Ford Focus (Stufenheck)

Die Sicherheit des neuen Ford Focus: Ford Intelligent Protection System

Aktive Sicherheitssysteme auf dem neuesten Stand der Technik

Die weltweite Einführung der neuen C-Segment-Fahrzeugarchitektur von Ford und die damit verbundenen Kostenvorteile ebnen hochmodernen Sicherheitssystemen den Weg in die kompakte Mittelklasse. Effekt: Der neue Ford Focus bringt bereits konstruktiv alle Voraussetzungen mit, um seinen Passagieren ein außergewöhnlich hohes Niveau an aktiver und passiver Sicherheit zu bieten. Dies beinhaltet außer fortschrittlichen Brems- und Traktionsfunktionen auch ein besonders wegweisendes Feature: das innovative „Low Speed Safety System“, das im neuen Ford Focus erstmals zum Einsatz kommt.

Premiere: „Low Speed Safety System“ feiert im neuen Ford Focus Debüt

Das neue „Low Speed Safety System“ schützt vor Auffahrunfällen und Frontalkollisionen bei geringen Geschwindigkeiten bis zu 30 km/h, wie sie insbesondere im Stadtverkehr häufig vorkommen. Dabei überwacht ein nach vorne gerichteter Lasersensor in Intervallen von 100 Mal pro Sekunde den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug und die Annäherungsgeschwindigkeit. Erkennt die Elektronik auf diese Weise, dass Objekte in Front des Fahrzeugs eine Unfallgefahr darstellen, berechnet sie die notwendige Bremswirkung und baut Bremsdruck auf. Bleibt die notwendige Reaktion des Fahrers aus, übernimmt das System selbst die rettende Initiative, um einen Zusammenprall zu vermeiden – indem es das Motormoment zurücknimmt und die Bremsen aktiviert.

Das „Low Speed Safety System“ tritt, wie beschrieben, bei Geschwindigkeiten von bis zu 30 km/h in Aktion. Beträgt das Annäherungstempo zum Objekt voraus bei einer drohenden Kollision nicht mehr als 15 km/h, kann es einen Zusammenstoß unter Umständen verhindern. Liegt der Geschwindigkeitsüberschuss in einem Bereich zwischen 15 und 30 km/h, wird es die Wucht des Aufpralls und damit auch die Gefahr von Verletzungen sowie die Höhe der Reparaturkosten deutlich reduzieren.

„Auffahrunfälle bei geringen Geschwindigkeiten kommen speziell im Stadtverkehr, an Kreuzungen und in Kreisverkehren häufig vor“, erläutert Helmut Reder, Leitender Entwicklungs-Ingenieur des Ford Focus. „Das Low Speed Safety System hilft dem Fahrer sehr effektiv, diese Kollision zu vermeiden oder zumindestens die Auswirkungen dieser kostspieligen Zwischenfälle zu verringern.“

Umfassendes Angebot an aktiven Sicherheits-Technologien

Zu den besonderen Merkmalen des neuen Ford Focus zählt eine ganze Reihe besonders fortschrittlicher Fahrer-Assistenzsysteme. Sie unterstützen den Fahrer in kritischen Situationen bei der Kontrolle des Fahrzeugs und helfen, Kollisionen zu vermeiden. Kernstück vieler Assistenzsysteme des neuen Ford Focus ist das Elektronische Sicherheits- und Stabilitätsprogramm (ESP). Es verwendet eine intelligente Logik sowohl zur Überwachung aller Fahrzeugbewegungen als auch zur Steuerung der Eingriffe, falls diese erforderlich werden. Das ESP-System beinhaltet folgende Sub-Funktionen:

  • Antiblockier-Bremssystem (ABS) inklusive elektronischer Bremskraftverteilung (EBD) und Kurvenbremskontrolle (CBC)
  • Sicherheits-Bremsassistent (EBA), elektronische Bremsdruckaufbau (EBP) und Notbremslicht
  • Antriebsschlupf-Regelung (ASR) mit Motordrehmoment-Kontrollsystem (ETCS) und aktivem Bremseingriff (BLD)
  • Hydraulische Hinterachs-Bremsunterstützung (HRB)
  • Motorschleppmoment-Kontrolle (EDC)
  • Torque Vectoring Control (TVC)
  • Berganfahrassistent
  • Anhänger-Stabilisierung

Einige dieser Funktionen wie etwa die Fahrdynamik-Regelung TVC, der Berganfahrassistent oder auch die Anhänger-Stabilisierung sind erstmals für den Ford Focus verfügbar.

14.01.2011 / Ford

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