Ford Focus (Turnier)

Der neue Ford Focus Turnier

Faszinierende Fahrdynamik des Ford Focus Turnier basiert auf modernen Fahrwerks- und Chassis-Systemen

  • Wegweisende Fahrwerks-Technologie und akribische Abstimmung aller Komponenten verleihen dem neuem Ford Focus Turnier exzellente fahrdynamische Eigenschaften
  • Im Kombi-Segment unerreichte Kombination aus spürbar verbessertem Fahrkomfort und höherer Laufkultur sowie präzisem und agilem Handling
  • Konstruktion der Schwertlenker-Multilink-Hinterachse und des teilisolierten vorderen Fahrwerksrahmens wurden umfassend modifiziert
  • Sportlichere Kurvenlage und noch sichereres Fahrverhalten dank serienmäßiger Fahrdynamik-Regelung Torque Vectoring Control
  • Vollständig neu entwickelte elektrische Servolenkung EPAS vereint hohe Lenkpräzision mit natürlichem Lenkgefühl

Die neue Generation des Ford Focus Turnier setzt in puncto Fahrdynamik und Laufruhe einmal mehr die Maßstäbe in ihrem Segment. Viele der markanten Fortschritte, mit denen sich das neue Modell positiv von seinem Vorgänger abhebt, gehen auf die von Grund auf neue Fahrzeugarchitektur von Ford für das C-Segment zurück. Ihre Konzeption wurde auf eine außergewöhnlich hohe Fahrqualität ausgerichtet. „Erst dieses neue, in vielen Bereichen optimierte Chassis-System hat es uns ermöglicht, auch mit der Turnier-Version des neuen Ford Focus noch ehrgeizigere Ziele bezüglich der Fahrdynamik zu erreichen“, so Dr. Norbert Kessing, Vehicle Dynamics Manager von Ford Europa. „Moderne Technologien wie die elektrische EPAS-Servolenkung geben uns die Werkzeuge an die Hand, in Bezug auf die Fahrqualität neue Maßstäbe zu setzen.“

Charakteristisch für das Chassis des neuen Ford Focus Turnier ist seine bemerkenswert hohe Verwindungssteifigkeit. Sie übertrifft das Niveau des Vorgängermodells um 15 Prozent. Zugleich verstärkten die Spezialisten von Ford gezielt jene Karosseriebereiche, die maßgebliche Bedeutung für die Fahrdynamik und die Laufruhe des Fahrzeugs haben. Dies betrifft zum Beispiel die Anlenkpunkte des Fahrwerks ebenso wie die vordere Karosserie-Struktur.

Beispiel obere Aufnahmen der vorderen McPherson-Federbeine: Sie stützen sich nun durch eine Domstrebe aus Metall, die unauffällig in die Stirnwand des Motorraums integriert werden konnte, gegeneinander ab. Diese Maßnahme steigert die lokale Steifigkeit um 50 Prozent und verbessert auf diese Weise das Lenkgefühl ebenso wie die Komfort- und Geräuscheigenschaften des neuen Ford Focus Turnier. Auch an der Hinterachse wurden die oberen Anlenkpunkte der fortschrittlichen Schwertlenker-Konstruktion um 45 Prozent verstärkt. Erfolg: geringere Karosserie-Verwindungen, eine generell erhöhte Leistungsfähigkeit des Fahrwerks sowie ein spürbar angenehmerer Geräuschkomfort für die Passagiere auf den Rücksitzen.

Nochmals optimierte Fahrwerks-Konstruktionen für die Vorder- und Hinterachse

Die Fahrwerks-Geometrie des neuen Ford Focus Turnier baut auf dem erfolgreichen Konzept seiner wegweisenden Vorgängers auf. Zugleich wurde das Layout der Radaufhängungen vor allem in den Bereichen der Multilink-Hinterachse und des teilisolierten vorderen Fahrwerksrahmens umfangreich modernisiert. So übernehmen auch weiterhin Federbeine nach dem McPherson-Prinzip die Führung der Vorderräder. Allerdings kommen an vielen Stellen leichtere, nochmals optimierte Komponenten sowie eine breitere Spur zum Einsatz.

Die Modifikationen für die Vorderachse im Detail:

  • leichtere, gewichtsoptimierte untere Längslenker
  • der verwindungssteifere und leichtere Fahrwerksrahmen vorn spart alleine bereits zwei Kilogramm Gewicht ein
  • neuer, hohlgebohrter Querstabilisator mit einer Gewichtsersparnis von zwei Kilo-gramm
  • überarbeitete Anlenkpunkte für den Querstabilisator reduzieren die Rollbewegungen der Karosserie um die Längsachse nochmals
  • verbesserte Ventil-Technologie innerhalb der Dämpfer steigert den Federungskomfort und senkt Abrollgeräusche bei unverändert geringen Karosserie-Bewegungen
  • neu dimensionierte und konzipierte Fahrwerkslager übertragen weniger Abrollgeräusche und Vibrationen auf die Karosserie

Auch die hinteren Radaufhängungen profitieren von einem nochmals breiter ausgelegten Spurmaß, während das innovative Multilink-Schwertlenker-Layout aufwendig überarbeitet und verbessert wurde. Die Optimierungen für die Hinterachse in der Übersicht:

  • im Detail überarbeitete Multilink-Schwertlenker-Radführung
  • Stoßdämpfer mit vergrößertem Durchmesser für verbesserten Federungskomfort bei gleichzeitig niedrigeren Abrollgeräuschen und unverändert geringen Karosseriebewe-gungen
  • größer dimensionierte Lager für die Radnaben sorgen für nochmals exakter eingehaltene Sturzwerte und verbessern so die Präzision des Fahrverhaltens
  • überarbeitete Anlenkpunkte für den Querstabilisator mindern die Karosserie-Rollbewegungen um die Längsachse
  • modifizierte elasto-kinematische Elemente der Fahrwerksanbindung reduzieren die Übertragung von Abrollgeräuschen und Vibrationen in den Innenraum

Optimiertes Fahrwerks-System, besonders verwindungsresistentes Chassis

Die überlegene Fahrqualität des neuen Ford Focus ist auch das Ergebnis akribischer Analysen, wie sich dynamische Kräfte auf die Fahrwerkskomponenten und auf die Karosserie-Struktur auswirken. Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse führten zum einen dazu, dass die Konstruktion der Schwertlenker-Multilink-Hinterachse und des teilisolierten vorderen Fahrwerksrahmens nochmals optimiert werden konnte. Andererseits wurde die Verwindungssteifigkeit des Chassis genau in jenen Bereichen umfangreich verstärkt, die für die Fahrdynamik und die Laufkultur des Fahrzeugs von besonderer Bedeutung sind – so zum Beispiel rund um die Anlenkpunkte des Fahrwerks. Ergebnis: ein nochmals agileres Handling sowie spürbare Verbesserung, was den Fahr- und Geräuschkomfort betrifft.

Besondere Beachtung schenkten die Fahrwerks-Ingenieure des neuen Ford Focus der Feinabstimmung von Federn, Dämpfern, Stabilisatoren und den Lagern der Aufhängung. Für eine ausgeglichene Balance zwischen sportlichem Handling und geschmeidigem Fahrkomfort erhielten die Stoßdämpfer der Hinterachse einen größeren Durchmesser und jene der Vorderachse modifizierte Ventile, die ein sensibleres Ansprechen ermöglichen.

„Viele Menschen glauben, dass ein präzises und sportliches Eigenlenkverhalten mit sanften und ausgeglichenen Komforteigenschaften nicht zu vereinbaren ist“, so Dr. Norbert Kessing. „Wir sehen das anders. Der neue Ford Focus Turnier liefert das perfekte Beispiel, was durch die Kombination von modernster Technologie mit sorgfältiger Feinabstimmung erreicht werden kann.“

Serie beim neuen Ford Focus Turnier: Das Torque Vectoring Control-System

Serienmäßig für alle drei Karosserievarianten des neuen Ford Focus – und damit auch für den neuen Ford Focus Turnier – steht die hochentwickelte Fahrdynamik-Regelung Torque Vectoring Control (TVC) zur Verfügung. Das System nutzt gezielt die Infrastruktur des Stabilitäts- und Sicherheitsprogramms ESP und der Bremsanlage, um den Effekt eines aktiven Differenzials zu simulieren und die Kraftverteilung zwischen den angetriebenen Vorderrädern zu steuern. Dabei gleicht das TVC mit 100 Rechenintervallen pro Sekunde gezielt Grip- und Schlupf-Unterschiede zwischen den angetriebenen Vorderrädern per Bremseingriff aus und verteilt dadurch das anliegende Motordrehmoment in dem je nach Fahrsituation und Straßenzustand optimalen Verhältnis. Effekt dieses Systems, das bislang zumeist ausgewiesenen Sportwagen vorbehalten war: Es verbessert neben dem Einlenkverhalten und der Agilität auch die Kurvenstabilität spürbar.

Die Funktion des TVC zeigt sich speziell beim starken Beschleunigen aus engen Kurven, wenn das kurveninnere Vorderrad durch die dynamische Gewichtsverlagerung weniger Traktion findet und zum Durchdrehen neigt. Hier schiebt die hochmoderne Fahrdynamik-Regelung einen Riegel vor, indem sie Schlupf durch gezielten Bremseingriff unterbindet. So gelangt mehr Antriebsmoment zum kurvenäußeren Rad, das diese Kraft auch auf die Straße bringen kann. Zur Freude engagierter Fahrer wirkt sich die Torque Vectoring Control auch auf das Handling und die Lenkpräzision vorteilhaft aus, ohne wie bei einer konventionellen Traktionskontrolle die Motorleistung zu beschneiden. Weniger geübte Automobilisten werden den Eingriff des TVC vermutlich gar nicht bemerken, freuen sich aber über ein sicheres, vertrauenerweckendes Fahrgefühl.

„Gerade bei sportlicher Fahrweise über kurvenreiche Straßen lässt TVC den neuen Ford Focus Turnier dank schnellerer Reaktionen auf Lenkimpulse noch handlicher und agiler wirken“, erläutert Dr. Norbert Kessing. „Die hieraus resultierende Handling-Charakteristik wird Routiniers und Automobil-Enthusiasten begeistern, während Führerschein-Neulinge und weniger erfahrene Fahrer sich speziell bei schwierigen Straßenverhältnissen in ihrem Wagen einfach wohler fühlen.“

Besonders hochentwickelt: Die neue elektrische EPAS-Servolenkung

Der neue Ford Focus wird serienmäßig mit der neu entwickelten elektrischen Servolenkung EPAS (Electric Power Assist Steering) ausgeliefert. Sie spielt eine zentrale Rolle für die erwünschte Fahrdynamik der neuen Modellreihe. Das EPAS-System ist in die Lenksäule integriert und vermittelt dem Fahrer ein direktes Lenkgefühl sowie präzise Rückmeldungen. Die Spezialisten von Ford haben das System sorgfältig auf sämtliche Geschwindigkeitsbereiche abgestimmt – so ist es bei hohen Tempi mit größeren Lenkkräften akkurat und spurtreu, um bei Parkmanövern das Manövrieren durch seine Leichtgängigkeit nachhaltig zu vereinfachen. Zugleich sorgt die im Vergleich zum Vorgängermodell spürbar kürzere Gesamtübersetzung für ein sehr natürliches Lenkgefühl mit noch präziseren Rückmeldungen.

Um dies zu erreichen, wurden nach der Auswahl des geeigneten EPAS-Systems umfangreiche Analysen auf einem eigens konstruierten Prüfstand realisiert, um die Servolenkung in Hinsicht auf die erwünschte Lenkgenauigkeit optimal zu konfigurieren. Dem schloss sich die akribische Abstimmungsarbeit in den Prototypen an. Im Praxisversuch tunten die Fahrdynamik-Spezialisten die EPAS-Steuereinheit so lange fein, bis sie ein vertrauenerweckendes Lenkgefühl und exakte Rückmeldung lieferte.

„Wir haben enorm viel Zeit und Mühe in die Detailabstimmung des EPAS-Systems investiert und uns dabei insbesondere mit der Kinematik der Lenksäule ausführlich beschäftigt“, so Dr. Norbert Kessing. „Das Ergebnis ist eine elektrische Servolenkung für den neuen Ford Focus, die in Bezug auf ihr natürliches Lenkgefühl und die Reduzierung von Reibungsverlusten neue Standards setzt.“

Hinzu kommt: Erst EPAS ermöglicht zum Beispiel die Einführung des Einpark-Assistenten und verfügt darüber hinaus auch über eine Lenkwinkel-Korrektur, die dem Fahrer insbesondere auf seitlich abfallenden Straßen oder bei starkem Seitenwind das Gegensteuern abnimmt. Und weil EPAS – anders als konventionelle hydraulische Servosysteme – nur dann Energie verbraucht, wenn es tatsächlich eingreift, vermindert die neue Servolenkung auch noch den Kraftstoffverbrauch um bis zu drei Prozent.

03.06.2011 / Ford

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