glauben, dass ein präzises und sportliches Eigenlenkverhalten mit sanften und ausgeglichenen Komforteigenschaften nicht zu vereinbaren sind“, so Dr. Norbert Kessing. „Wir sehen das anders. Der neue Ford Focus liefert das perfekte Beispiel, was durch die Kombination von modernster Technologie mit sorgfältiger Feinabstimmung erreicht werden kann.“

Serie beim neuen Ford Focus: Das Torque Vectoring Control-System

Serienmäßig für alle neuen Ford Focus steht die hochentwickelte Fahrdynamik-Regelung Torque Vectoring Control (TVC) zur Verfügung. Das System nutzt gezielt die Infrastruktur des Stabilitäts- und Sicherheitsprogramms ESP und der Bremsanlage, um den Effekt eines aktiven Differenzials zu simulieren und die Kraftverteilung zwischen den angetriebenen Vorderrädern zu steuern. Dabei gleicht das TVC mit 100 Rechenintervallen pro Sekunde gezielt Grip- und Schlupf-Unterschiede zwischen den angetriebenen Vorderrädern per Bremseingriff aus und verteilt dadurch das anliegende Motordrehmoment in dem je nach Fahrsituation und Straßenzustand optimalen Verhältnis. Effekt dieses Systems, das bislang zumeist ausgewiesenen Sportwagen vorbehalten war: Es verbessert neben dem Einlenkverhalten und der Agilität auch die Kurvenstabilität spürbar.

Die Funktion des TVC zeigt sich speziell beim starken Beschleunigen aus engen Kurven, wenn das kurveninnere Vorderrad durch die dynamische Gewichtsverlagerung weniger Traktion findet und zum Durchdrehen neigt. Hier schiebt die hochmoderne Fahrdynamik-Regelung einen Riegel vor, indem es Schlupf durch gezielten Bremseingriff unterbindet. So gelangt mehr Antriebsmoment zum kurvenäußeren Rad, das diese Kraft auch auf die Straße bringen kann. Zur Freude engagierter Fahrer wirkt sich die Torque Vectoring Control auch auf das Handling und die Lenkpräzision vorteilhaft aus, ohne wie bei einer konventionellen Traktionskontrolle die Motorleistung zu beschneiden. Weniger geübte Automobilisten werden den Eingriff des TVC vermutlich gar nicht bemerken, freuen sich aber über ein sicheres, vertrauenerweckendes Fahrgefühl.

„Gerade bei sportlicher Fahrweise über kurvenreiche Straßen lässt TVC den neuen Ford Focus dank schnellerer Reaktionen auf Lenkimpulse noch handlicher und agiler wirken“, erläutert Dr. Norbert Kessing. „Die hieraus resultierende Handling-Charakteristik wird Routiniers und Automobil-Enthusiasten begeistern, während Führerschein-Neulinge und weniger erfahrene Fahrer sich speziell bei schwierigen Straßenverhältnissen in ihrem Wagen einfach sicherer fühlen.“ 

14.01.2011 / Ford

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