Ford Focus (Turnier)

Die Funktionalität des Ford Focus: Moderne Technologien

Der neue Ford Focus erklärt dem Stress am Steuer mit intelligenten Assistenzsystemen den Kampf

Die umfassenden Investitionen in die kommende Ford Focus-Generation zahlen sich aus: Das neue Modell führt eine Vielzahl wegweisender neuer Technologien in seinem Segment ein, wie sie bis dato vornehmlich größeren und deutlich teureren Fahrzeugen vorbehalten waren. Auf der einen Seite erhöhen diese intelligenten Fahrer-Assistenzsysteme die Sicherheit, schaffen auf der anderen aber auch ein stressfreieres Umfeld für den Fahrer, der sich so besser auf die wachsenden Herausforderungen des täglichen Straßenverkehrs konzentrieren kann – im hektischen Innenstadtbereich ebenso wie auf Landstraßen und auf Autobahnen.

Dichter Verkehr setzt den Fahrer einem immer größeren Druck aus“, erläutert Gunnar Herrmann, als Entwicklungsdirektor weltweit zuständig für Fahrzeuge aus dem C-Segment. „Der neue Ford Focus hält für seine Kunden intelligente Funktionen und Systeme bereit, die diesen Verkehrs-Stress minimieren und zugleich die Sicherheit sowie den Fahrkomfort nochmals steigern.“

Müheloses Einparken

Bestes Beispiel: der im wahrsten Sinne des Wortes wegweisende Einpark-Assistent (Active Park Assist) des neuen Ford Focus. Diese Hightech-Funktion lenkt den Wagen automatisch in längs zur Fahrtrichtung liegende Parkplätze. Über zwei Ultraschallsensoren – einer pro Fahrzeugseite – scannt das System den Bereich entlang der Fahrtroute und identifiziert dabei ausreichend große Abstände zwischen parkenden Autos. Und dies heißt: Bereits Lücken, die lediglich 20 Prozent länger sind als der Ford Focus selbst, genügen dem System für das erfolgreiche Einparken.

Hat der Einpark-Assistent eine geeignete Parklücke identifziert, zeigt er dies dem Fahrer akustisch sowie über eine Anzeige in der Instrumententafel an. Während des automatisierten Einparkvorgangs, der mit bis zu zehn km/h vonstattengehen kann, übernimmt das System die Lenkarbeit komplett. Die Abstimmung mit dem Fahrer, der auch weiterhin für die Bedienung des Gas- und Bremspedals sowie für die Wahl des Vorwärts- oder Rückwärtsgangs zuständig ist, erfolgt über einfache Textbotschaften und Grafiken im Display der Instrumententafel.

Zugleich zeigen die Sensoren des konventionellen Park-Pilot-Systems auch weiterhin den Abstand zu Hindernissen vor und hinter dem Fahrzeug an. Gerade in engen Lücken kann es dabei vorkommen, dass der Einpark-Assistent den Fahrer zusätzlich um korrigierendes Vor- und Zurücksetzen bittet – der Wagen soll schließlich ordentlich in der Parkbucht stehen.

Volle Kontrolle über tote Winkel

Via LED-Warnleuchten in den Außenspiegeln macht der Toter-Winkel-Assistent von Ford den Fahrer bei Spurwechseln auf andere Verkehrsteilnehmer aufmerksam, die sich im schwierig einsehbaren „toten Winkel“ links oder rechts neben dem eigenen Wagen befinden. Dabei scannt das innovative System während der Fahrt über zwei spezielle Mehrkanal-Radarsensoren in den Ecken der Heckschürze einen Bereich, der beidseits des Fahrzeugs von den Außenspiegeln bis zirka drei Meter hinter das Automobil reicht und auch in der Breite nach hinten zunehmend bis maximal drei Metern abdeckt. Aktiviert wird der Toter-Winkel-Assistent automatisch bereits bei Geschwindigkeiten ab zehn km/h. Damit ist er wesentlich früher betriebsbereit als vergleichbare Systeme auf dem Markt und eignet sich damit auch für zähfließenden Stadtverkehr oder Stausituationen auf Schnellstraßen – also genau dort, wo viele Spurwechselkollisionen geschehen.

Entspanntes Reisen dank Adaptiver Geschwindigkeitsregelanlage

Besonders stressfreies Dahingleiten im Kolonnenverkehr auf Autobahnen und Landstraßen ermöglicht auch die Adaptive Geschwindigkeitsregelanlage ACC (Adaptive Cruise Control), die für den neuen Ford Focus optional zur Verfügung steht. Das nochmals verbesserte radargestützte System hält einen vorgewählten Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug selbsttätig ein und reduziert das Tempo, sobald der Vordermann bremst oder dem eigenen Fahrzeug zu nahe kommt. Ist die Straße wieder frei, beschleunigt ACC den Ford Focus zurück auf die Ausgangsgeschwindigkeit.

Ergänzend zur Adaptiven Geschwindigkeitsregelanlage tritt das Auffahrwarnsystem FA (Forward Alert) in Aktion, sobald die Radarüberwachung das Risiko eines Auffahrunfalls diagnostiziert. In diesem Fall schlägt sie nicht nur optisch und akustisch Alarm, sondern bereitet auch die Bremsanlage auf ein mögliches Bremsmanöver vor. Dies reduziert die Reaktionszeit der Bremsanlage und sorgt so für ein noch schnelleres Ansprechverhalten. Steht eine Kollision akut bevor, kann das Auffahrwarnsystem FA selbsttätig eine Bremsung mit einer Verzögerung von bis zu 3 m/s² einleiten, um die Aufprallgeschwindigkeit zu reduzieren.

Intelligentes System gegen ungewollte Tempoverstöße

Mit der Geschwindigkeitsregelanlage mit Geschwindigkeitsbegrenzer – serienmäßig im neuen Ford Focus Titanium und optional erhältlich für die Ausstattungsvariante Trend – kann der Fahrer ein individuelles Maximaltempo vorwählen, das sich anschließend nicht mehr unbeabsichtigt überschreiten lässt. Vorteil dieser praktischen Funktion: In anstrengenden Verkehrssituationen wie etwa längeren Autobahnbaustellen oder in fremden Städten kann sich der Fahrer voll auf das Geschehen konzentrieren, ohne auch noch auf das Einhalten eines Geschwindigkeitslimits achten zu müssen. Dies führt zu einer sichereren, stressfreieren Mobilität und senkt das Risiko, Strafmandate zu sammeln.

Der zur Verfügung stehende Einstellbereich reicht von 30 bis 180 km/h, die Programmierung erfolgt ganz einfach über die erweiterten Bedienelemente der Geschwindigkeitsregelanlage am Lenkrad. Nähert sich der Wagen dem vom Fahrer vordefinierten Maximaltempo, greift das Motormanagement regulierend ein und unterbindet jede darüber hinaus gehende Beschleunigung. Wird allerdings für ein anstehendes Überholmanöver mehr Schub benötigt, kann der Geschwindigkeitsbegrenzer durch deutliche Gaspedalbefehle ähnlich einer von Automatikgetrieben bekannten „Kickdown“-Funktion kurzfristig außer Kraft gesetzt werden. Kehrt das Fahrzeug in den vorgewählten Tempobereich zurück, nimmt der Geschwindigkeitsbegrenzer seine Arbeit automatisch wieder auf.

14.01.2011 / Ford

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