Ford Focus (Turnier)

Der neue Ford Focus Turnier

Neuer Ford Focus Turnier vereint praktische Vorteile mit einem hochmodernen, aerodynamisch günstigen Design

  • Jüngste Evolution des „kinetic Design“-Themas von Ford verleiht dem neuen Ford Focus Turnier einen besonders sportlichen und eleganten Auftritt
  • Verbesserte Aerodynamik senkt Luftwiderstand, Kraftstoffverbrauch und Kohlendioxid-Emissionen
  • Stromlinienförmige Konturen minimieren den Luftwiderstands-Beiwert im Vergleichzum Turnier-Vorgängermodell um zehn Prozent auf cW = 0,274
  • Erstes Fahrzeug seiner Klasse mit serienmäßigem variablen Kühlerlufteinlass, der allein den CO2-Ausstoß um bis zu zwei Prozent reduzieren kann

Als fünftürige Fließhecklimousine sorgt der neue Ford Focus auf deutschen Straßen bereits für Furore: Die Markteinführung war am 19. April. Nun kommt die viertürige Stufenheckversion sowie das für den heimischen Markt besonders interessante Kombimodell, das erneut den längst tradierten Namen „Turnier“ trägt, hinzu. Auch für den neuen Ford Focus Turnier gilt: Mit dem prägnanten Exterieur- und Interieurdesign dieses Modells erreicht das charakteristische, vielfach gerühmte „kinetic Design“ der Marke das nächsthöhere Level. „Wir wollten einen Ford Focus Turnier schaffen, in dem es sich toll sitzen lässt und der problemlos zu beherrschen ist – mit einem ebenso einzigartigen wie dynamischen Design, das eindeutig seine Qualitäten als klares Fahrerauto widerspiegelt“, so Martin Smith, Leitender Design-Direktor Ford Europa.

Karosserie-Design kombiniert schlanke Eleganz mit praktischen Vorteilen

Für alle drei Karosserie-Varianten der neuen Ford Focus-Familie (4-Türer, 5-Türer, Turnier) gilt gleichermaßen: Durch ihre sportliche und dynamische Präsenz rücken sie ganz bewusst den großen Fahrspaß auch optisch in den Vordergrund, die für diese Baureihe längst typisch ist. Mit seinem schlanken Profil, der unverwechselbaren Frontpartie inklusive des markanten, trapezförmigen Lufteinlasses und der dramatisch ansteigenden Gürtellinie zeichnet sich auch der „Turnier“ durch einen souveränen Auftritt aus. Dennoch besitzt er eine ganz eigenständige, von den Ford-Designern sorgfältig herausgearbeitete Identität, die sich am klarsten natürlich im Heckbereich widerspiegelt.

So überzeugt die neue Kombivariante bereits auf den ersten Blick durch einen Mix aus eleganten und athletischen Linien. Er drückt sich insbesondere durch das Zusammenspiel zwischen der sanft abfallenden Dachlinie und der energisch aufstrebenden Unterkante der hinteren Seitenfenster mit dem für das „kinetic Design“ so typischen Aufwärtsknick aus. Durch die leichte Verjüngung der Karosserie im Bereich der weit nach unten gezogenen Rückscheibe ergibt sich eine kraftvolle Schulterpartie, die das muskulöse Erscheinungsbild der Heckpartie zusätzlich unterstreicht. Ebenso attraktiv wie modern gestaltet, erstrecken sich die großzügig dimensionierten, jeweils zweigeteilten Rückleuchten bis weit in die Flanke. Die zu den Seiten hin markant ansteigende Karosseriefalz unterhalb des Kennzeichenbereichs betont den freundlichen Ausdruck des Ford Focus Turnier zusätzlich.

Stromlinienförmig gestaltete Kombi-Karosserie reduziert Luftwiderstand

Dank der sehr guten Aerodynamik bietet der neue Ford Focus Turnier dem Fahrtwind so wenig Stirn wie noch nie. Im Vergleich zum Vorgängermodell sank der Luftwiderstands-Beiwert um gut zehn Prozent – ein Erfolg, der sich auch auf den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen der dritten Generation dieser erfolgreichen Baureihe positiv auswirkt.

Rund 1.000 Stunden testeten die Experten von Ford die verschiedenen Karosserievarianten des neuen Ford Focus im Windkanal und verliehen dieser Modellfamilie dadurch eine stromlinienförmige Kontur. Zugleich ist der ausgesprochen günstige Luftwiderstands-Beiwert aber auch das Ergebnis innovativer Technologien wie dem variablen Kühlerlufteinlass (siehe unten), der im Ford Focus Turnier erstmals in diesem Kombi-Segment zum Einsatz kommt und damit eine echte Premiere feiert. In der Tat: Das neue Modell gehört zu den aerodynamisch besten Fahrzeugen, die Ford jemals auf den Markt gebracht hat.

Mit seiner flachen Dachlinie und dem ebenso schlanken wie dynamischen Profil lässt der neue Ford Focus Turnier bereits auf den ersten Blick erkennen, dass er ausgesprochen windschlüpfige Konturen besitzt. Besonders deutlich wird dies beim Vergleich des Windschutzscheiben-Anstellwinkels: Er fällt sichtbar flacher aus als noch beim Vorgängermodell und bietet auf diese Weise klare aerodynamische Vorteile.

Die detaillierte Optimierung aller für den Luftwiderstand maßgeblichen Komponenten liefert Resultate, die sich auch in konkreten Zahlen ausdrücken lassen. So sank der Luftwiderstands-Beiwert verglichen mit der aktuellen Generation von cW = 0,304 um zehn Prozent auf cW = 0,274. Großen Anteil an diesem Erfolg haben auch moderne, extrem leistungsfähige Test- und Analyse-Werkzeuge wie die numerische Strömungsdynamik CFD (Computational Fluid Dynamics).

Um unerwünschten Luftwiderstand zu minimieren, wird zum Beispiel der Kühllufteintritt durch die nahezu vollständige Versiegelung der Frontpartie mittels einer speziellen Motorhauben-Dichtung und die Abdeckung des Motorraums von unten genau kanalisiert. Spezielle Formteile lenken den Luftstrom unterhalb des Fahrzeugs in optimalen Bahnen. Dies bedeutet: Im vorderen Bereich beschleunigt ein tief angesetzter Deflektor mit einer Abrisskante die Luft, hinzu kommt ein hierauf exakt abgestimmter Windabweiser für die Vorderreifen. Im Heck verbessern ein elegant in den Stoßfänger integrierter Diffusor sowie ein weiterer Luft-Deflektor die Aerodynamik.

Positiv auf den Luftwiderstand wirken sich auch die entsprechend modifizierten Außenspiegel aus. Sie erzeugen weniger Windgeräusche und leiten den Luftstrom gezielt an den Seitenscheiben vorbei, um sie bei Regen frei von Wasser zu halten, das die Sicht stören könnte. Einem ähnlichen Zweck dienen die besonders konturierten A-Säulen. Auch sie verursachen weniger Windgeräusche und lassen die Luft um den neuen Ford Focus Turnier herumfließen.

Novum: Variabler Kühlerlufteinlass gehört im Ford Focus zur Serienausstattung

Als erste Modellreihe in ihrer Klasse besitzen alle Versionen des neuen Ford Focus serienmäßig einen variablen Kühlerlufteinlass (Active Grill Shutter). Dieses innovative Feature optimiert die Aerodynamik über ein Lamellensystem, das die Luftzufuhr zu den Kühlsystemen im Motorraum regelt. Der variable Kühlerlufteinlass ist direkt vor dem Wasserkühler angebracht. Elektronisch geregelt, kann er mit seinen um bis zu 90 Grad verstellbaren Lamellen die Luftzufuhr in 16 Stufen regulieren und somit exakt dem aktuellen Kühlbedarf anpassen. Bleiben die Lamellen zu, senkt der auf diese Weise optimierte Luftwiderstands-Beiwert den CO2-Ausstoß des Fahrzeugs um bis zu zwei Prozent.

Weiterer Vorteil: In der für den Verbrauch und die Emissionen besonders ungünstigen Warmlaufphase bleibt der variable Kühlerlufteinlass so lange wie möglich geschlossen. Dadurch erreicht der Motor schneller seine optimale Betriebstemperatur, und auch der Innenraum heizt sich bei kühlen oder winterlichen Witterungsbedingungen schneller auf.

Ford gehörte zu den ersten Automobilherstellern überhaupt, die sich Gedanken über die aerodynamische Ausgestaltung des Kühlergrills gemacht haben – wie der Ford Fiesta bereits im Jahr 1976 bewiesen hat. In diesem Sinne stellt der variable Kühlerlufteinlass mit seinen kostensparenden Verbrauchs- und Emissionsvorteilen die bislang fortschrittlichste und intelligenteste Umsetzung dar, denn er verbessert die Aerodynamik des neuen Ford Focus ebenso wie seine hohe Leistungsfähigkeit und das moderne Erscheinungsbild.

03.06.2011 / Ford

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