Ford Focus (Turnier)

Die Qualität des neuen Ford Focus: Präzise Fahrdynamik

Perfekte Kombination aus dynamisch gestalteter Karosserie und Fahrer-Orientiertem Interieur

Mit drei ausgesprochen attraktiv gestalteten Karosserie-Varianten stellt sich der komplett neu entwickelte Ford Focus im sogenannte C-Segment auf. Das ausdrucksstarke Exterieur- und Interieurdesign der als 4-Türer mit Stufenheck, als 5-Türer mit Fließheck und als Turnier (Kombi) erhältlichen dritten Ford Focus-Generation zählt ganz eindeutig zu ihren markantesten Merkmalen. Denn es bringt das „kinetic Design“ von Ford – die vielfach gerühmte Gestaltungs-Philosophie der Marke – auf das nächsthöhere Niveau. Während Fahrer, das im Stil eines Cockpits konzipierte Interieur schnell schätzen werden, zeichnet sich der Innenraum auch weiterhin durch anerkannt hohe Komforteigenschaften und die generell für die Ford Focus-Baureihe charakteristische Praktikabilität aus.

„Wir wollten einen Ford Focus schaffen, in dem es sich toll sitzen lässt und der problemlos zu beherrschen ist – mit einem ebenso einzigartigen wie dynamischen Design, das eindeutig seine Qualitäten als klares Fahrerauto widerspiegelt“, betont Martin Smith, Leitender Design-Direktor Ford Europa. „Mit seiner schlanken Karosserie und dem modernen, sportlichen Interieur ist der neue Ford Focus ein Fahrzeug, über das sich unsere Kunden freuen werden.“

Schlankes, dynamisches Karosserie-Design

Größter gemeinsamer Nenner der drei Karosserie-Varianten, mit denen der neue Ford Focus ab Frühjahr 2011 in Europa an den Start geht, ist ihr sportlicher und dynamischer Charakter. Er spiegelt die nächste Evolutionsstufe der „kinetic Design“-Sprache von Ford wider. Mit seiner überzeugenden Frontpartie, dem schlanken Profil, der dramatisch ansteigenden Gürtellinie und – generell betrachtet – seinem rundherum kraftvollen Auftritt stellt er bewusst das belohnende Fahrvergnügen in den Vordergrund, mit dem der neue Ford Focus in der Fahrpraxis sofort überzeugt. Auch wenn sie sich die sportliche Gestaltung der Frontpartie mit dem für Ford längst typischen Lufteinlass in Trapezform teilen: Alle drei Karosserie-Varianten überzeugen durch eine sorgfältig herausgearbeitete, eigenständige Persönlichkeit und Identität, die ihren klarsten Ausdruck vor allem im Heckbereich findet.

Markantes, auf den Fahrer ausgerichtetes Interieur

Der neue Ford Focus zeichnet sich durch ein besonders elegantes Interieur aus. Besonderheit: Dank einer Instrumententafel und einer Mittelkonsole, die konsequent auf den Fahrer ausgerichtet ist, erinnert es stark an ein Cockpit und ermöglicht auf diese Weise ergonomisch leicht erreich- und einsehbare Bedien- und Kontrollelemente. Zu den prägenden Elementen des Innenraums zählt die hohe Verarbeitungs- und Materialqualität. Mit seinen ebenso kraftvollen wie modernen Formen, den skulpturell gestalteten Proportionen der Armaturentafel, berührungsfreundlichen Soft-touch-Oberflächen und der überaus gelungenen Komposition aus Farben und Verkleidungsstoffen verstärkt das Interieur des neuen Ford Focus nochmals den Eindruck, in einem besonders hochwertigen Automobil unterwegs zu sein.

„Das Interieur des neuen Ford Focus passt dem Fahrer wie ein Handschuh“, betont Martin Smith. „Mit seinem fortschrittlichen Cockpit und den erstklassigen Materialien ist der Innenraum ein Platz, an dem sich unsere Kunden sehr gerne aufhalten werden.“

Sportlicher Auftritt kombiniert mit der für den Ford Focus typischen Praktikabilität

Zusätzlich zu dem ergonomisch optimierten Cockpit-Layout des Interieurs überzeugt der neue Ford Focus auch mit Komforteigenschaften und einer besonderen Praktikabilität, die längst als charakteristisch für diese Baureihe gilt. Dies spiegelt sich in zahlreichen Details wider, die den Aufenthalt an Bord nochmals angenehmer gestalten. Hierzu zählen etwa die komplett neu entwickelten Vordersitze, die sich jetzt durch einen weiter verbesserten Seitenhalt und eine bessere Rückenunterstützung auszeichnen. Weitere Beispiele sind die vielen, üppig bemessenen Ablagemöglichkeiten, die großzügig dimensionierten Dosenhalter, die besonders voluminösen Türfächer vorne und hinten sowie die Rücksitze, die sich im Verhältnis 60:40 geteilt umlegen lassen und so eine Ausweitung des ohnehin ausgesprochen geräumigen Gepäckabteils ermöglichen.

Bei der Konzeption des Innenraums kamen hochmoderne, dreidimensionale Simulationsprogrammen wie das CAVE-System (Computer Aided Virtual Engineering) von Ford zum Einsatz. CAVE erzeugt eine virtuelle Abbildung des Interieurs in Echtgröße und bietet den Spezialisten von Ford auf diese Weise die einzigartige Möglichkeit, bereits in einem sehr frühen Entwicklungsstadium des Fahrzeugs das Cockpit-Layout, die Sitzposition, die Rundumsicht oder auch mögliche Reflektionen und Spiegelungen in der Instrumententafel zu testen beziehungsweise zu identifzieren.

Fortschrittliche Fahrwerks- und Chassis-Systeme sichern hohes Mass an Fahrdynamik und Laufruhe

Dank weiterentwickelter Fahrwerks-Technologien in Kombination mit einer nochmals stär-keren, verwindungssteiferen Karosserie-Struktur setzt auch die nächste Generation des Ford Focus in puncto Fahrdynamik und Laufruhe wieder die Maßstäbe in seinem Segment. Viele der markanten Fortschritte, mit denen sich das neue Modell positiv von seinem Vorgänger abhebt, gehen auf die von Grund auf neue Fahrzeugarchitektur von Ford für das C-Segment zurück. Ihre Konzeption wurde auf eine außergewöhnliche Fahrqualität ausgerichtet.

„Erst dieses neue, in vielen Bereich optimierte Chassis-System hat es uns ermöglicht, mit dem kommenden Ford Focus nochmals ehrgeizigere Ziele in puncto Fahrdynamik zu erreichen“, erläutert Dr. Norbert Kessing, Vehicle Dynamics Manager von Ford Europa. „Mo-derne Technologien wie die elektrische EPAS-Servolenkung geben uns die Werkzeuge an die Hand, in Bezug auf die Fahrqualität neue Maßstäbe zu setzen.“

Besonders verwindungssteife Karosserie-Struktur verbessert Dynamik und Komfort

Das Chassis des neuen Ford Focus zeichnet sich durch eine Verwindungssteifigkeit aus, die das Niveau des Vorgängermodells um 15 Prozent übertrifft. Noch größeres Augenmerk richteten die Spezialisten von Ford allerdings darauf, gezielt jene Karosserie-Bereiche deutlich zu verstärken, die maßgebliche Bedeutung für die Fahrdynamik und die Laufruhe des Fahrzeugs besitzen. Dies betrifft zum Beispiel die Anlenkpunkte des Fahrwerks ebenso wie die vordere Karosserie-Struktur.

So stützen sich nun die oberen Aufnahmen der vorderen McPherson-Federbeine durch eine Domstrebe aus Metall gegeneinander ab; sie wurde unauffällig in die Stirnwand des Motorraums integriert – eine Maßnahme, die die lokale Steifigkeit um 50 Prozent steigert und auf diese Weise das Lenkgefühl ebenso verbessert wie die Komfort- und Geräuscheigenschaften des neuen Ford Focus. Auch an der Hinterachse wurden die oberen Anlenkpunkte der fortschrittlichen Schwertlenker-Konstruktion um 45 Prozent verstärkt. Erfolg: geringere Karosserie-Verwindungen, eine erhöhte Leistungsfähigkeit des Fahrwerks und ein spürbar angenehmerer Geräuschkomfort für die Passagiere auf den Rücksitzen.

Nochmals optimierte Fahrwerks-Konstruktionen für die Vorder- und Hinterachse

Die Fahrwerks-Geometrie des neuen Ford Focus baut auf dem erfolgreichen Konzept seines wegweisenden Vorgängers auf. Zugleich wurde das Layout der Radaufhängungen vor allem in den Bereichen der Multilink-Hinterachse und des teilisolierten vorderen Fahrwerksrahmens umfangreich modernisiert. So übernehmen auch weiterhin Federbeine nach dem McPherson-Prinzip die Führung der Vorderräder, allerdings kommen an vielen Stellen leichtere, nochmals optimierte Komponenten sowie eine breitere Spur zum Einsatz. Die Modifikationen für die Vorderachse im Detail:

  • leichtere, gewichtsoptimierte untere Längslenker
  • verwindungssteiferer, leichterer und überarbeiteter Fahrwerksrahmen vorn, der alleine bereits zwei Kilogramm Gewicht einspart
  • neuer, hohlgebohrter Querstabilisator mit einer Gewichtsersparnis von zwei Kilogramm
  • überarbeitete Anlenkpunkte für den Querstabilisator, die Rollbewegungen der Karosserie um die Längsachse nochmals reduzieren
  • verbesserte Ventil-Technologie innerhalb der Dämpfer, die den Federungskomfort steigern und Abrollgeräusche bei unverändert geringen Karosserie-Bewegungen senken
  • neu dimensionierte und konzipierte Fahrwerkslager, die weniger Abrollgeräusche und Vibrationen auf die Karosserie übertragen

Auch die hinteren Radaufhängungen profitieren von einem nochmals breiter ausgelegten Spurmaß, während das innovative Multilink-Schwertlenker-Layout aufwendig überarbeitet und verbessert wurde. Die Optimierungen für die Hinterachse in der Übersicht: 

  • im Detail überarbeitete Multilink-Schwertlenker-Radführung
  • Stoßdämpfer mit vergrößertem Durchmesser für verbesserten Federungskomfort bei gleichzeitig niedrigeren Abrollgeräuschen und unverändert geringen KarosserieBewegungen
  • größer dimensionierte Lager für die Radnaben, die für nochmals exakter eingehaltene Sturzwerte sorgen und so die Präzision des Fahrverhaltens verbessern
  • überarbeitete Anlenkpunkte für den Querstabilisator, die die Karosserie-Rollbewegungen um die Längsachse mindern
  • modifizierte elasto-kinematische Elemente der Fahrwerksanbindung, die die Übertragung von Abrollgeräuschen und Vibrationen in den Innenraum minimieren

Besonders hochentwickelt: Die neue elektrische EPAS-Servolenkung

Der neue Ford Focus wird serienmäßig mit der neu entwickelten elektrischen Servolenkung EPAS (Electric Power Assist Steering) ausgeliefert. Sie spielt eine zentrale Rolle für die erwünschte Fahrdynamik der neuen Modellreihe.

Das EPAS-System ist in das Lenkgetriebe integriert und vermittelt dem Fahrer ein direktes Lenkgefühl sowie präzise Rückmeldungen. Die Spezialisten von Ford haben das System sorgfältig auf sämtliche Geschwindigkeitsbereiche abgestimmt – so ist es bei hohen Tempi mit größeren Lenkkräften akkurat und spurtreu, um bei Parkmanövern das Manövrieren durch seine Leichtgängigkeit nachhaltig zu vereinfachen. Zugleich sorgt die im Vergleich zum Vorgängermodell von 16,0:1 auf 14,7:1 spürbar kürzere Gesamtübersetzung für ein noch natürlicheres Lenkgefühl und noch präzisere Rückmeldungen.

Hinzu kommt: Erst EPAS ermöglicht zum Beispiel die Einführung des Einpark-Assistenten und verfügt darüber hinaus auch über eine Lenkwinkel-Korrektur, die dem Fahrer insbesondere auf seitlich abfallenden Straßen oder bei starkem Seitenwind das Gegensteuern abnimmt. Und weil EPAS, anders als konventionelle hydraulische Servosysteme, nur dann Energie verbraucht, wenn es tatsächlich eingreift, vermindert die neue Servolenkung auch noch den Kraftstoffverbrauch um bis zu drei Prozent.

Fahrdynamik des neuen Ford Focus profitiert von moderner Fahrwerks-Technologie und Feintuning

Bei ihrer Premiere im Jahr 1998 sorgte die neue Ford Focus-Baureihe mit einer in diesem Fahrzeugsegment bislang nicht gekannten Agilität und sportlich-direkten Rückmeldungen für Aufsehen. Die dritte Generation, die im Frühjahr 2011 auch bei uns durchstartet, führt diese Tradition fort. Mit einer eindrucksvollen Fahrqualität, die außergewöhnlich präzises Einlenkverhalten und Feedback von der Straße mit nochmals verbessertem Fahrkomfort und spürbar höherer Laufruhe vereint, setzt der neue Ford Focus einmal mehr die Maßstäbe. Ermöglicht haben dieses Ergebnis der Einsatz modernster Fahrwerks-Technologie wie der neu entwickelten Fahrdynamik-Regelung Torque Vectoring Control (TVC), die in allen Modellversionen zur Serienausstattung gehören wird. Hinzu kommt die aufwendige Feinabstimmung des Fahrwerks durch die im wahrsten Sinne des Wortes erfahrenen Experten des Fahrdynamik-Entwicklerteams von Ford in Europa.

Neues Servolenkungs-Modul verbessert Fahragilität und -präzision

Die Entwicklung des neuen Ford Focus nahmen die Fahrdynamik-Spezialisten von Ford mit dem erklärten Ziel auf, dem neuen Modell einen nochmals sportlicheren und agileren Charakter zu verleihen, zugleich aber auch Komfort und Laufkultur zu verbessern. Grundlegenden Anteil an diesem besonders sportlichen Handling, das serienmäßig alle Versionen der dritten Generation dieses Bestsellers kennzeichnet, besitzt die neu entwickelte elektrische Servolenkung EPAS (Electric Power Assisted Steering). Sie liefert jenes präzise und natürliche Lenkgefühl, das alle aktuellen Modelle von Ford charakterisiert.

Nach der Auswahl des geeigneten EPAS-Systems führten die Ingenieure umfangreiche Analysen auf einem eigens konstruierten Prüfstand durch, um die Servolenkung in Hinsicht auf die erwünschte Lenkgenauigkeit optimal zu konfigurieren. Dem schloss sich die akribische Abstimmungsarbeit in den Prototypen an. Im Praxisversuch unterzogen die Fahrdynamik-Spezialisten von Ford die EPAS-Steuereinheit so lange einem intensiven Feintuning, bis sie ein vertrauenerweckendes Lenkgefühl und exakte Rückmeldung lieferte.

„Wir haben enorm viel Zeit und Mühe in die Detailabstimmung des EPAS-Systems investiert und uns dabei auch ausführlich besonders mit der Kinematik der Lenksäule beschäftigt“, erläutert Dr. Norbert Kessing, Vehicle Dynamics Manager von Ford Europa. „Das Ergebnis ist eine elektrische Servolenkung für den neuen Ford Focus, die in Bezug auf ihr natürliches Lenkgefühl und die Reduzierung von Reibungsverlusten neue Standards setzt.“

Optimiertes Fahrwerks-System, besonders verwindungsresistentes Chassis

Die überlegene Fahrqualität des neuen Ford Focus ist auch das Ergebnis akribischer Analysen, wie sich dynamische Kräfte auf Fahrwerkskomponenten und die Karosserie-Struktur auswirken. Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse führten zum einen dazu, dass die Konstruktion der Schwertlenker-Multilink-Hinterachse und des teilisolierten vorderen Fahrwerksrahmens nochmals optimiert werden konnte. Andererseits wurde die Verwindungssteifigkeit des Chassis genau in jenen Bereichen umfangreich verstärkt, die für die Fahrdynamik und die Laufkultur des Fahrzeugs von besonderer Bedeutung sind – so zum Beispiel rund um die Anlenkpunkte des Fahrwerks. Ergebnis: ein nochmals agileres Handling sowie spürbare Verbesserung, was den Fahr- und Geräuschkomfort betrifft.

Besondere Beachtung schenkten die Fahrwerks-Ingenieure des neuen Ford Focus auch der Feinabstimmung von Federn, Dämpfern, Stabilisatoren und den Lagern der Aufhängung. Für eine ausgeglichene Balance zwischen sportlichem Handling und geschmeidigem Fahrkomfort erhielten die Stoßdämpfer der Hinterachse einen größeren Durchmesser und jene der Vorderachse modifizierte Ventile, die ein sensibleres Ansprechen ermöglichen.

„Viele Menschen glauben, dass ein präzises und sportliches Eigenlenkverhalten mit sanften und ausgeglichenen Komforteigenschaften nicht zu vereinbaren sind“, so Dr. Norbert Kessing. „Wir sehen das anders. Der neue Ford Focus liefert das perfekte Beispiel, was durch die Kombination von modernster Technologie mit sorgfältiger Feinabstimmung erreicht werden kann.“

Serie beim neuen Ford Focus: Das Torque Vectoring Control-System

Serienmäßig für alle neuen Ford Focus steht die hochentwickelte Fahrdynamik-Regelung Torque Vectoring Control (TVC) zur Verfügung. Das System nutzt gezielt die Infrastruktur des Stabilitäts- und Sicherheitsprogramms ESP und der Bremsanlage, um den Effekt eines aktiven Differenzials zu simulieren und die Kraftverteilung zwischen den angetriebenen Vorderrädern zu steuern. Dabei gleicht das TVC mit 100 Rechenintervallen pro Sekunde gezielt Grip- und Schlupf-Unterschiede zwischen den angetriebenen Vorderrädern per Bremseingriff aus und verteilt dadurch das anliegende Motordrehmoment in dem je nach Fahrsituation und Straßenzustand optimalen Verhältnis. Effekt dieses Systems, das bislang zumeist ausgewiesenen Sportwagen vorbehalten war: Es verbessert neben dem Einlenkverhalten und der Agilität auch die Kurvenstabilität spürbar.

Die Funktion des TVC zeigt sich speziell beim starken Beschleunigen aus engen Kurven, wenn das kurveninnere Vorderrad durch die dynamische Gewichtsverlagerung weniger Traktion findet und zum Durchdrehen neigt. Hier schiebt die hochmoderne Fahrdynamik-Regelung einen Riegel vor, indem es Schlupf durch gezielten Bremseingriff unterbindet. So gelangt mehr Antriebsmoment zum kurvenäußeren Rad, das diese Kraft auch auf die Straße bringen kann. Zur Freude engagierter Fahrer wirkt sich die Torque Vectoring Control auch auf das Handling und die Lenkpräzision vorteilhaft aus, ohne wie bei einer konventionellen Traktionskontrolle die Motorleistung zu beschneiden. Weniger geübte Automobilisten werden den Eingriff des TVC vermutlich gar nicht bemerken, freuen sich aber über ein sicheres, vertrauenerweckendes Fahrgefühl.

„Gerade bei sportlicher Fahrweise über kurvenreiche Straßen lässt TVC den neuen Ford Focus dank schnellerer Reaktionen auf Lenkimpulse noch handlicher und agiler wirken“, erläutert Dr. Norbert Kessing. „Die hieraus resultierende Handling-Charakteristik wird Routiniers und Automobil-Enthusiasten begeistern, während Führerschein-Neulinge und weniger erfahrene Fahrer sich speziell bei schwierigen Straßenverhältnissen in ihrem Wagen einfach sicherer fühlen.“ 

Fahrkomfort und Laufkultur des neuen Ford Focus profitieren von hoher Geräuschqualität

Zu den zentralen Zielen bei der Entwicklung des neuen Ford Focus zählte auch die signifikante Verbesserung der Laufkultur im Allgemeinen und des Geräuschkomforts im Speziellen. Dabei legten die NVH-Spezialisten von Ford – die Abkürzung steht für „Noise, Vibration and Harshness“ – großen Wert auf eine harmonisch ausbalancierte Klangkulisse. Hierzu konnten sie Antriebs-, Abroll- und Windgeräusche ebenso deutlich reduzieren wie Vibrieren, Quietschen oder Rattern. Um die gediegene Verarbeitungsqualität der neuen Ford Focus-Modellfamilie auch akustisch zu unterstreichen, rückten die Ingenieure insbesondere die Reduzierung jener Geräusche in den Mittelpunkt, die in die Fahrgastzelle übertragen werden. Ergebnis: Die dritte Generation des Ford Focus verwöhnt ihre Passagiere mit einem akustischen Komfort auf dem Niveau deutlich größerer und teurerer Fahrzeuge aus dem Premium-Segment.

„Ein niedriger NVH-Level leistet einen wichtigen Beitrag zum generellen Fahrkomfort“, betont Helmut Reder, Leitender Produktingenieur des Ford Focus. „Mit seiner nochmals verbesserten Lauf- und Klangkultur entsteigen Passagiere dem neuen Ford Focus selbst am Ende langer Reisen deutlich ungestresster.“

Moderne Antriebsstränge mit verfeinertem Motorensound

Aufwendig im Detail modifizierte Motoren, Getriebe und Auspuffsysteme sorgen dafür, dass Lärm und Vibrationen bereits an der Quelle so weit wie möglich eliminiert werden. Zugleich rücken die erwünschten „natürlichen“ Arbeitsgeräusche des Antriebsstrangs, die für eine kraftvolle und sportliche Klangkulisse verantwortlich zeichnen, in den Vordergrund. Von verbesserten Teppichbelägen über sich selbst ausdehnende Schaumfüllungen für Karosserie-Resonanzräume, einen geräuschhemmenden Dachhimmel bis hin zu akribisch abgedichteten Innenverkleidungen, die schallmindernd wirken: Dank zusätzlicher Isolierungen und Dämm-Materialien gelangen im neuen Ford Focus nur erwünschte Geräusche und nur bis zu einem genau definierten Niveau in den Innenraum.

Besonders effizient wirken sich diese Maßnahmen auf die Duratorq TDCi-Triebwerke mit 1,6 und 2,0 Liter Hubraum aus. Ihre neuen Einspritzsysteme ermöglichen noch feinere Mehrfacheinspritzungen pro Arbeitstakt und wurden zudem neu kalibriert. Beides trägt zu einer deutlich leiseren und harmonischeren Verbrennung bei. Zudem wird die Ausbreitung des auch als „Diesel-Nageln“ bekannten Motorgeräuschs durch eine neue Abdeckung verringert. Auch die teils neue Architektur des Zweiliter-Triebwerks mit seiner nun zweigeteilten Ölwanne, die eine höhere Verwindungssteifigkeit aufweist, reduziert die Geräuschentwicklung.

Hinzu kommen weitere Detailarbeiten rund um die Einspritzung, den Turbolader und den Motor. Dies umfasst beispielsweise neue Einlässe der Common-Rail-Hochdruckleitungen, Luftleitlamellen im Ansaugbereich des Zweiliter-TDCi, Dämpfungselemente im Ansaugbereich und einen optimierten Primärantrieb. Ergebnis: Die Duratorq-Aggregate von Ford überzeugen über das gesamte Drehzahlband mit einer Laufkultur und einem Geräuschkomfort, die in ihrem Segment neue Maßstäbe setzen.

Im Falle der besonders laufruhigen Ford EcoBoost-Benzindirekteinspritzer gestaltete sich die Aufgabe anders. Hier ging es nicht allein darum, das Geräuschniveau im Innenraum zu senken – der ohnehin leise Turbomotor soll sich vielmehr durch einen angenehm natürlichen, betont sportlichen Sound auszeichnen. Erreicht haben die Experten von Ford dies durch den Einsatz eines speziellen „Symposers“. Er greift die pulsierenden Schwankungen der Gassäule auf der Einlassseite ab und verstärkt sie als kernige, exakt definierte Klangkomponente für das Interieur. Dies sichert dem neuen Ford Focus einerseits bei gemütlichem Dahingleiten ein besonders niedriges und harmonisches Geräuschniveau, dem bei voller Beschleunigung eine begeisternd-sportliche Nuance gegenübersteht.

Neues Türenkonzept senkt Windgeräusche

Bei der Reduzierung der Windgeräusche greift die dritte Generation des Ford Focus auf dieselbe Türkonstruktion und Dichtungs-Technologie zurück, die Ford bereits erfolgreich beim aktuellen Mondeo, S-MAX und Galaxy einsetzt. Zu den wesentlichen Bestandteilen des Konzepts gehören durchgehend dreilippige Fensterdichtungen und aerodynamisch optimierte Außenspiegel. So weist zum Beispiel die Windschutzscheibe der Varianten mit Duratorq TDCi- oder Ford EcoBoost-Benzindirekteinspritzer eine akustisch dämpfende Zwischenschicht auf, die unangenehme hohe Frequenzen herausfiltert, wie sie besonders durch den Fahrtwind entstehen. Zudem zeichnen sich Seitenfenster und Heckscheibe im Vergleich zum bisherigen Modell durch größere Glasstärken aus. Effekt dieser Maßnahmen: Wind- und andere Geräusche dringen noch gedämpfter in den Innenraum des Ford Focus vor.

Nochmals niedrigere Fahrwerksgeräusche dank optimierter Karosserie-Struktur

Die optimierte Karosserie-Struktur des neuen Ford Focus – und hier besonders die erhöhte Torsionsssteifigkeit, die verstärkten vorderen und hinteren Fahrwerksrahmen sowie die gezielte Verwendung von optimierten Dämpfern – trägt wesentlich zur Reduzierung von Abrollgeräuschen und -vibrationen bei. Zudem profitieren die Anlenkpunkte des Fahrwerks, neuesten Erkenntnissen der Strukturanalyse folgend, von einer signifikant steiferen Auslegung. So weisen zum Beispiel die Befestigungspunkte des hinteren Fahrwerksrahmens dank struktureller Optimierungen eine um 75 Prozent höhere Verwindungsresistenz auf.

Ergänzende Detailarbeiten wie steifere und noch exakter passende Fahrwerkslager, der gezielte Einsatz von Dämm-Material an ausgesuchten Karosserieteilen sowie – in Zusammenarbeit mit den Reifenpartnern – die Entwicklung besonders laufruhiger Pneus unterstreichen die geräuschreduzierenden Maßnahmen nochmals. Das Ergebnis jedenfalls kann sich hören lassen: Im Vergleich zu seinem Vorgänger schont der neue Ford Focus die Ohren seiner Passagiere mit um bis 1,5 dB(A) niedrigeren Abrollgeräuschen und einer spürbar verbesserten Laufruhe.

Überlegenes Qualitäts- und Verarbeitungsniveau des neuen Ford Focus ist konstruktiv verankert

Das besonders hohe Maß an Verarbeitungs- und Materialqualität des neuen Ford Focus, eines seiner charakteristischen Merkmale, ist das Resultat eines akribischen Entwicklungsprozesses und hoher Aufmerksamkeit selbst für kleinste Details. Es basiert unmittelbar auf dem leistungsfähigen Global Product Development System (GPDS) des Konzerns, das jeden einzelnen Entwickungsschritt für neue Modelle exakt definiert. Einen wichtigen Beitrag leistete auch die Arbeitsgruppe „Craftsmanship“, was auf deutsch so viel wie „Handwerkskunst“ bedeutet. Die hier versammelten Experten kümmern sich einzig und allein um die hohe Qualität aller verbauten Komponenten und Systeme – von den eleganten Chromrahmen der Ventilationsdüsen bis hin zum satten Klang der Türen, wenn sie ins Schloss fallen. Die Komponenten und Systeme müssen die hohen Ansprüche erfüllen, die Ford weltweit als die DNA, das „Erbgut“ des Unternehmens, festgelegt hat. Schlussendlich stellen auch klar definierte Produktionsprozesse sicher, dass die Verarbeitungsqualität des neuen Modells in allen Ford Focus-Werken weltweit das gleiche hohe Niveau erreicht.

Craftsmanship-Arbeitsgruppe sorgt für hohe Verarbeitungs- und Materialqualität

Das einzig und allein für die Sicherstellung der angestrebt hohen Qualität zuständige Craftsmanship-Team hat sich an der Entwicklung des neuen Ford Focus intensiv beteiligt. Die Spezialisten widmeten sich inbesondere den fühl- und erlebbaren Eigenschaften aller Bedien-elemente, Funktionen und Oberflächen, mit denen die Kunden im Ford Focus in Kontakt kommen können. Ziel war es, speziell im Interieur aller drei Karosserie-Versionen einen Qualitätseindruck auf  höchstem Niveau zu schaffen – eine Aufgabe, die die Craftsmanship-Experten mit geradezu obsessiver Liebe für das Detail erfüllt haben. Hierfür setzten sie die verschiedensten Maßnahmen um:

  • den Einsatz authentischer Chrom-Beschichtungen für Verkleidungen im Innenraum wie zum Beispiel Türöffner oder Zierrahmen
  • konstruktiv bedingt sauber eingepasste Übergänge und Schnittstellen zwischen einzelnen Elementen und verschiedenen Materialien
  • präzise miteinander harmonierende Farbübergänge insbesondere zwischen verschiedenen Kunststoffteilen – hierfür kamen hochentwickelte optische Messinstrumente zum Einsatz, die die exakte Bestimmung von Farbtönen gestatten
  • gedimmte Ein- und Ausschalt-Sequenzen für die Innenraum- und Display-Beleuchtung, die sorgfältig auf die Anforderungen der Kunden abgestimmt wurden
  • alle Bereiche, mit denen Fahrer und Mitfahrer im neuen Ford Focus in Berührungskontakt kommen, fühlen sich besonders angenehm an – so zum Beispiel das Lenkrad, die Armauflagen in den Türen oder auch die zentrale Konsole
  • die neu entwickelte Innenraumausleuchtung mit „Crystal-blauen“ LED sorgt für ein besonders gleichmäßiges und kraftvolles Licht

Bei ihrer Arbeit setzten die Konstrukteure auch den innovativen „Digital Pre-Assembly“-Prozess (DPA) ein. Dieses EDV-Werkzeug ermöglicht es bereits in einer frühen Entwicklungs-Phase, die Güte und Verarbeitung einzelner Teile und Materialien genau zu analysieren. Vorteil: Noch bevor neu konzipierte Elemente und Baugruppen physisch vorliegen, können die Experten ihre tadellose Einpassung und Qualität auf digitale Weise überprüfen und sicherstellen – ein wegweisender Prozess, der sich überaus positiv auf das Verarbeitungsniveau auswirkt. 

„Bei der Entwicklung des neuen Ford Focus haben Verarbeitungsspezialisten und Konstrukteure extrem eng zusammengearbeitet, um die hochwertige Qualität aller Materialien und die exakte Passgenauigkeit aller Komponenten sicherzustellen“, erläutert Helmut Reder, Leitender Produktingenieur des neuen Ford Focus. „Diese Aufmerksamkeit für das Detail macht den Unterschied, wenn es um die von unseren Kunden wahrgenommene Qualität geht.“

Weltweit einheitlich definierte Merkmale für charakteristische Schlüsselelemente

Die dritte Generation des Ford Focus ist das erste Modell des Konzerns, das umfänglich von der neuen Marken-DNS profitiert. Mit dieser Festschreibung hat Ford weltweit die typische Charakteristik und Leistungsfähigkeit für seine Fahrzeuge präzise definiert. Dies umfasst sämtliche Attribute, die sich direkt auf das Kundenerlebnis mit dem Auto auswirken – von der Fahrqualität über Komforteigenschaften und das Interieur bis hin zur Anordnung und Funktion der Bedienelemente. Dabei legte das international besetzte Spezialistenteam für jedes einzelne Detail akribisch eine individuelle Spezifikation fest, die jeweils den Anforderungen der weltweiten Märkte entspricht. Dies betrifft auch viele Schlüsselbereiche des neuen Ford Focus, so etwa die Konstruktion der Sitze, die Griffigkeit des Lenkradkranzes oder das satte Geräusch, mit dem die Türen ins Schloss fallen.

Alle Ford Focus-Werke mit konstant hohem Qualitätsniveau

Der neue Ford Focus wird in mehreren Werken weltweit vom Band laufen, angefangen mit der Produktion in Saarlouis und Michigan (USA), die für alle anderen Standorte eine Vorbildfunktion übernehmen. Wenig später schließt sich die Herstellung im russischen St. Petersburg sowie in Chongqing (China) an. Ford setzt dabei auf hochmoderne Technologien wie zum Beispiel virtuelle Produktionssimulationen sowie einheitliche Prozesse, Werkzeuge und Techniken, um in allen Ford Focus-Werken einen einheitlich hohen Grad an Fertigungsqualität und -effizienz zu garantieren – und dies ab „Job 1“, also vom Start weg. Prozessoptimierungen und mustergültige Problemlösungen – sogenannte „Best Practices“ – können auf diese Weise an allen Standorten gleichermaßen schnell umgesetzt werden. Zugleich stellt diese Methodik sicher, dass in allen Werken die gleichen hohen Standards auch in Bezug auf die ergonomische Ausgestaltung der Arbeitsplätze zur Anwendung kommen und daher eine gleichmäßig hohe Fertigungsqualität gewährleistet ist.

14.01.2011 / Ford

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© 2020 Stefan Klausmeyer