Ford Focus (Turnier)

Der neue Ford Focus Turnier

Neuer Ford Focus Turnier vereint praktische Vorteile mit einem hochmodernen, aerodynamisch günstigen Design

  • Jüngste Evolution des „kinetic Design“-Themas von Ford verleiht dem neuen Ford Focus Turnier einen besonders sportlichen und eleganten Auftritt
  • Verbesserte Aerodynamik senkt Luftwiderstand, Kraftstoffverbrauch und Kohlendioxid-Emissionen
  • Stromlinienförmige Konturen minimieren den Luftwiderstands-Beiwert im Vergleichzum Turnier-Vorgängermodell um zehn Prozent auf cW = 0,274
  • Erstes Fahrzeug seiner Klasse mit serienmäßigem variablen Kühlerlufteinlass, der allein den CO2-Ausstoß um bis zu zwei Prozent reduzieren kann

Als fünftürige Fließhecklimousine sorgt der neue Ford Focus auf deutschen Straßen bereits für Furore: Die Markteinführung war am 19. April. Nun kommt die viertürige Stufenheckversion sowie das für den heimischen Markt besonders interessante Kombimodell, das erneut den längst tradierten Namen „Turnier“ trägt, hinzu. Auch für den neuen Ford Focus Turnier gilt: Mit dem prägnanten Exterieur- und Interieurdesign dieses Modells erreicht das charakteristische, vielfach gerühmte „kinetic Design“ der Marke das nächsthöhere Level. „Wir wollten einen Ford Focus Turnier schaffen, in dem es sich toll sitzen lässt und der problemlos zu beherrschen ist – mit einem ebenso einzigartigen wie dynamischen Design, das eindeutig seine Qualitäten als klares Fahrerauto widerspiegelt“, so Martin Smith, Leitender Design-Direktor Ford Europa.

Karosserie-Design kombiniert schlanke Eleganz mit praktischen Vorteilen

Für alle drei Karosserie-Varianten der neuen Ford Focus-Familie (4-Türer, 5-Türer, Turnier) gilt gleichermaßen: Durch ihre sportliche und dynamische Präsenz rücken sie ganz bewusst den großen Fahrspaß auch optisch in den Vordergrund, die für diese Baureihe längst typisch ist. Mit seinem schlanken Profil, der unverwechselbaren Frontpartie inklusive des markanten, trapezförmigen Lufteinlasses und der dramatisch ansteigenden Gürtellinie zeichnet sich auch der „Turnier“ durch einen souveränen Auftritt aus. Dennoch besitzt er eine ganz eigenständige, von den Ford-Designern sorgfältig herausgearbeitete Identität, die sich am klarsten natürlich im Heckbereich widerspiegelt.

So überzeugt die neue Kombivariante bereits auf den ersten Blick durch einen Mix aus eleganten und athletischen Linien. Er drückt sich insbesondere durch das Zusammenspiel zwischen der sanft abfallenden Dachlinie und der energisch aufstrebenden Unterkante der hinteren Seitenfenster mit dem für das „kinetic Design“ so typischen Aufwärtsknick aus. Durch die leichte Verjüngung der Karosserie im Bereich der weit nach unten gezogenen Rückscheibe ergibt sich eine kraftvolle Schulterpartie, die das muskulöse Erscheinungsbild der Heckpartie zusätzlich unterstreicht. Ebenso attraktiv wie modern gestaltet, erstrecken sich die großzügig dimensionierten, jeweils zweigeteilten Rückleuchten bis weit in die Flanke. Die zu den Seiten hin markant ansteigende Karosseriefalz unterhalb des Kennzeichenbereichs betont den freundlichen Ausdruck des Ford Focus Turnier zusätzlich.

Stromlinienförmig gestaltete Kombi-Karosserie reduziert Luftwiderstand

Dank der sehr guten Aerodynamik bietet der neue Ford Focus Turnier dem Fahrtwind so wenig Stirn wie noch nie. Im Vergleich zum Vorgängermodell sank der Luftwiderstands-Beiwert um gut zehn Prozent – ein Erfolg, der sich auch auf den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen der dritten Generation dieser erfolgreichen Baureihe positiv auswirkt.

Rund 1.000 Stunden testeten die Experten von Ford die verschiedenen Karosserievarianten des neuen Ford Focus im Windkanal und verliehen dieser Modellfamilie dadurch eine stromlinienförmige Kontur. Zugleich ist der ausgesprochen günstige Luftwiderstands-Beiwert aber auch das Ergebnis innovativer Technologien wie dem variablen Kühlerlufteinlass (siehe unten), der im Ford Focus Turnier erstmals in diesem Kombi-Segment zum Einsatz kommt und damit eine echte Premiere feiert. In der Tat: Das neue Modell gehört zu den aerodynamisch besten Fahrzeugen, die Ford jemals auf den Markt gebracht hat.

Mit seiner flachen Dachlinie und dem ebenso schlanken wie dynamischen Profil lässt der neue Ford Focus Turnier bereits auf den ersten Blick erkennen, dass er ausgesprochen windschlüpfige Konturen besitzt. Besonders deutlich wird dies beim Vergleich des Windschutzscheiben-Anstellwinkels: Er fällt sichtbar flacher aus als noch beim Vorgängermodell und bietet auf diese Weise klare aerodynamische Vorteile.

Die detaillierte Optimierung aller für den Luftwiderstand maßgeblichen Komponenten liefert Resultate, die sich auch in konkreten Zahlen ausdrücken lassen. So sank der Luftwiderstands-Beiwert verglichen mit der aktuellen Generation von cW = 0,304 um zehn Prozent auf cW = 0,274. Großen Anteil an diesem Erfolg haben auch moderne, extrem leistungsfähige Test- und Analyse-Werkzeuge wie die numerische Strömungsdynamik CFD (Computational Fluid Dynamics).

Um unerwünschten Luftwiderstand zu minimieren, wird zum Beispiel der Kühllufteintritt durch die nahezu vollständige Versiegelung der Frontpartie mittels einer speziellen Motorhauben-Dichtung und die Abdeckung des Motorraums von unten genau kanalisiert. Spezielle Formteile lenken den Luftstrom unterhalb des Fahrzeugs in optimalen Bahnen. Dies bedeutet: Im vorderen Bereich beschleunigt ein tief angesetzter Deflektor mit einer Abrisskante die Luft, hinzu kommt ein hierauf exakt abgestimmter Windabweiser für die Vorderreifen. Im Heck verbessern ein elegant in den Stoßfänger integrierter Diffusor sowie ein weiterer Luft-Deflektor die Aerodynamik.

Positiv auf den Luftwiderstand wirken sich auch die entsprechend modifizierten Außenspiegel aus. Sie erzeugen weniger Windgeräusche und leiten den Luftstrom gezielt an den Seitenscheiben vorbei, um sie bei Regen frei von Wasser zu halten, das die Sicht stören könnte. Einem ähnlichen Zweck dienen die besonders konturierten A-Säulen. Auch sie verursachen weniger Windgeräusche und lassen die Luft um den neuen Ford Focus Turnier herumfließen.

Novum: Variabler Kühlerlufteinlass gehört im Ford Focus zur Serienausstattung

Als erste Modellreihe in ihrer Klasse besitzen alle Versionen des neuen Ford Focus serienmäßig einen variablen Kühlerlufteinlass (Active Grill Shutter). Dieses innovative Feature optimiert die Aerodynamik über ein Lamellensystem, das die Luftzufuhr zu den Kühlsystemen im Motorraum regelt. Der variable Kühlerlufteinlass ist direkt vor dem Wasserkühler angebracht. Elektronisch geregelt, kann er mit seinen um bis zu 90 Grad verstellbaren Lamellen die Luftzufuhr in 16 Stufen regulieren und somit exakt dem aktuellen Kühlbedarf anpassen. Bleiben die Lamellen zu, senkt der auf diese Weise optimierte Luftwiderstands-Beiwert den CO2-Ausstoß des Fahrzeugs um bis zu zwei Prozent.

Weiterer Vorteil: In der für den Verbrauch und die Emissionen besonders ungünstigen Warmlaufphase bleibt der variable Kühlerlufteinlass so lange wie möglich geschlossen. Dadurch erreicht der Motor schneller seine optimale Betriebstemperatur, und auch der Innenraum heizt sich bei kühlen oder winterlichen Witterungsbedingungen schneller auf.

Ford gehörte zu den ersten Automobilherstellern überhaupt, die sich Gedanken über die aerodynamische Ausgestaltung des Kühlergrills gemacht haben – wie der Ford Fiesta bereits im Jahr 1976 bewiesen hat. In diesem Sinne stellt der variable Kühlerlufteinlass mit seinen kostensparenden Verbrauchs- und Emissionsvorteilen die bislang fortschrittlichste und intelligenteste Umsetzung dar, denn er verbessert die Aerodynamik des neuen Ford Focus ebenso wie seine hohe Leistungsfähigkeit und das moderne Erscheinungsbild.

Interieur des neuen Ford Focus Turnier überzeugt mit ausgezeichnetem Wohlfühlambiente und hohem Komfort

  • Fahrer-orientiertes Interieur im Cockpit-Stil und in überzeugender Verarbeitung
  • Modern gestalteter Innenraum des neuen Turnier vereint praktische Vorteile mit der für die Ford Focus-Baureihe so charakteristischen Sportlichkeit
  • Neue Generation des Ford Focus Turnier beeindruckt mit vielen attraktiven Features, die seinen täglichen Einsatz noch angenehmer und komfortabler gestalten
  • Hohes Qualitäts- und Verarbeitungsniveau des neuen Ford Focus Turnier wurde bereits bei der Fahrzeug-Konzeption konstruktiv verankert
  • Ford Focus Turnier profitiert von der global einheitlichen Definition der charakteristischen Besonderheiten aller neuen Modelle von Ford

Der neue Ford Focus Turnier zeichnet sich durch ein besonders elegantes Interieur aus. Dank einer Instrumententafel und einer Mittelkonsole, die bedienungsfreundlich und ergonomisch konsequent auf den Fahrer ausgerichtet ist, erinnert es stark an ein Cockpit. Zu den prägenden Elementen des Innenraums zählt die hohe Verarbeitungs- und Materialqualität. Mit seinen ebenso kraftvollen wie modernen Formen, den gefälligen Proportionen der Armaturentafel, den berührungsfreundlichen Soft-touch-Oberflächen und der überaus gelungenen Komposition aus Farben und Verkleidungsstoffen verstärkt das Interieur des neuen Ford Focus Turnier den Eindruck, in einem besonders hochwertigen Automobil unterwegs zu sein.

Sportlicher Auftritt kombiniert mit der für den Ford Focus typischen Praktikabilität

Zusätzlich zu dem ergonomisch optimierten Cockpit-Layout des Interieurs überzeugt der neue Ford Focus Turnier auch mit Komforteigenschaften und einer besonderen Praktikabilität, die längst als charakteristisch für diese Baureihe gilt. Dies spiegelt sich in zahlreichen Details wider, die den Aufenthalt an Bord noch angenehmer gestalten. Hierzu zählen etwa die komplett neu entwickelten Vordersitze, die sich jetzt durch einen weiter verbesserten Seitenhalt und eine bessere Rückenunterstützung auszeichnen. Weitere Beispiele sind die vielen, üppig bemessenen Ablagemöglichkeiten, die großzügig dimensionierten Dosenhalter, die besonders voluminösen Türfächer vorne und hinten sowie die Rücksitze, die sich im Verhältnis 60:40 geteilt umlegen lassen und so eine Ausweitung des ohnehin ausgesprochen geräumigen Gepäckabteils ermöglichen.

In puncto Ladevolumen ist der Turnier den beiden Limousinen-Varianten des neuen Ford Focus naturgemäß deutlich überlegen. In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies: Bereits in der Ausgangskonfiguration – also als 5-Sitzer und mit geschlossener Gepäckabdeckung – bietet der Turnier mit 476 Litern über 50 Prozent mehr Stauvolumen als die Fließheckversion. Bei vollständig umgelegten Rücksitzen ergibt sich eine ebene, leicht nutzbare Ladefläche, über der sich ein üppig bemessenes 1.516-Liter-Frachtabteil eröffnet.

Bei der Konzeption des Innenraums kamen hochmoderne, dreidimensionale Simulationsprogramme wie das CAVE-System (Computer Aided Virtual Engineering) von Ford zum Einsatz. CAVE erzeugt eine virtuelle Abbildung des Interieurs in Echtgröße und bietet den Spezialisten auf diese Weise die einzigartige Möglichkeit, bereits zu einem sehr frühen Entwicklungsstadium des Fahrzeugs das Cockpit-Layout, die Sitzposition, die Rundumsicht oder auch mögliche Reflektionen und Spiegelungen in der Instrumententafel zu testen beziehungsweise zu identifizieren.

Innovative Interieur-Beleuchtung mit LED-Technologie

Zu den markanten Merkmalen der gehobenen Ausstattungslinie des neuen Ford Focus Turnier zählt auch die Ambiente-Beleuchtung. Sie setzt gezielt auf moderne LED-Technologie, um den Innenraum bei Nachtfahrten in ein fortschrittliches Licht-Szenario zu tauchen. Prinzipiell kommt dabei die Grundfarbstimmung Rot zum Einsatz. Zeitgleich setzen LED-Spots gezielte Highlights auf die Bedienelemente im Dachbereich, die Griffmulden und Ablagefächer in den Türen, den Fußraum, die Armaturentafel und die Dosenhalter. Optional ist es möglich, die Farbe der Ambiente-Beleuchtung je nach persönlichem Geschmack aus einem Angebot von sieben unterschiedlichen Farbstimmungen heraus frei zu bestimmen. Hinzu kommt: Die zentrale, in die Dachverkleidung integrierte Innenraumbeleuchtung gewährt dem Fahrer nicht nur die Gelegenheit, die Farbstimmung zu regulieren, auch die Lichtstärke ist einstellbar. Dabei kann ein spezieller „Such“-Modus aktiviert werden, der sich durch ein besonders helles und warmes Weißlicht auszeichnet.

Craftsmanship-Arbeitsgruppe sorgt für hohe Verarbeitungs- und Materialqualität

Die besonders hohe Verarbeitungs- und Materialqualität zählt zu den charakteristischen Merkmalen des neuen Ford Focus Turnier. Sie ist das Resultat eines akribischen Entwicklungsprozesses sowie hoher Aufmerksamkeit selbst für kleinste Details und basiert unmittelbar auf dem leistungsfähigen Global Product Development System (GPDS) des Konzerns, das jeden einzelnen Entwicklungsschritt für neue Modelle exakt definiert.

Einen wichtigen Beitrag leistete dabei die Arbeitsgruppe „Craftsmanship“, was auf deutsch so viel wie „Handwerkskunst“ bedeutet. Die hier versammelten Experten kümmern sich einzig und allein um die hohe Qualität aller verbauten Komponenten und Systeme – von den eleganten Chromrahmen der Ventilationsdüsen bis hin zum satten Klang der Türen, wenn sie ins Schloss fallen. Alle Komponenten und Systeme müssen die hohen Ansprüche erfüllen, die Ford weltweit als die DNA – also als das „Erbgut“ des Unternehmens – festgelegt hat. Außerdem stellen auch klar definierte Produktionsprozesse sicher, dass die Verarbeitungsqualität des neuen Modells in allen Ford Focus-Werken weltweit das gleiche hohe Niveau erreicht.

Das einzig und allein für die Sicherstellung der angestrebt hohen Qualität zuständige Craftsmanship-Team war an der Entwicklung des neuen Ford Focus intensiv beteiligt. Die Spezialisten widmeten sich insbesondere den fühl- und erlebbaren Eigenschaften aller Bedienelemente, Funktionen und Oberflächen, mit denen die Kunden im Ford Focus Turnier in Kontakt kommen können. Ziel war es, speziell im Interieur aller drei Karosserie-Versionen einen Qualitätseindruck auf höchstem Niveau zu schaffen – eine Aufgabe, die die Craftsmanship-Experten mit geradezu obsessiver Liebe für das Detail erfüllt haben. Hierfür setzten sie die verschiedensten Maßnahmen um:

  • den Einsatz authentischer Chrom-Beschichtungen für Verkleidungen im Innenraum wie zum Beispiel Türöffner oder Zierrahmen
  • konstruktiv bedingt sauber eingepasste Übergänge und Schnittstellen zwischen einzelnen Elementen und verschiedenen Materialien
  • miteinander harmonierende Farbübergänge insbesondere zwischen verschiedenen Kunststoffteilen – hierfür kamen hochentwickelte optische Messinstrumente zum Einsatz, die die exakte Bestimmung von Farbtönen gestatten
  • gedimmte Ein- und Ausschalt-Sequenzen für die Innenraum- und Display-Beleuchtung, die sorgfältig auf die Anforderungen der Kunden abgestimmt wurden
  • alle Bereiche, mit denen die Insassen im neuen Ford Focus Turnier in Kontakt kommen, fühlen sich besonders angenehm an – so zum Beispiel das Lenkrad, die Armauflagen in den Türen oder auch die zentrale Konsole
  • die neu entwickelte LED-Innenraumausleuchtung sorgt für ein besonders gleichmäßiges und kraftvolles Licht

Bei ihrer Arbeit setzten die Konstrukteure auch den innovativen „Digital Pre-Assembly“-Prozess (DPA) ein. Dieses EDV-Werkzeug ermöglicht es bereits in einer frühen Ent-wicklungs-Phase, die Güte und Verarbeitung einzelner Teile und Materialien genau zu analysieren. Vorteil: Noch bevor neu konzipierte Elemente und Baugruppen physisch vorliegen, können die Experten ihre tadellose Einpassung und Qualität auf digitale Weise überprüfen und sicherstellen – ein wegweisender Prozess, der sich überaus positiv auf das Verarbeitungsniveau auswirkt.

Weltweit einheitlich definierte Merkmale für charakteristische Schlüsselelemente

Die dritte Generation des Ford Focus ist das erste Modell des Konzerns, das umfänglich von der neuen Marken-DNS profitiert. Mit dieser Festschreibung hat Ford weltweit die typische Charakteristik und Leistungsfähigkeit für seine Fahrzeuge präzise definiert. Dies umfasst sämtliche Attribute, die sich direkt auf das Kundenerlebnis mit dem Auto auswirken – von der Fahrqualität über Komforteigenschaften und das Interieur bis hin zur Anordnung und Funktion der Bedienelemente. Dabei legte das international besetzte Spezialistenteam für jedes einzelne Detail akribisch eine individuelle Spezifikation fest, die jeweils den Anforderungen der weltweiten Märkte entspricht. Dies betrifft auch viele Schlüsselbereiche des neuen Ford Focus Turnier, so etwa die Konstruktion der Sitze, die Griffigkeit des Lenkradkranzes oder das satte Geräusch, mit dem die Türen ins Schloss fallen.

Moderne Motorisierungen des neuen Ford Focus Turnier überzeugen mit viel Temperament und wenig Verbrauch

  • Hocheffiziente Duratorq TDCi-Turbodiesel und Ford EcoBoost-Benziner: Der neue Ford Focus Turnier beeindruckt mit deutlich reduzierten Verbrauchswerten und CO2-Emissionen, die bis auf 109 g/km abgesenkt werden konnten
  • Sieben von neun Motorvarianten des neuen Ford Focus Turnier setzen auf hochmoderne Kraftstoff-Direkteinspritzung und Turboaufladung
  • Start-Stopp-System, das CO2-Emissionen im Stadtverkehr um bis zu zehn Prozent reduzieren kann, für zahlreiche Motorvarianten serienmäßig
  • Weitere Ford ECOnetic-Technologies wie Schaltempfehlungsanzeige, Ford ECO-Mode und variabler Kühlerlufteinlass helfen ebenfalls beim Spritsparen

Den hochmodernen Motorisierungen des neuen Ford Focus Turnier gelingt ein bemerkenswertes Kunststück: Sie vereinen ein spürbares Plus an Leistung und Fahrdynamik mit deutlich reduziertem Kraftstoffverbrauch und dementsprechend geringeren CO2-Emissionen. Mit anderen Worten: Die innovative Antriebstechnologie von Ford bringt an und für sich gegensätzliche Anforderungen unter einen Hut. Dies gilt auf der einen Seite für die nochmals aufgewerteten Turbodiesel-Direkteinspritzer der Duratorq TDCi-Reihe. Besonders markante Fortschritte im Vergleich zu den Motorisierungen des Vorgängers erzielt die dritte Generation des Ford Focus Turnier aber auch mit ihren neuen, 1,6 Liter großen Ford EcoBoost-Benzinern mit Direkteinspritzung. Ergänzt werden diese Hightech-Aggregate durch Getriebe, die den neusten Stand der Technik widerspiegeln. Dies umfasst neben dem Ford PowerShift-6-Gang-Automatikgetriebe mit Doppelkupplungstechnologie auch eine neu konstruierte manuelle 6-Gang-Schaltung.

Beeindruckend günstige Werte in puncto CO2-Emissionen und Kraftstoffverbrauch

Insbesondere in Kombination mit den Ford ECOnetic-Technology zeichnen sich die Motoren des neuen Ford Focus Turnier durch bemerkenswert niedrige CO2-Emissionen und besonders vorteilhafte Verbrauchswerte aus – wie bereits das Dieselangebot exemplarisch aufzeigt:

  • Die beiden 1,6-Liter-Duratorq TDCi-Motoren mit Start-Stopp-System und einer Leistung von 70 kW (95 PS) beziehungsweise von 85 kW (115 PS) emittieren jeweils nur 109 g/km CO2 bei einem durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch von 4,2 Litern/100 km.
  • Die beiden 2,0-Liter-Duratorq TDCi-Motoren mit 103 kW (140 PS) beziehungsweise mit 120 kW (163 PS) und 6-Gang-Schaltgetrieben emittieren jeweils nur 129 g/km CO2 bei einem durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch von 5,0 Litern/100 km.

Ein ähnliches Bild ergeben auch die Benziner:

  • Die beiden Ford EcoBoost-Motoren mit 1,6 Litern Hubraum, Start-Stopp-System und einer Leistung von 110 kW (150 PS) beziehungsweise von 134 kW (182 PS) emittieren jeweils nur 139 g/km CO2 bei einem durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch von 6,0 Litern/100 km.
  • Die beiden 1,6 Liter große Duratec Ti-VCT-Benziner mit 77 kW (105 PS) und mit 92 kW (125 PS) emittieren jeweils nur 139 g/km CO2 bei einem durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch von 6,0 Litern/100 km.

Hocheffziente Motorentechnologie

Die für den neuen Ford Focus Turnier verfügbaren 1,6- und 2,0-Liter-Versionen des Duratorq TDCi-Diesels wurden speziell mit Blick auf mehr Leistung bei geringerem Verbrauch und größerer Laufruhe komplett überarbeitet. Dabei vereinen die jüngsten Ausbaustufen dieser Common-Rail-Direkteinspritzer zahlreiche Neuerungen, darunter zum Beispiel ein weiterentwickeltes Verbrennungssystem mit niedrigerer Verdichtung, größerem Brennraum-Durchmesser und geringerer Verwirbelung sowie ein neues Common-Rail-Hochdruck-Einspritzsystem mit modernen Mehrloch-Düsen und einem kleineren Turbolader, der aufgrund seiner geringeren Masse schneller anspricht.

Das Benzinmotoren-Angebot umfasst zum einen die neu entwickelten und für den weltweiten Einsatz designierten Ford EcoBoost-Vierzylinder mit 1,6 Litern Hubraum. Die besonders leichten und hocheffizienten Vollaluminium-Aggregate folgen mit ihrer hochmodernen Benzin-Direkteinspritzung, Turboaufladung und variabler Nockenwellensteuerzeiten dem sogenannten Downsizing-Prinzip.

Hinzu kommen zwei ebenfalls 1,6 Liter große Varianten des Duratec Ti-VCT-Vierzylinders. Der für gutes Ansprechverhalten und hohe Wirtschaftlichkeit bekannte Vollaluminium-Motor mit Vierventil-Technologie und variabler Nockenwellenverstellung Ti-VCT wurde für den Einsatz in der neuen Ford Focus-Baureihe überarbeitet. So sank der Kraftstoffverbrauch durch die Reduzierung der inneren Reibung und die Verbesserung des Abgasdurchsatzes, während die Kraftausbeute weiter stieg.

Ford EcoBoost-Benzinmotoren im Detail: Kraftvoll und sparsam zugleich

Das Benziner-Angebot des neuen Ford Focus wird angeführt von der 1,6-Liter-Version der hochmodernen Ford EcoBoost-Motorenbaureihe. Diese für den globalen Einsatz komplett neu entwickelte Familie hubraumoptimierter und hocheffizienter Aggregate verbindet souveräne Kraftentfaltung mit bemerkenswert niedrigem Kraftstoffverbrauch – eine Kombination, mit der die dritte Generation des Ford Focus Turnier in ihrem Segment neue Maßstäbe definiert. Dabei vereint die besonders leichte Vollaluminium-Konstruktion drei ebenso fortschrittliche wie umweltgerechte Technologien miteinander: eine zentrale Hochdruck-Benzindirekteinspritzung, die doppelt unabhängige Nockenwellenverstellung Ti-VCT (twin independent variable cam timing) und einen besonders schnell ansprechenden Turbolader mit geringer Massenträgheit. Das Ergebnis ist ein laufruhiger Hightech-Vierzylinder, der sich auf der einen Seite durch bullige Durchzugskraft und direktes Ansprechverhalten eines großvolumigen Saugmotors auszeichnet, andererseits aber so sparsam ist wie eine deutlich kleinere Maschine.

Für den neuen Ford Focus Turnier steht der hochmoderne EcoBoost-Benziner mit 1,6 Litern Hubraum in zwei Varianten zur Wahl: mit 110 kW (150 PS) und mit 134 kW (182 PS). Beide Triebwerke untermauern ihre eindrucksvolle Spitzenleistung durch ein wahres Drehmoment-Plateau, bei dem jeweils 240 Nm bereits ab 1.600/min zur Verfügung stehen. Dabei lässt sich diese Kraft in beiden Leistungsstufen kurzzeitig sogar noch steigern: Dank der Overboost-Funktion klettert das Drehmoment-Maximum für bis zu 15 Sekunden auf 270 Nm – etwa für Überholmanöver oder bei starker Beschleunigung. Diese Extra-Power steht über einen breiten Drehzahlbereich zur Verfügung. Der Ford EcoBoost-Motor mit 134 kW (182 PS) liefert die 270 Nm im Overboost-Modus zwischen 1.900 und 4.000 Touren.

Diese Werte stehen für agile Fahrleistungen. Im Vergleich zur Vorgänger-Motorisierung, dem Duratec 2,0-Liter mit 107 kW (145 PS), verkürzt der Ford EcoBoost 1,6 mit 134 kW (182 PS) den Sprint von null auf 100 km/h von 9,4 auf 8,8 Sekunden. Markant wirkt sich das signifikant verbesserte Kraftpotenzial auch auf die Elastizität aus. So vergehen im vierten Gang gerade 7,9 Sekunden für die Beschleunigung von 50 auf 100 km/h – zuvor dauerte dieser Vorgang mehr als die Hälfte länger.

Zugleich stehen den deutlich verbesserten Fahrleistungen – verglichen mit der 2,0-Liter-Motorisierung des Vorgängermodells – um 18 Prozent (!) niedrigere CO2-Emissionen gegenüber. Der 134 kW (182 PS) starke Ford FocusTurnier mit EcoBoost-Motor begnügt sich mit einem Normverbrauch von 6,0 Litern/100 km (kombiniert) bei einem Kohlendioxid-Ausstoß von nur 139 g/km.

Hochdruck-Benzindirekteinspritzung mit bis zu 200 bar

Das Herz der neuen Ford EcoBoost-Technologie ist die Hochdruck-Benzindirektein-spritzung. Das System versorgt jeden Zylinder mit kleinen, präzise bemessenen Kraft-stoff-Injektionen. Der Einspritzdruck von bis zu 200 bar zerstäubt die Tropfen auf eine Größe von meist unter 0,02 Millimetern – gerade mal ein Fünftel des Durchmessers eines menschlichen Haares.

Mit Rotationsgeschwindigkeiten von mehr als 200.000 Touren geht der vergleichsweise kleine, leichte und besonders reibungsarme Turbolader zur Sache. Er allein ist bereits für eine Steigerung des maximalen Drehmoments um gut 50 Prozent verantwortlich. Zugleich zeichnet er sich durch spontanes Ansprechverhalten bei niedrigen Drehzahlen aus. Als drittes Schlüsselelement der neuen Ford EcoBoost-Motorengene-ration optimiert die variable Ti-VCT-Verstellung der oben liegenden Ein- und Auslass-Nockenwellen den Gaswechsel in den Brennräumen, wobei sie speziell im Teillastbereich eine wesentliche Rolle für die besondere Effizienz und Emissions-Armut des EcoBoost-Aggregats spielt.

Generell gilt: Separat betrachtet bietet jedes dieser drei Elemente bereits erhebliche technische Verbrauchs- und Emissionsvorteile. Im Verbund sorgen diese drei für die EcoBoost-Motorenfamilie charakteristischen Downsizing-Technologien – also Direkteinspritzung, Turboaufladung und variable Nockenwellensteuerzeiten – über den gesamten Drehzahlbereich für einen nochmals verbesserten Verbrennungsprozess und garantieren auf diese Weise eine kraftvollere Leistungsentfaltung.

Fortschrittliche Schalt- und Automatikgetriebe

Alle Ford Focus Turnier mit EcoBoost-Benzinern sowie mit den 1,6 Liter großen Duratorq TDCi-Turbodieseln gehen serienmäßig mit dem völlig neu entwickelten Durashift-6-Gang-Schaltgetriebe an den Start, das speziell für die kleinen und mittelgroßen Modelle von Ford konstruiert wurde. Diese in Relation zu der möglichen Drehmomentaufnahme besonders leichte und kompakte Getriebeeinheit ersetzt das bisher im Vorgängermodell verwendete 5-Gang-Aggregat.

Kunden, die sich für einen neuen Ford Focus Turnier mit dem 2,0-Liter-Duratorq TDCi-Turbodiesel in den Leistungsstufen 85 kW (115 PS), 103 kW (140 PS) oder 120 kW (163 PS) entscheiden, steht auch das innovative Ford PowerShift 6-Gang-Automatikgetriebe mit Doppelkupplungstechnologie zur Verfügung. Das Direktschaltgetriebe bietet die sanften Gangwechsel und den Bedienkomfort einer herkömmlichen Automatik mit Drehmomentwandler, verzichtet aber mit dem Wirkungsgrad und Fahrspaß einer Handschaltung auf deren Effizienz-Nachteile.

Der Ford Focus ECOnetic: Markteinführung Anfang 2012

Die neue Ford Focus-Modellgeneration erhält künftig mit dem Ford Focus ECOnetic eine besonders umweltgerechte Verstärkung: Mit einem kombinierten Kraftstoffverbrauch von voraussichtlich nur 3,5 Liter Diesel/100 Kilometer und einem CO2-Wert von unter 95 Gramm pro Kilometer (vorbehaltlich der finalen Homologierung) wird das jüngste Mitglied der Ford ECOnetic-Familie zum Maßstab in der Kompaktklasse. Der für Europa vorgesehene neue Ford Focus ECOnetic läuft im Werk Saarlouis (Saarland) vom Band und kommt in Deutschland Anfang 2012 auf den Markt – als fünftürige Schrägheck-Limousine sowie als Kombiversion Turnier. Angetrieben wird der künftige Ford Focus ECOnetic von einem 1,6-Liter-TDCi-Diesel mit 77 kW (105 PS).

Ford ECOnetic-Technology verbessern Umweltbilanz des Ford Focus Turnier

Der neue Ford Focus Turnier setzt auf eine Reihe moderner Ford ECOnetic-Technology-Bausteine. Diese Elemente – speziell im Hinblick auf eine deutliche Verringerung des Kraftstoffverbrauchs und der Emissionen entwickelt – helfen, das hohe Effizienzpotenzial der modernen Benzin- und Dieselmotoren von Ford auszuschöpfen. Viele dieser innovativen Funktionen feierten ihr Debüt bereits in den Ford ECOnetic-Serienmodellen, die die Erwartungen auch ausgesprochen umweltbewusster Kunden erfüllen. Zu den wesentlichen Technologien, die Ford unter dem Label „Ford ECOnetic-Technology“ zusammenfasst und die auch teilweise im neuen Ford Focus Turnier zum Einsatz kommen, zählen das automatische Start-Stopp-System, der variable Kühlerlufteinlass und das ökologische Fahrer-Informationssystem Ford ECO-Mode.

In vielen Modellvarianten serienmäßig: Start-Stopp-System

Mit dem neuen Ford Focus debütiert die erste Fahrzeugfamilie von Ford, die das umwelt-schonende Start-Stopp-System für zahlreiche Modell- und Karosserievarianten serienmäßig an Bord hat – so auch in der Kombiversion Turnier. Dies bedeutet: Für alle Ford Focus Turnier mit dem 1,6 Liter großen EcoBoost-Benziner sowie für alle 1,6 Liter Duratorq TDCi-Turbodiesel-Motorisierungen – also rund 50 Prozent der für Europa erwarteten Nachfrage – gehört diese verbrauchs- und emissionsreduzierende Technologie bereits zur Serienausstattung. Zur Funktionsweise: Das Start-Stopp-System schaltet automatisch den Motor aus, wenn das Auto zum Beispiel vor einer roten Ampel zum Halt kommt und die Leerlaufdrehzahl erreicht. Soll die Fahrt fortgesetzt werden, wird die Maschine in Sekundenbruchteilen wieder aktiviert. Die auf diese Weise mühelos verhinderte Kraftstoff-Verschwendung kann speziell im Stadtverkehr den Verbrauch und den Kohlendioxid-Ausstoß um bis zu zehn Prozent senken.

Hilft, Kraftstoff zu sparen: Ford ECO-Mode und Schaltempfehlungsanzeige

Den größten Einfluss auf das Verbrauchsverhalten eines Automobils besitzt weiterhin der Fahrer. Durch einen entsprechend angepassten Fahrstil – Spritsparen beginnt im Kopf – kann er den individuellen Kraftstoffkonsum seines Autos und damit auch die Tankkosten leicht um zehn Prozent und mehr senken. Die innovative Ford ECO-Mode-Funktion hilft ihm dabei. Dieses Fahrer-Informationssystem, das Anfang 2010 im damaligen Ford Focus ECOnetic debütierte, gibt nützliche Hilfestellungen für eine möglichst verbrauchsarme Fahrweise unter realen Bedingungen.

Dabei analysiert das System – entwickelt in enger Zusammenarbeit mit professionellen Spritspar-Instruktoren – kontinuierlich die individuelle Fahrweise und liefert dem Fahrer eine klare Rückmeldung, ob er umweltfreundlich beziehungsweise wie umweltfreundlich er unterwegs ist. Zugleich gibt der Ford ECO-Mode hilfreiche Tipps, wie sich der Verbrauch deutlich und dauerhaft reduzieren lässt. Eine leicht erkennbare Kleeblatt-Grafik im zentralen Display der Instrumententafel zeigt darüber hinaus die erzielten Fortschritte in puncto frühes Hochschalten, vorausschauendes Fahren sowie gleichmäßiges Tempo an und bietet auf diese Weise einen spielerischen sowie anschaulichen Anreiz zum Kraftstoffsparen. Das System registriert zum Beispiel auch, wie oft der neue Ford Focus Turnier verbrauchsungünstig mit kaltem Motor auf Kurzstrecken bewegt wird.

Ein weiteres wichtiges Element für eine ökologische Fahrweise ist die in die Instrumententafel integriert Schaltempfehlungsanzeige. Sie weist auf das Einlegen eines höheren, drehzahlsenkenden Ganges hin, wenn sich dies im Sinne einer Verbrauchseinsparung lohnt.

Variabler Kühlerlufteinlass optimiert Luftwiderstands-Beiwert

Ein absolutes Novum ist der innovative variable Kühlerlufteinlass (Active Grill Shutter), mit dem der neue Ford Focus Turnier als erster Kombi seines Segments an den Start geht. Dieses System steuert über ein Lamellensystem im Kühlergrill die Frischluftzufuhr zum Motorraum und optimiert auf diese Weise die Aerodynamik und damit auch den für den Kraftstoffverbrauch bedeutenden Luftwiderstands-Beiwert. Kann der Lufteinlass beispielsweise bei gelassener Fahrweise und kühlen Außentemperaturen geschlossen werden, reduziert dieses Feature den Ausstoß von Kohlendioxid-Gasen um bis zu zwei Prozent.

Die Ford ECOnetic-Technology-Bausteine für noch bessere Kraftstoff-Effizienz

Die folgenden Ford ECOnetic-Technology-Bausteine zählen in den meisten Versionen des neuen Ford Focus ebenfalls zur Serienausstattung:

  • das Energie-Rückgewinnungs-System der Lichtmaschine SRC (Smart Regenerative Charging)
  • reibungsreduzierte Motor- und Getriebeöle
  • eine optimierte FEAD-Keilriemenführung (Low Tension Front End Accessory Drive) der Motor-Nebenaggregate
  • ein Thermo-Managementsystem für eine möglichst kurze Warmlaufphase
  • Leichtlaufreifen mit optimiertem Rollwiderstand

Darüber hinaus profitiert der neue Ford Focus Turnier ab Werk auch von der elektrischen Servolenkung EPAS (Electric Power Assist Steering), die den CO2-Ausstoß um bis zu drei Prozent gegenüber einem konventionellen hydraulischen System reduziert.

Faszinierende Fahrdynamik des Ford Focus Turnier basiert auf modernen Fahrwerks- und Chassis-Systemen

  • Wegweisende Fahrwerks-Technologie und akribische Abstimmung aller Komponenten verleihen dem neuem Ford Focus Turnier exzellente fahrdynamische Eigenschaften
  • Im Kombi-Segment unerreichte Kombination aus spürbar verbessertem Fahrkomfort und höherer Laufkultur sowie präzisem und agilem Handling
  • Konstruktion der Schwertlenker-Multilink-Hinterachse und des teilisolierten vorderen Fahrwerksrahmens wurden umfassend modifiziert
  • Sportlichere Kurvenlage und noch sichereres Fahrverhalten dank serienmäßiger Fahrdynamik-Regelung Torque Vectoring Control
  • Vollständig neu entwickelte elektrische Servolenkung EPAS vereint hohe Lenkpräzision mit natürlichem Lenkgefühl

Die neue Generation des Ford Focus Turnier setzt in puncto Fahrdynamik und Laufruhe einmal mehr die Maßstäbe in ihrem Segment. Viele der markanten Fortschritte, mit denen sich das neue Modell positiv von seinem Vorgänger abhebt, gehen auf die von Grund auf neue Fahrzeugarchitektur von Ford für das C-Segment zurück. Ihre Konzeption wurde auf eine außergewöhnlich hohe Fahrqualität ausgerichtet. „Erst dieses neue, in vielen Bereichen optimierte Chassis-System hat es uns ermöglicht, auch mit der Turnier-Version des neuen Ford Focus noch ehrgeizigere Ziele bezüglich der Fahrdynamik zu erreichen“, so Dr. Norbert Kessing, Vehicle Dynamics Manager von Ford Europa. „Moderne Technologien wie die elektrische EPAS-Servolenkung geben uns die Werkzeuge an die Hand, in Bezug auf die Fahrqualität neue Maßstäbe zu setzen.“

Charakteristisch für das Chassis des neuen Ford Focus Turnier ist seine bemerkenswert hohe Verwindungssteifigkeit. Sie übertrifft das Niveau des Vorgängermodells um 15 Prozent. Zugleich verstärkten die Spezialisten von Ford gezielt jene Karosseriebereiche, die maßgebliche Bedeutung für die Fahrdynamik und die Laufruhe des Fahrzeugs haben. Dies betrifft zum Beispiel die Anlenkpunkte des Fahrwerks ebenso wie die vordere Karosserie-Struktur.

Beispiel obere Aufnahmen der vorderen McPherson-Federbeine: Sie stützen sich nun durch eine Domstrebe aus Metall, die unauffällig in die Stirnwand des Motorraums integriert werden konnte, gegeneinander ab. Diese Maßnahme steigert die lokale Steifigkeit um 50 Prozent und verbessert auf diese Weise das Lenkgefühl ebenso wie die Komfort- und Geräuscheigenschaften des neuen Ford Focus Turnier. Auch an der Hinterachse wurden die oberen Anlenkpunkte der fortschrittlichen Schwertlenker-Konstruktion um 45 Prozent verstärkt. Erfolg: geringere Karosserie-Verwindungen, eine generell erhöhte Leistungsfähigkeit des Fahrwerks sowie ein spürbar angenehmerer Geräuschkomfort für die Passagiere auf den Rücksitzen.

Nochmals optimierte Fahrwerks-Konstruktionen für die Vorder- und Hinterachse

Die Fahrwerks-Geometrie des neuen Ford Focus Turnier baut auf dem erfolgreichen Konzept seiner wegweisenden Vorgängers auf. Zugleich wurde das Layout der Radaufhängungen vor allem in den Bereichen der Multilink-Hinterachse und des teilisolierten vorderen Fahrwerksrahmens umfangreich modernisiert. So übernehmen auch weiterhin Federbeine nach dem McPherson-Prinzip die Führung der Vorderräder. Allerdings kommen an vielen Stellen leichtere, nochmals optimierte Komponenten sowie eine breitere Spur zum Einsatz.

Die Modifikationen für die Vorderachse im Detail:

  • leichtere, gewichtsoptimierte untere Längslenker
  • der verwindungssteifere und leichtere Fahrwerksrahmen vorn spart alleine bereits zwei Kilogramm Gewicht ein
  • neuer, hohlgebohrter Querstabilisator mit einer Gewichtsersparnis von zwei Kilo-gramm
  • überarbeitete Anlenkpunkte für den Querstabilisator reduzieren die Rollbewegungen der Karosserie um die Längsachse nochmals
  • verbesserte Ventil-Technologie innerhalb der Dämpfer steigert den Federungskomfort und senkt Abrollgeräusche bei unverändert geringen Karosserie-Bewegungen
  • neu dimensionierte und konzipierte Fahrwerkslager übertragen weniger Abrollgeräusche und Vibrationen auf die Karosserie

Auch die hinteren Radaufhängungen profitieren von einem nochmals breiter ausgelegten Spurmaß, während das innovative Multilink-Schwertlenker-Layout aufwendig überarbeitet und verbessert wurde. Die Optimierungen für die Hinterachse in der Übersicht:

  • im Detail überarbeitete Multilink-Schwertlenker-Radführung
  • Stoßdämpfer mit vergrößertem Durchmesser für verbesserten Federungskomfort bei gleichzeitig niedrigeren Abrollgeräuschen und unverändert geringen Karosseriebewe-gungen
  • größer dimensionierte Lager für die Radnaben sorgen für nochmals exakter eingehaltene Sturzwerte und verbessern so die Präzision des Fahrverhaltens
  • überarbeitete Anlenkpunkte für den Querstabilisator mindern die Karosserie-Rollbewegungen um die Längsachse
  • modifizierte elasto-kinematische Elemente der Fahrwerksanbindung reduzieren die Übertragung von Abrollgeräuschen und Vibrationen in den Innenraum

Optimiertes Fahrwerks-System, besonders verwindungsresistentes Chassis

Die überlegene Fahrqualität des neuen Ford Focus ist auch das Ergebnis akribischer Analysen, wie sich dynamische Kräfte auf die Fahrwerkskomponenten und auf die Karosserie-Struktur auswirken. Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse führten zum einen dazu, dass die Konstruktion der Schwertlenker-Multilink-Hinterachse und des teilisolierten vorderen Fahrwerksrahmens nochmals optimiert werden konnte. Andererseits wurde die Verwindungssteifigkeit des Chassis genau in jenen Bereichen umfangreich verstärkt, die für die Fahrdynamik und die Laufkultur des Fahrzeugs von besonderer Bedeutung sind – so zum Beispiel rund um die Anlenkpunkte des Fahrwerks. Ergebnis: ein nochmals agileres Handling sowie spürbare Verbesserung, was den Fahr- und Geräuschkomfort betrifft.

Besondere Beachtung schenkten die Fahrwerks-Ingenieure des neuen Ford Focus der Feinabstimmung von Federn, Dämpfern, Stabilisatoren und den Lagern der Aufhängung. Für eine ausgeglichene Balance zwischen sportlichem Handling und geschmeidigem Fahrkomfort erhielten die Stoßdämpfer der Hinterachse einen größeren Durchmesser und jene der Vorderachse modifizierte Ventile, die ein sensibleres Ansprechen ermöglichen.

„Viele Menschen glauben, dass ein präzises und sportliches Eigenlenkverhalten mit sanften und ausgeglichenen Komforteigenschaften nicht zu vereinbaren ist“, so Dr. Norbert Kessing. „Wir sehen das anders. Der neue Ford Focus Turnier liefert das perfekte Beispiel, was durch die Kombination von modernster Technologie mit sorgfältiger Feinabstimmung erreicht werden kann.“

Serie beim neuen Ford Focus Turnier: Das Torque Vectoring Control-System

Serienmäßig für alle drei Karosserievarianten des neuen Ford Focus – und damit auch für den neuen Ford Focus Turnier – steht die hochentwickelte Fahrdynamik-Regelung Torque Vectoring Control (TVC) zur Verfügung. Das System nutzt gezielt die Infrastruktur des Stabilitäts- und Sicherheitsprogramms ESP und der Bremsanlage, um den Effekt eines aktiven Differenzials zu simulieren und die Kraftverteilung zwischen den angetriebenen Vorderrädern zu steuern. Dabei gleicht das TVC mit 100 Rechenintervallen pro Sekunde gezielt Grip- und Schlupf-Unterschiede zwischen den angetriebenen Vorderrädern per Bremseingriff aus und verteilt dadurch das anliegende Motordrehmoment in dem je nach Fahrsituation und Straßenzustand optimalen Verhältnis. Effekt dieses Systems, das bislang zumeist ausgewiesenen Sportwagen vorbehalten war: Es verbessert neben dem Einlenkverhalten und der Agilität auch die Kurvenstabilität spürbar.

Die Funktion des TVC zeigt sich speziell beim starken Beschleunigen aus engen Kurven, wenn das kurveninnere Vorderrad durch die dynamische Gewichtsverlagerung weniger Traktion findet und zum Durchdrehen neigt. Hier schiebt die hochmoderne Fahrdynamik-Regelung einen Riegel vor, indem sie Schlupf durch gezielten Bremseingriff unterbindet. So gelangt mehr Antriebsmoment zum kurvenäußeren Rad, das diese Kraft auch auf die Straße bringen kann. Zur Freude engagierter Fahrer wirkt sich die Torque Vectoring Control auch auf das Handling und die Lenkpräzision vorteilhaft aus, ohne wie bei einer konventionellen Traktionskontrolle die Motorleistung zu beschneiden. Weniger geübte Automobilisten werden den Eingriff des TVC vermutlich gar nicht bemerken, freuen sich aber über ein sicheres, vertrauenerweckendes Fahrgefühl.

„Gerade bei sportlicher Fahrweise über kurvenreiche Straßen lässt TVC den neuen Ford Focus Turnier dank schnellerer Reaktionen auf Lenkimpulse noch handlicher und agiler wirken“, erläutert Dr. Norbert Kessing. „Die hieraus resultierende Handling-Charakteristik wird Routiniers und Automobil-Enthusiasten begeistern, während Führerschein-Neulinge und weniger erfahrene Fahrer sich speziell bei schwierigen Straßenverhältnissen in ihrem Wagen einfach wohler fühlen.“

Besonders hochentwickelt: Die neue elektrische EPAS-Servolenkung

Der neue Ford Focus wird serienmäßig mit der neu entwickelten elektrischen Servolenkung EPAS (Electric Power Assist Steering) ausgeliefert. Sie spielt eine zentrale Rolle für die erwünschte Fahrdynamik der neuen Modellreihe. Das EPAS-System ist in die Lenksäule integriert und vermittelt dem Fahrer ein direktes Lenkgefühl sowie präzise Rückmeldungen. Die Spezialisten von Ford haben das System sorgfältig auf sämtliche Geschwindigkeitsbereiche abgestimmt – so ist es bei hohen Tempi mit größeren Lenkkräften akkurat und spurtreu, um bei Parkmanövern das Manövrieren durch seine Leichtgängigkeit nachhaltig zu vereinfachen. Zugleich sorgt die im Vergleich zum Vorgängermodell spürbar kürzere Gesamtübersetzung für ein sehr natürliches Lenkgefühl mit noch präziseren Rückmeldungen.

Um dies zu erreichen, wurden nach der Auswahl des geeigneten EPAS-Systems umfangreiche Analysen auf einem eigens konstruierten Prüfstand realisiert, um die Servolenkung in Hinsicht auf die erwünschte Lenkgenauigkeit optimal zu konfigurieren. Dem schloss sich die akribische Abstimmungsarbeit in den Prototypen an. Im Praxisversuch tunten die Fahrdynamik-Spezialisten die EPAS-Steuereinheit so lange fein, bis sie ein vertrauenerweckendes Lenkgefühl und exakte Rückmeldung lieferte.

„Wir haben enorm viel Zeit und Mühe in die Detailabstimmung des EPAS-Systems investiert und uns dabei insbesondere mit der Kinematik der Lenksäule ausführlich beschäftigt“, so Dr. Norbert Kessing. „Das Ergebnis ist eine elektrische Servolenkung für den neuen Ford Focus, die in Bezug auf ihr natürliches Lenkgefühl und die Reduzierung von Reibungsverlusten neue Standards setzt.“

Hinzu kommt: Erst EPAS ermöglicht zum Beispiel die Einführung des Einpark-Assistenten und verfügt darüber hinaus auch über eine Lenkwinkel-Korrektur, die dem Fahrer insbesondere auf seitlich abfallenden Straßen oder bei starkem Seitenwind das Gegensteuern abnimmt. Und weil EPAS – anders als konventionelle hydraulische Servosysteme – nur dann Energie verbraucht, wenn es tatsächlich eingreift, vermindert die neue Servolenkung auch noch den Kraftstoffverbrauch um bis zu drei Prozent.

Ford Focus Turnier erleichtert den Alltag durch eine breite Palette an hochmodernen Assistenzsystemen 

  • Kombi-Variante des neuen Ford Focus startet in Europa mit einem in dieser Fahrzeugklasse beispiellosen Bündel an hochmodernen Fahrer-Assistenzsystemen durch
  • Ford Focus Turnier ist der erste Kombi von Ford mit digitaler Frontkamera und fünf darauf aufbauenden Fahrer-Assistenzsystemen
  • Kamerasystem hält den Fahrer zum Beispiel sicher in der Spur, erkennt Verkehrsschilder entlang der Straße und blendet automatisch auf und ab
  • Toter-Winkel-Assistent warnt bei Spurwechseln mittels Mehrkanal-Radarsensoren vor Verkehrsteilnehmern, die sich seitlich neben dem eigenen Fahrzeug aufhalten
  • Innovatives „Active City Stop“-System reduziert die Gefahr von Auffahrunfällen bei geringem Tempo – und kommt erstmals in einem Turnier-Modell von Ford zum Einsatz
  • Umfassendes Angebot an aktiven Sicherheitsfunktionen inklusive hochmoderner Brems- und Traktions-Regelsysteme
  • Fortschrittliche elektronische Assistenzsysteme ermöglichen dem Fahrer eine noch bessere Kontrolle über das Auto und helfen, Unfälle zu vermeiden

Die umfassenden Investitionen in die neue Generation des Ford Focus Turnier zahlen sich aus: Das neue Modell führt eine Vielzahl wegweisender Technologien in das Kombi-Segment ein, wie sie bis dato vornehmlich größeren und deutlich teureren Fahrzeugen vorbehalten waren. Auf der einen Seite erhöhen diese intelligenten Fahrer-Assistenzsysteme die Sicherheit, schaffen auf der anderen aber auch ein stressfreieres Umfeld für den Fahrer, der sich so noch besser auf die wachsenden Herausforderungen des täglichen Straßenverkehrs konzentrieren kann – im hektischen Innenstadtbereich ebenso wie auf Landstraßen und auf Autobahnen.

„Dichter Verkehr setzt den Fahrer einem immer größeren Druck aus“, erläutert Gunnar Herrmann, als Entwicklungsdirektor weltweit zuständig für Fahrzeuge aus dem C-Segment. „Der neue Ford Focus Turnier hält für seine Kunden intelligente Funktionen und Systeme bereit, die diesen Verkehrs-Stress minimieren und zugleich die Sicherheit sowie den Fahrkomfort nochmals steigern.“

Fünf Fahrer-Assistenzsysteme basieren auf der innovativen Frontkamera

Als erstes Kombimodell von Ford kann der neue Ford Focus Turnier mit gleich fünf Fahrer-Assistenzsystemen aufwarten, die auf einer an der Windschutzscheibe installierten Frontkamera basieren. Diese hochmodernen, harmonisch in das zentrale Informationsdisplay integrierten Funktionen lassen sich einfach und intuitiv bedienen. Wie ein zusätzliches Augenpaar dienen sie allein einem Zweck: Sie erleichtern es dem Fahrer, entspannt und vor allem sicher sein Fahrziel zu erreichen. Das Kaleidoskop der elektronischen Helfer reicht dabei von einem Fahrspur- und Fahrspurhalte-Assistenten über einen Müdigkeitswarner, das besonders innovative Verkehrsschild-Erkennungssystem bis hin zum Fernlicht-Assistenten. Die einzelnen Frontkamera-basierten Funktionen im Überblick:

Fahrspur-Assistent

Diese Funktion warnt den Fahrer über leichte Vibrationen im Lenkrad, sobald die digitale Frontkamera ein möglicherweise ungewolltes Verlassen der Fahrspur diagnostiziert. Hierfür registriert das System fortlaufend die Position des Fahrzeugs zwischen den seitlichen Straßenmarkierungen. Weicht das Auto von der Fahrbahnmitte ab, ohne dass es sich dabei um einen offensichtlichen Spurwechsel handelt oder dass die Blinker betätigt werden, macht der Bordrechner über eine Vibration im Lenkradkranz sowie einen speziellen Hinweis im zentralen Anzeigedisplay auf eine drohende Gefahr aufmerksam.

Um Irritationen im Stadtverkehr zu vermeiden, ist der Fahrspur-Assistent erst ab Geschwindigkeiten über 60 km/h aktiv. Der Fahrer kann in puncto Ansprechverhalten zwei Sensibilitätsstufen wählen; die Lenkrad-Vibrationen stehen in drei verschiedenen Intensitäten bereit. Auf Wunsch lässt sich das System auch komplett ausschalten.

Fahrspurhalte-Assistent

Erstmals in einer Modellreihe von Ford kommt der neuartige Fahrspurhalte-Assistent zum Einsatz. Er kombiniert die Möglichkeiten der Spurhalte-Warnung mit der elektrischen EPAS-Servolenkung. Dies heißt: Registriert der Bordrechner, dass das Fahrzeug vermutlich unbeabsichtigt seine Spur verlässt, löst er nicht nur einen Vibrationsalarm aus, sondern steuert sanft und präzise gegen. Hat der Fahrer die Richtungsänderung doch gewollt, kann er die Lenkkorrektur des Fahrspur-Assistenten leicht überstimmen. Das System bietet zwei verschiedene Sensibilitäts-Stufen an und ist wahlweise auch deaktivierbar.

Müdigkeitswarner

Der neu entwickelte Müdigkeitswarner erkennt den Aufmerksamkeitsgrad des Fahrers, indem er zum Beispiel Informationen der Frontkamera über die Spurgenauigkeit oder auch die Gierwinkelraten des Fahrzeugs mit hinterlegten Sollwerten vergleicht. Weist diese kontinuierliche Analyse auf eine zunehmende Ermüdung oder sogar auf den besonders gefährlichen Sekundenschlaf hin, ertönt ein Warnsignal und eine Info auf dem zentralen Display der Armaturentafel fordert den Fahrer auf, eine Pause einzulegen. Treten auch weiterhin Anzeichen von abnehmender Konzentration auf, zeigt das Display eine permanente Warnmeldung an, die der Fahrer durch den Druck auf den „OK“-Knopf quittieren muss.

Verkehrsschild-Erkennungssystem

Die digitale Frontkamera des neuen Ford Focus Turnier ist in der Lage, Verkehrszeichen entlang beider Seiten der Straße zu identifizieren und die gewonnenen Informationen über gültige Tempolimits oder Überholverbote über das zentrale Display in der Instrumententafel an den Fahrer weiterzureichen. Dieser kann entscheiden, ob er die Verkehrsschilder groß auf dem zentralen Monitor oder permanent in einem etwas kleineren Bereich am oberen Rand des Displays angezeigt bekommt. Um dem Fahrer zu signalisieren, wie aktuell die dargestellte Information ist, blendet sich die Anzeige mit der Zeit – und damit mit zunehmendem Abstand zum Verkehrsschild – schrittweise aus. Auf Wunsch zeigt das System aktiv einen Warnhinweis an, wenn die gültige Geschwindigkeitsbegrenzung um einen zuvor definierten Schwellenwert überschritten wird.

Fernlicht-Assistent

Diese moderne Funktion wechselt automatisch von Fern- auf Abblendlicht und umgekehrt. Auf diese Weise sorgt sie für optimale Sichtverhältnisse, ohne dass der Fahrer durch das manuelle Betätigen des Lichtschalters vom Verkehrsgeschehen abgelenkt wird. Über die digitale Frontkamera kann das System zwischen der Umgebungsbeleuchtung sowie hellen Hauptscheinwerfern und rötlichen Rücklichtern anderer Fahrzeuge unterscheiden, um stets im richtigen Moment die korrekte Wahl zwischen Auf- und Abblenden zu treffen. Lässt die Umfeldbeleuchtung auf eine geschlossene Ortschaft schließen, verzichtet der Fernlicht-Assistent ganz auf die automatische Aktivierung des Fernlichts.

„Active City Stop“-System schützt vor Auffahrunfällen bei geringem Tempo

Innovative Brems- und Traktions-Assistenzfunktionen wie das „Active City Stop“-System liefern ein weiteres Beispiel für die Technologie-Offensive, die durch den weltweiten Einsatz der neuen C-Segment-Fahrzeugarchitektur und die dadurch erzielten Skaleneffekte erst ermöglicht werden. Der neue Ford Focus Turnier bietet seinen Passagieren auf diese Weise ein außergewöhnlich hohes Niveau an aktiven Sicherheitssystemen, wie es in der kompakten Mittelklasse zuvor nicht bekannt war.

Das fortschrittliche „Active City Stop“-System schützt vor Auffahrunfällen und Frontalkollisionen bei geringen Geschwindigkeiten, wie sie insbesondere im Stadtverkehr häufig vorkommen. Dabei überwacht ein nach vorne gerichteter Lasersensor in Intervallen von 100 Mal pro Sekunde den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug und die Annäherungsgeschwindigkeit. Erkennt die Elektronik auf diese Weise, dass Objekte in Front des Fahrzeugs eine Unfallgefahr darstellen, berechnet sie die notwendige Bremswirkung und baut Bremsdruck auf. Bleibt die notwendige Reaktion des Fahrers aus, übernimmt das System selbst die rettende Initiative, um einen Zusammenprall zu vermeiden – indem es das Motormoment zurücknimmt und die Bremsen aktiviert.

Das „Active City Stop“-System tritt bei Geschwindigkeiten von bis zu 30 km/h in Aktion. Beträgt das Annäherungstempo zum Objekt voraus bei einer drohenden Kollision nicht mehr als 15 km/h, kann es einen Zusammenstoß unter Umständen verhindern. Liegt der Geschwindigkeitsüberschuss in einem Bereich zwischen 15 und 30 km/h, wird es die Wucht des Aufpralls und damit auch die Gefahr von Verletzungen sowie die Höhe der Reparaturkosten deutlich reduzieren.

„Auffahrunfälle bei geringen Geschwindigkeiten kommen speziell im Stadtverkehr, an Kreuzungen und in Kreisverkehren häufig vor“, erläutert Helmut Reder, Leitender Entwicklungs-Ingenieur des Ford Focus. „Das Active City Stop-System hilft dem Fahrer sehr effektiv, diese Kollision zu vermeiden oder zumindest die Auswirkungen dieser oftmals kostspieligen Zwischenfälle zu verringern.“

Entspanntes Reisen dank Adaptiver Geschwindigkeitsregelanlage

Besonders stressfreies Dahingleiten im Kolonnenverkehr auf Autobahnen und Landstraßen ermöglicht auch die Adaptive Geschwindigkeitsregelanlage ACC (Adaptive Cruise Control), die für den neuen Ford Focus Turnier optional zur Verfügung steht. Das nochmals verbesserte radargestützte System hält einen vorgewählten Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug selbsttätig ein und reduziert das Tempo, sobald der Vordermann bremst oder dem eigenen Fahrzeug zu nahe kommt. Ist die Straße wieder frei, beschleunigt ACC den Ford Focus Turnier zurück auf die Ausgangsgeschwindigkeit.

Das Auffahrwarnsystem FA

Ergänzend zur Adaptiven Geschwindigkeitsregelanlage tritt das Auffahrwarnsystem FA (Forward Alert) in Aktion, sobald die Radarüberwachung das Risiko eines Auffahrunfalls diagnostiziert. In diesem Fall schlägt sie nicht nur optisch und akustisch Alarm, sondern bereitet auch die Bremsanlage auf ein mögliches Bremsmanöver vor. Dies reduziert die Reaktionszeit der Bremsanlage und sorgt so für ein noch schnelleres Ansprechverhalten. Steht eine Kollision akut bevor, kann das Auffahrwarnsystem FA selbsttätig eine Bremsung mit einer Verzögerung von bis zu 3 m/s² einleiten, um die Aufprallgeschwindigkeit zu reduzieren.

Volle Kontrolle über tote Winkel

Via orange-farbigen LED-Warnleuchten in den Außenspiegeln macht der Toter-Winkel-Assistent von Ford den Fahrer bei Spurwechseln auf andere Verkehrsteilnehmer aufmerksam, die sich im schwierig einsehbaren „toten Winkel“ links oder rechts neben dem eigenen Wagen befinden. Dabei scannt das innovative System während der Fahrt über zwei spezielle Mehrkanal-Radarsensoren in den Ecken der Heckschürze einen Bereich, der beidseits des Fahrzeugs von den Außenspiegeln bis zirka drei Meter hinter das Automobil reicht und auch in der Breite nach hinten zunehmend bis maximal drei Metern abdeckt. Aktiviert wird der Toter-Winkel-Assistent automatisch bereits bei Geschwindigkeiten ab zehn km/h. Damit ist er wesentlich früher betriebsbereit als vergleichbare Systeme auf dem Markt und eignet sich damit auch für zähfließenden Stadtverkehr oder Stausituationen auf Schnellstraßen – also genau dort, wo viele Spurwechselkollisionen geschehen.

Müheloses Einparken

Ein im wahrsten Sinne des Wortes wegweisendes Feature des neuen Ford Focus Turnier ist der Einpark-Assistent (Active Park Assist). Diese Hightech-Funktion lenkt den Wagen automatisch in längs zur Fahrtrichtung liegende Parkplätze. Über zwei Ultraschallsensoren – einer pro Fahrzeugseite – scannt das System den Bereich entlang der Fahrtroute und identifiziert dabei ausreichend große Abstände zwischen parkenden Autos. Und dies heißt: Bereits Lücken, die lediglich 20 Prozent länger sind als der Kombi selbst, genügen dem System für das erfolgreiche Einparken.

Hat der Einpark-Assistent eine geeignete Lücke identifiziert, zeigt er dies dem Fahrer akustisch sowie über eine Anzeige in der Instrumententafel an. Während des automatisierten Einparkvorgangs, der mit bis zu zehn km/h vonstattengehen kann, übernimmt das System die Lenkarbeit komplett. Die Abstimmung mit dem Fahrer, der auch weiterhin für die Bedienung des Gas- und Bremspedals sowie für die Wahl des Vorwärts- oder Rückwärtsgangs zuständig ist, erfolgt über einfache Textbotschaften und Grafiken im Display der Instrumententafel.

Zugleich zeigen die Sensoren des konventionellen Park-Pilot-Systems auch weiterhin den Abstand zu Hindernissen vor und hinter dem Fahrzeug an. Gerade in engen Lücken kann es vorkommen, dass der Einpark-Assistent den Fahrer zusätzlich um korrigierendes Vor- und Zurücksetzen bittet – der Wagen soll schließlich ordentlich in der Parkbucht stehen.

Intelligentes System gegen ungewollte Tempoverstöße

Mit der Geschwindigkeitsregelanlage mit Geschwindigkeitsbegrenzer kann der Fahrer ein individuelles Maximaltempo vorwählen, das sich anschließend nicht mehr unbeabsichtigt überschreiten lässt. Vorteil dieser praktischen Funktion: In anstrengenden Verkehrssituationen wie etwa längeren Autobahnbaustellen oder in fremden Städten kann sich der Fahrer voll auf das Geschehen konzentrieren, ohne auch noch auf das Einhalten eines Geschwindigkeitslimits achten zu müssen. Dies führt zu einer sichereren, stressfreieren Mobilität und senkt das Risiko, Strafmandate zu sammeln.

Der zur Verfügung stehende Einstellbereich reicht von 30 bis 180 km/h, die Programmierung erfolgt ganz einfach über die erweiterten Bedienelemente der Geschwindigkeitsregelanlage am Lenkrad. Nähert sich der Wagen dem vom Fahrer vordefinierten Maximaltempo, greift das Motormanagement regulierend ein und unterbindet jede darüber hinaus gehende Beschleunigung. Wird allerdings für ein anstehendes Überholmanöver mehr Schub benötigt, kann der Geschwindigkeitsbegrenzer durch deutliche Gaspedalbefehle ähnlich einer von Automatikgetrieben bekannten „Kickdown“-Funktion kurzfristig außer Kraft gesetzt werden. Kehrt das Fahrzeug in den vorgewählten Tempobereich zurück, nimmt der Geschwindigkeitsbegrenzer seine Arbeit automatisch wieder auf.

Weitere aktive Sicherheits-Technologien des neuen Ford Focus Turnier

Zu den besonderen Merkmalen des neuen Ford Focus Turnier zählt eine ganze Reihe besonders fortschrittlicher Fahrer-Assistenzsysteme. Sie unterstützen den Fahrer in kritischen Situationen bei der Kontrolle des Fahrzeugs und helfen, Kollisionen zu vermeiden. Kernstück vieler Assistenzsysteme des neuen Ford Focus ist das Elektronische Sicherheits- und Stabilitätsprogramm (ESP). Es verwendet eine intelligente Logik sowohl zur Überwachung aller Fahrzeugbewegungen als auch zur Steuerung der Eingriffe, falls diese erforderlich werden. Das ESP-System beinhaltet folgende Sub-Funktionen:

  • Antiblockier-Bremssystem (ABS) inklusive elektronischer Bremskraftverteilung (EBD) und Kurvenbremskontrolle (CBC)
  • Sicherheits-Bremsassistent (EBA), elektronische Bremsdruckaufbau (EBP) und Not-bremslicht
  • Antriebsschlupf-Regelung (ASR) mit Motordrehmoment-Kontrollsystem (ETCS) und aktivem Bremseingriff (BLD)
  • Hydraulische Hinterachs-Bremsunterstützung (HRB)
  • Motorschleppmoment-Kontrolle (EDC)
  • Torque Vectoring Control (TVC)
  • Berganfahrassistent
  • Anhänger-Stabilisierung

Einige dieser Funktionen wie etwa die Fahrdynamik-Regelung TVC, der Berganfahrassistent oder auch die Anhänger-Stabilisierung stehen erstmals für den Ford Focus Turnier zur Verfügung.

Umfangreiches Angebot an besonders komfortorientierten Funktionen

Die vielfältige Palette an besonders komfortorientierten Funktionen, mit denen der neue Ford Focus Turnier kombinierbar ist, umfassen beispielsweise:

  • Ford KeyFree-System und Ford Power Startfunktion – ermöglicht den schlüsselfreien Zugang zum Innen- und Gepäckraum sowie das Anlassen des Fahrzeugs mittels Startknopf, solange der Fahrer den Passivschlüssel bei sich führt.
  • Komfort-Tankverschluss Ford Easy Fuel – das preisgekrönte System zählt bei allen Ford Focus zur Serienausstattung. Es verhindert zuverlässig das fehlerhafte Befüllen von Diesel- und Benzinerfahrzeugen mit der falschen Treibstoffsorte.
  • Beheizbare Frontscheibe und beheizbare Vordersitze – Garanten für gute Sicht bei schwierigen Witterungsbedingungen und angenehmen Komfort speziell in der kalten Jahreszeit.
  • Scheinwerfer-Assistent mit Tag-/Nacht-Sensor und Scheibenwischer mit Regensensor – diese Funktionen erkennen anhand eines optischen Sensors, wenn die Hauptscheinwerfer oder die Scheibenwischer aktiviert werden müssen.
  • Park-Pilot-System vorn und hinten – weist über entsprechende Warntöne darauf hin, wenn sich beim Manövrieren Objekte vor oder hinter dem Fahrzeug befinden.

Sicherheits- und Rückhaltesysteme des neuen Ford Focus Turnier erfüllen weltweit höchste Normen

  • Ford Focus Turnier mit nochmals verbessertem Intelligenten Sicherheits-System IPS übertrifft die weltweit anspruchsvollsten Sicherheitsstandards
  • Optimales Zusammenwirken von Karosserie-Strukturen und Rückhaltesystemen in 80 Crash-Versuchen und über 2.500 Computersimulationen aufwendig getestet
  • Verbesserte Rückhaltesysteme mit innovativer neuer Airbag-Technologie
  • Leichter, stärker, sicherer: Die optimierte Karosserie-Struktur des Ford Focus Turnier
  • Mit mehr als 55 Prozent besitzt der neue Ford Focus Turnier den höchsten Anteil an hochfesten und ultrahochfesten Stählen aller Modelle der Marke
  • Innovativ konstruierte B-Säulen mit maßgeschneideter Materialstärke
  • Optimierte Karosserie-Strukturen zum Schutz von Fußgängern

Der neue Ford Focus Turnier zählt weit über sein eigenes Segment hinaus zu den besonders sicheren Fahrzeugen. Dieses hohe Maß an Insassenschutz verdankt das vielseitige Kombimodell unter anderem der jüngsten Entwicklungsstufe des Intelligenten Sicherheits-Systems IPS (Intelligent Protection System). Es beinhaltet unter anderem die nächste Generation moderner Rückhaltesysteme und kombiniert dies mit einer außergewöhnlich rigiden Karosserie-Struktur. So umfasst das erweiterte IPS zum Beispiel eine ganze Reihe exakt aufeinander abgestimmter Rückhaltesysteme, darunter einstufige Front-Airbags sowie dreidimensional wirkende Seiten-Airbags für Fahrer und Beifahrer ebenso wie die serienmäßigen Kopf-Schulter-Airbags in der ersten und zweiten Sitzreihe.

Besonderheit der neuen Generation von Fahrer-Airbags: Sie wurde speziell im Hinblick auf eine niedrigere Belastung des Brustbereichs entwickelt und bewahrt damit vor allem ältere Menschen vor Verletzungen. Dabei sorgen modifizierte Bänder im unteren Bereich des Prallkissens dafür, dass die auf den Oberkörper und die Rippen einwirkenden Kräfte geringer ausfallen. Hinzu kommt ein neues Ventilsystem für den Front-Airbag auf der Beifahrerseite, das einen Teil des blitzschnell eingeströmten Füllgases auf neue Weise seitlich abführt und so das Risiko von Blessuren nochmals mindert. Ford führt diese neuen Airbag-Technologien, die in der neuen Ford Focus-Baureihe erstmals zum Einsatz kommen, sukzessive auch in vielen anderen Baureihen der Marke ein.

Über die Airbags hinaus zählen eine ganze Reihe weiterer Sicherheits-Features zum Intelligenten Sicherheits-Systems IPS. Hierzu gehören beispielsweise die fortschrittliche Sicherheits-Lenksäule – sie weicht bei einem Hochgeschwindigkeits-Frontalaufprall zurück und reduziert somit die Belastung, die auf Kopf und Brust des Fahrers einwirkt – sowie der überarbeitete Instrumententräger. Er wurde präzise auf die Vorwärtsbewegungen der Kniee und Beine bei einem Frontalaufprall abgestimmt und schützt diese so besser vor Verletzungen. Hinzu kommen 3-Punkt-Sicherheitsgurte für alle Sitzplätze, vorne inklusive nochmals effektiverer Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer.

Größtmögliche Sicherheit für Kinder und Erwachsene auf den Rücksitzen

Der Sicherheit der Passagiere auf den Rücksitzen maßen die Entwickler des neuen Ford Focus Turnier die gleich hohe Bedeutung bei wie jener von Fahrer und Beifahrer. Neben 3-Punkt-Sicherheitsgurten auf allen Sitzplätzen haben die äußeren Plätze der Rückbank zum Beispiel ISOFIX-Befestigungen für Babyschalen und Kindersitze.

Ebenfalls serienmäßig in allen neuen Ford Focus Turnier ist ein spezielles Gurtwarnsystem für die Rücksitze, das den Fahrer informiert, falls ein Passagier im Fond nicht ordnungsgemäß angeschnallt ist – insbesondere bei Fahrten mit Kindern ein wichtiger Sicherheitsgewinn. Die Warnung erscheint im Zentralinstrument und wird von einem deutlich hörbaren Warnton begleitet. Das Modul alarmiert den Fahrer auch dann, wenn ein Sicherheitsgurt während der Fahrt gelöst wird.

Besonderen Schutz speziell bei der Reise mit Kindern bietet zudem die neuartige elektrische Tür-Kindersicherung. Sie ermöglicht es dem Fahrer oder der Fahrerin, die hinteren Türen des neuen Ford Focus auch während der Fahrt per Knopfdruck zu verriegeln. Diese neue Funktion bietet einen höheren Bedienkomfort als die auch weiterhin vorhandenen, für die spontane Anwendung aber eher unpraktischen mechanischen Sperren. Auf diese Weise lädt sie dazu ein, die Türen häufiger gegen missbräuchliche Öffnung von innen zu blockieren. Aktiviert wird die elektrische Tür-Kindersicherung über einen Schalter in der Fahrertür, der zugleich auch für die Sperre der elektrischen Fensterheber hinten zuständig ist. Bei einem Unfall werden die Türen automatisch entriegelt, um Rettungskräften den Zugang zum Innenraum zu ermöglichen.

Crashstrukturen des neuen Turnier übertreffen strengste Sicherheitsstandards

Mit seiner außergewöhnlich verwindungssteifen und rigiden, zugleich aber auch besonders leichten Karosserie hat der neue Ford Focus Turnier die idealen Voraussetzungen für umfassenden Insassenschutz, ausgeprägte Langlebigkeit sowie bemerkenswerte Komfort- und Fahreigenschaften. Die tragende Struktur wurde durch die konsequente Verwendung moderner Simulations-Werkzeuge und hoch- beziehungsweise höchstfester Stähle sowie die Anwendung wegweisender Produktionstechniken optimiert. Das Ergebnis sind souveräne Crash-Eigenschaften, eine beispielhafte Fahrdynamik und eine souveräne Laufkultur.

„In der jüngsten Ford Focus-Generation verbauen wir den höchsten Anteil hochfester Stähle, der je in einem Ford Verwendung fand“, betont Helmut Reder, Leitender Entwicklungs-Ingenieur dieser Baureihe. „Dieser fortschrittliche Werkstoff hilft uns einerseits, das Leergewicht und damit auch den Kraftstoffverbrauch des Fahrzeugs zu senken. Andererseits bietet er uns jene verbesserte Steifigkeit und Stärke, dank der wir die Sicherheit und die Fahrdynamik weiter optimieren konnten. Zugleich ermöglichten es uns Innovationen wie die auf Maß gewalzte B-Säule, in puncto Steifigkeit der Karosserie-Struktur ein neues Niveau zu erreichen.“

Moderne, hochfeste Stähle kommen im neuen Ford Focus Turnier so konsequent wie nie zuvor in einem Kombimodell von Ford zum Einsatz. Sie erreichen einen Anteil an der Karosserie von 55 Prozent. Mehr als 26 Prozent der Karosserie-Struktur wird sogar aus ultra-hochfesten Stählen wie zum Beispiel Boron-Stahl gefertigt – auch dies der höchste Anteil, der je in einem Fahrzeug von Ford Verwendung fand.

So übertrifft der neue Ford Focus Turnier die Vorgänger-Generation in puncto Durchbiege-Resistenz um durchschnittlich 47 Prozent. Die verbesserte Struktur der Karosserie spiegelt sich auch in der deutlich gestiegenen Torsionssteifigkeit wider: Das neue Modell erzielt um durchschnittlich 15 Prozent bessere Werte als das Vorgängermodell. Nochmals deutlicher fallen die Fortschritte aus, wenn es um die für die Fahrdynamik und den Fahrkomfort so maßgebliche lokale Steifigkeit im Bereich der Anlenkpunkte für die Radaufhängungen geht. Hier erzielten die Ingenieure von Ford eine um bis zu 75 Prozent höhere Verwindungsresistenz.

Innovative B-Säulen-Konstruktion erhöht Karosserie-Steifigkeit und senkt Gewicht

Geradezu beispielhaft für die umfassenden Modifikationen, die für die signifikant gestiegene Steifigkeit der neuen Ford Focus Turnier-Karosserie verantwortlich zeichnen, ist die wegweisende Konstruktion der B-Säule. Dieses für die Chassis-Struktur so maßgebliche Element besteht nun aus ultrahochfestem Boron-Stahl, der in einem innovativen Walzprozess buchstäblich auf Maß gefertigt wird. Dies bedeutet: Die Materialstärke variiert über das gesamte Bauteil und entspricht auf diese Weise exakt den lokal anliegenden Belastungen. Dabei handelt es sich um acht verschiedene Querschnitte von 1,35 bis 2,70 Millimeter. Das Ergebnis ist eine nochmals verbesserte Energie-Aufnahme bei einem Seiten-Crash und damit eine höhere Insassensicherheit, zugleich konnte das Fahrzeuggewicht um 1,4 Kilogramm gesenkt werden.

Optimierte Sicherheitsstrukturen

Weitere konstruktive Besonderheiten der Karosserie-Struktur des neuen Ford Focus Turnier:

  • Ultrahochfeste Boron-Stähle in den A- und B-Säulen, Schwellern und Verstärkungen der Türrahmen schaffen eine extrem verwindungssteife Sicherheitszelle, die die Gefahr von Deformationen bei einem Frontal- und Seiten-Cash sowie bei einem seitlichen Pfahlaufprall sowie dem Dacheindrücktest minimiert.
  • Ein spezieller, aus hochfestem Stahl bestehender Verstärkungsring für die Türöffnungen inklusive entsprechender Lastpfade, die die Aufprallenergie gezielt ableiten, steigert die Widerstandsfähigkeit gegen seitlich eindringende Objekte.
  • Die aus hochfestem Stahl konstruierten vorderen Crash-Strukturen nehmen auch hohe Deformations-Energien sicher auf und lenken sie über drei Lastpfade kontrolliert in die A-Säulen, die Seitenschweller und den Seitenaufprallschutz der Türen ab.
  • Hochfeste 2-Phasen-Stähle in den vorderen Crash-Strukturen und den inneren Schwellerbereichen sowie in den Querverstrebungen des Fahrzeugbodens sorgen für eine optimale Aufnahme der Crash-Energie und leisten so einen wichtigen Beitrag für die Unversehrtheit der Sicherheitszelle.
  • Der vordere Fahrwerksrahmen wurde so konstruiert, dass er sich bei einem schweren Frontalaufprall gezielt von den Anlenkungspunkten der Karosserie trennt. Dieses patentierte System verhindert die Deformation des Fußraums.

Optimierte Karosserie-Strukturen zum Schutz von Fußgängern

Der Vorderbau des neuen Ford Focus Turnier trägt den Anforderungen eines optimierten Fußgängerschutzes umfassend Rechnung. Dies schließt sowohl die Formgebung als auch die konstruktive Beschaffenheit zahlreicher Komponenten mit ein – vom Stoßfänger und der Motorhaube über die Struktur der Frontpartie bis hin zur Raumaufteilung im Motorraum. So sorgt eine entsprechend weich ausgestaltete Motorhaube dafür, dass die Karosseriestruktur gerade im heiklen Bereich vor dem unteren Windschutzscheibenrahmen nachgeben kann. Besondere Aufmerksamkeit kam dabei dem Scheibenwischersystem zu. Um Fußgänger bei einem Zusammenprall vor Verletzungen zu bewahren, besitzt die dritte Generation des Ford Focus ein spezielles Doppel-Antriebsmotor-Layout. Dessen Vorteil: Alle wesentlichen Elemente und Mechanismen konnten so platziert werden, dass sie bei einem Zusammenprall keine Gefahr für Fußgänger mehr darstellen.

Aufwendige Abstimmung ermöglichte Exzellenz in puncto Sicherheit

Mit einem umfangreichen Versuchs- und Entwicklungsprogramm, das zum Beispiel 80 reale Crashtests und mehr als 2.500 komplexe Rechnersimulationen mit sogenannten CAE-Programmen (Computer Aided Engineering) umfasste, stellte Ford sicher, dass die neue Ford Focus-Generation die weltweit strengsten Sicherheitsstandards erfüllt und auch übertrifft. Kernelement hierfür war die Betrachtung aller Schutz- und Sicherheitsfunktionen als ein geschlossenes System: Die höchst effizienten Crash-Strukturen des Chassis und die vielfältigen Rückhaltesysteme wurden penibel aufeinander abgestimmt, um den größtmöglichen Schutz der Fahrzeuginsassen garantieren zu können.

„Die umfassenden Sicherheitssysteme des neuen Ford Focus Turnier sind das Ergebnis eines überaus aufwendigen Entwicklungsprogramms“, so Gunnar Herrmann, globaler Entwicklungsdirektor C-Segment-Fahrzeuge. „Unser Ziel, mit dem neuen Modell die weltweit strengsten Sicherheitsnormen zu erfüllen, beschert unseren Kunden auf allen Kontinenten ein gleichermaßen attraktives wie sicheres Fahrzeug. Durch innovative Funktionen wie Front-Airbags der nächsten Generation bietet der neue Ford Focus einen weiter verbesserten Insassenschutz und senkt das Verletzungsrisiko nochmals.“

03.06.2011 / Ford

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