Der neue Ford Focus ST: Im Alltag entspannt, auf kurvigen Landstraßen und Rennstrecken faszinierend

Noch besser und stärker denn je: Der neue Ford Focus ST steht in den Startlöchern. Die federführend vom europäischen „Ford Performance“-Team entwickelte Top-Version der erfolgreichen Kompakt-Baureihe setzt dank hochmoderner Fahrwerks-, Antriebs- und Bremstechnologien erneut die Maßstäbe in ihrem Wettbewerbsumfeld.

Der nun 2,3 Liter große (Vorgänger: 2,0 Liter) Ford EcoBoost-Turbo-Benziner mit vier Zylindern leistet im neuen ST jetzt 206 kW (280 PS), das sind 22 kW (30 PS) oder 12 Prozent mehr als bisher. Sein Drehmoment liegt mit 420 Newtonmeter (Nm) sogar 60 Nm oder 17 Prozent über dem bisherigen Spitzenwert und markiert einen Bestwert in diesem Segment. Erneut wird es den Ford Focus ST auch als Diesel geben: Der neue EcoBlue-Vierzylinder-Turbodiesel hat weiterhin 2,0 Liter Hubraum und entwickelt jetzt 140 kW (190 PS), das sind 4 kW (5 PS) mehr als zuvor. Beide Motoren sind nach Euro 6d-TEMP eingestuft. Der neue Ford Focus ST, der wieder als 5-türiges Schrägheckmodell und in der Kombi-Version „Turnier“ auf den Markt kommt, ist so temperamentvoll wie nie zuvor: Die Benziner-Variante (Limousine) lässt sich in 5,7 Sekunden von 0 auf Tempo 100 katapultieren. Der ST-Benziner ist 0,8 Sekunden und der ST-Diesel 0,5 Sekunden schneller als die jeweiligen Vorgänger. Außer dem serienmäßigen 6-Gang-Schaltgetriebe mit Schaltweg-Verkürzung (für den ST-Benziner zusätzlich mit Drehzahl-Anpassung) steht exklusiv für den ST-Benziner auf Wunsch auch eine 7-Gang-Automatik zur Wahl.

Die Markteinführung der vierten Ford Focus ST-Generation ist in Deutschland für Ende Juli 2019 geplant – der ST Benziner mit Automatikgetriebe kommt voraussichtlich im Oktober 2019 auf den Markt.

Die ST-Limousine kostet ab 31.900 Euro (Diesel) bzw. ab 32.900 Euro (Benziner). Der ST-Turnier kostet ab 33.100 Euro (Diesel) bzw. ab 34.100 Euro (Benziner). Der Mehrpreis für den Benziner gegenüber dem Diesel beträgt somit 1.000 Euro, der Mehrpreis für den Turnier gegenüber der Limousine 1.200 Euro.

Der neue Ford Focus ST läuft gemeinsam mit den anderen Ford Focus-Varianten im saarländischen Werk Saarlouis vom Band. Dank einer Investition von 600 Millionen Euro in die hochmodernen Produktionsanlagen erreicht die Verarbeitungsqualität der Ford Focus-Baureihe allerhöchstes Niveau.

Der neue Ford Focus ST im Überblick

Der neue Ford Focus ST basiert, wie die gesamte Ford Focus-Baureihe, auf der C2-Fahrzeugarchitektur, die für den weltweiten Einsatz konzipiert wurde. Auf der gleichen C2-Plattform baut – als erstes SUV-Modell von Ford – auch die nächste Ford Kuga-Generation auf, die Anfang 2020 auf den Markt kommt. Die C2-Architektur ermöglicht grundsätzlich eine Gewichtseinsparung von bis zu 90 Kilogramm – ein Vorteil, der auch das Verbrauchs- und Emissionsverhalten positiv beeinflusst. Hinzu kommt: Die neue C2-Plattform zeichnet sich durch eine rund zehn Prozent verwindungssteifere Fahrzeugstruktur aus. Dies wirkt sich positiv auf die Crash-Sicherheit und auf die Fahrdynamik aus.

Der neue Ford Focus ST setzt in puncto Fahrwerk und Fahrdynamik die Maßstäbe seiner Klasse. Einer der Gründe dafür ist das elektronisch geregelte Sperrdifferenzial eLSD (electronic Limited-Slip Differential) im Zusammenspiel mit Torque Vectoring. Ford setzt dieses Sperrdifferenzial zusammen mit der Torque Vectoring-Technologie serienmäßig für die ST-Benziner-Varianten (Limousine und Turnier) ein – und damit erstmals für einen Ford. Bei den ST-Diesel-Versionen (Limousine und Turnier) kommt ausschließlich die Torque Vectoring-Technologie zum Einsatz – also der automatische, radselektive Bremseingriff als Unterfunktion des ESP.

Das für die ST-Limousine-Benziner serienmäßige und für die ST-Limousine-Diesel auf Wunsch verfügbare interaktive Fahrwerksystem mit elektronischer Dämpfer-Regelung CCD (Continously Controlled Damping) unterstreicht die Vorzüge der Multilink-Hinterachse und vereint den Track-Anspruch mit sportlichem Komfort.

Premiere im Ford Focus ST feiert der selektive Fahrmodus-Schalter im Lenkrad für bis zu vier Fahrprogramme. Dabei passt die Elektronik unter anderem die Ansprech-Kennlinie des Gaspedals und der Servolenkung, das ESP, das elektronische Sperrdifferenzial und die elektronische Dämpfer-Regelung CCD dem gewünschten Fahrmodus an.

Wer das „Performance-Paket“ mitbestellt, hat dann noch einen zusätzlichen, vierten Modus (Rennstrecke). Dabei ändern sich das Feedback der Lenkung und das Gaspedal reagiert sensibler. Auch die ESP-Eingriffe werden auf ein Minimum reduziert und lassen so dem Fahrer einen größeren Freiraum, das Potenzial des ST zu erleben.

„Technologien wie das elektronisch geregelte Sperrdifferenzial und die elektronische Dämpfer-Regelung CCD prägen die große Vielseitigkeit des neuen Ford Focus ST, der wie Dr. Jekyll & Mr. Hyde mit zwei unterschiedlichen Gesichtern auftreten kann – ein Knopfdruck genügt, und der angenehme Langstrecken-Tourer verwandelt sich in ein reinrassiges Performance-Fahrzeug“, betont Leo Roeks, Direktor von Ford Performance in Europa. „Vieles, was wir bei der Entwicklung des Super-Sportwagens Ford GT oder des Ford Focus RS gelernt haben, kommt nun auch diesem sportlichen Kompakten zugute. Der Ford Focus ST bietet eine Flexibilität, die in seinem Segment einzigartig ist.“

Der neue Ford Focus ST im Detail

Zwei Ausstattungsvarianten

Der neue Ford Focus ST kommt in Deutschland in zwei Ausstattungsvarianten auf den Markt: als „ST“ (ab 31.900 Euro // Limousine, Diesel) und als „ST mit Styling-Paket“ (ab 34.700 Euro // Limousine, Diesel).

Zur Serienausstattung des Ford Focus „ST“ gehören unter anderem das Ford Navigationssystem inklusive Ford SYNC 3 mit AppLink und 8-Zoll-Touchscreen (20,3 cm Bildschirmdiagonale), FordPass Connect (inklusive eCall, Live-Traffic-Verkehrsinformationen und WLAN-Hotspot), eine Geschwindigkeitsregelanlage mit intelligentem Geschwindigkeitsbegrenzer und Tempolimit-Anzeige, eine Klimaanlage mit automatischer Temperaturkontrolle, ein Park-Pilot-System vorne und hinten, ein ST-Sportfahrwerk, Recaro-Sportsitze vorne mit Leder-Stoff-Polsterung, ein unten abgeflachtes ST-Lederlenkrad, ein Dachspoiler in Wagenfarbe sowie 18-Zoll-Leichtmetallräder (8 J x 18 mit 235/40 R 18-Reifen) im 5-Speichen-Y-Design in Dunkelsilber. Sitze, Lederlenkrad und Kniepolster an der Mittelkonsole werden von grauen Ziernähten geschmückt.

Zum „ST mit Styling-Paket“ gehören, zusätzlich zum „ST“-Ausstattungsumfang. unter anderem LED-Scheinwerfer mit automatischer Leuchtweitenregulierung und LED-Rückleuchten, rot lackierte Bremssättel, eine Rückfahr-Kamera mit „Split-View“-Technologie, elektrisch verstellbare und beheizbare Recaro-Sportsitze mit Leder-Stoff-Polsterung „Dinamica“ (vorne) sowie 19-Zoll-Leichtmetallräder (8 J x 19 mit 235/35 R 19-Reifen) im 5x2-Speichen-Design in der Premiumlackierung Magnetite-Matt.

Die Motoren: kraftvoll und drehfreudig

Beide Motoren – Benziner und Diesel – sind nach Euro 6d-TEMP eingestuft und werden serienmäßig mit einem automatischen Start-Stopp-System kombiniert.

Der 2,3-Liter-EcoBoost-Benziner mit „Anti-Lag“-Funktion

Mit der jüngsten Generation des 2,3 Liter großen Ford EcoBoost-Benziners erreicht der Ford Focus ST einen neuen Leistungszenit: Die Benziner-Variante (Limousine) beschleunigt in 5,7 Sekunden von 0 auf Tempo 100. Das ist sogar schneller als die letzte Generation des Ford Focus RS.

Das moderne und ausgesprochen drehfreudige Voll-Aluminium-Aggregat stellt 206 kW (280 PS) bei 5.500 Touren zur Verfügung, sein Drehmoment-Maximum von 420 Nm liegt zwischen 3.000 und 4.000/min konstant an. Dank innovativer Turbo-Technologie zeichnet sich der Vierzylinder durch ein direktes und feinfühliges Ansprechverhalten aus. Der reibungsoptimierte Twin-Scroll-Lader mit geringer Massenträgheit führt die Abgasenergie durch getrennte Kanäle, um Störungen zwischen den einzelnen Gas-Säulen zu minimieren. Das elektronisch geregelte Waste-Gate-Überdruckventil ermöglicht eine präzise Kontrolle von Ladedruckspitzen und damit auch eine genaue Steuerung der Motoreigenschaften. Hinzu kommen ein spezielles Abgassystem mit reduziertem Gegendruck, ein maßgeschneidertes Einlass-System und ein leistungsfähiger Ladeluftkühler, der sich positiv auf den Gemisch-Austausch in den Brennräumen auswirkt.

Ein Novum für den EcoBoost-Turbomotor des Ford Focus ST – und ein Technologie-Transfer aus dem Fiesta WRC-Rallye-Weltmeisterauto – ist die hochmoderne „Anti-Lag“-Funktion, wie sie auch bei der Straßenversion des Ford GT sowie im F-150 Raptor zum Einsatz kommt. Sie wirkt im „Sport“- und „Rennstrecke“-Modus dem vorübergehenden Absinken des Ladedrucks beim Hochschalten entgegen, indem die Drosselklappen während des Hochschaltens auch dann noch kurz geöffnet bleiben, wenn der Fahrer vom Gas geht. So drehen die Laderschaufeln auf der Kompressionsseite länger nach und sprechen deshalb bei erneuter Beschleunigung direkter und schneller mit vollem Druck wieder an.

Der 2,0-Liter-EcoBlue-Diesel

So leistungsstark wie nie präsentiert sich auch der 2,0-Liter-Turbodiesel des neuen Ford Focus ST. Das neue EcoBlue-Aggregat mit vier Zylindern erfüllt, wie der Benziner, ebenfalls die strenge Abgasnorm Euro 6d-TEMP und sorgt mit nun 140 kW (190 PS)* bei 3.500/min für reichlich Musik unter der Motorhaube – zumal es angesichts eines maximalen Drehmoments von 400 Nm, das bereits bei 2.000 Touren anliegt, eine nahezu lineare Beschleunigung garantiert. 360 Nm stehen bereits bei 1.500/min zur Verfügung. Der Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 ist in 7,6 Sekunden absolviert (Limousine).

Als Mittel zum Zweck dienen dem Selbstzünder ein Turbolader mit variabler Turbinen-Geometrie und reduzierten Massen sowie innermotorische Detail-Verbesserungen: So dehnen sich die speziellen Stahlkolben selbst bei hohen Betriebstemperaturen nicht aus, während das integrierte Einlass-System mit hochmodernen Ansaugkanälen in spiegelbildlicher Anordnung den Verbrennungsprozess im Zylinder optimiert.

„Beim neuen Ford Focus ST geht es um mehr als bloß Geschwindigkeit. Seine Fähigkeit, dem mittlerweile legendären Ford Focus RS in puncto Beschleunigung sogar Paroli bieten zu können, zeigt, wie erfolgreich wir das Fahrzeug weiterentwickelt haben“, sagt Leo Roeks.

Das ST-Sportfahrwerk

Alle Ford Focus ST-Versionen haben ein serienmäßiges Sportfahrwerk. Das bedeutet: Dank der Multilink-Hinterachse spricht der ST sehr direkt auf Lenkbefehle an, ohne dabei den Komfort zu vernachlässigen. Das Einlenkverhalten des Ford Focus ST ist um rund 20 Prozent agiler als das der ohnehin schon agilen Ford Focus-Schwestermodelle. Von den Ford Focus-Schwestermodellen übernimmt der ST prinzipiell auch die Federspezifikationen – allerdings mit einem um zehn Millimeter niedrigeren Fahrzeug-Schwerpunkt sowie anders abgestimmten Stoßdämpfern: An der angetriebenen Vorderachse erhalten sie eine um 20 Prozent straffere Kennung, an der Hinterachse fallen sie um 13 Prozent steifer aus, um die Straßenlage bei engagierter Fahrweise zu verbessern.

Der Focus ST-Turnier besitzt eine spezielle Hinterachs-Geometrie mit versetzt positionierten Dämpfern, die auch bei der Ausnutzung der höheren Radlasten ein reaktionsschnelles und sicheres Eigenlenkverhalten garantieren.

Serienmäßiger selektiver Fahrmodus-Schalter

Der serienmäßige selektive Fahrmodus-Schalter im Lenkrad des Ford Focus ST umfasst die drei Programme „Rutschig“, „Normal“ und „Sport“. Die Elektronik passt je nach Fahrprogramm und Ausstattungsumfang außer der Ansprech-Kennlinie des Gaspedals und der EPAS-Servolenkung auch das Elektronische Sicherheits- und Stabilitätsprogramm ESP, das elektronische Sperrdifferenzial eLSD, das Drosselklappen-Ansprechverhalten, die elektronische Dämpfer-Regelung CCD und den elektronischen Motorsound-Verstärker ESE (Electronic Sound Enhancement) sowie sogar die Einstellung der Klimaanlage dem gewünschten Fahrmodus an.

Bei Modellen mit dem optionalen „Performance-Paket“ kommt dann noch ein zusätzlicher, vierter Fahrmodus hinzu: „Rennstrecke“. Dabei wird das Feedback der Lenkung direkter und das Gaspedal reagiert sensibler. Auch die ESP-Eingriffe werden auf ein Minimum reduziert und lassen so dem Fahrer einen größeren Freiraum, das volle Potenzial des ST zu erleben.

Unabhängig, ob der ST drei oder vier Fahrprogramme hat: Das Lenkrad trägt in jedem Falle zwei rote Fahrprogramm-Knöpfe: „Mode“, um die Fahrprogramme auszuwählen, und „S“, um direkt in den Modus „Sport“ zu wechseln.

Das optionale „Performance-Paket“

Für beide ST-Karosserieversionen ist auf Wunsch ein „Performance-Paket“ lieferbar (1.200 Euro für die Limousine, 400 Euro für den Turnier).

  • Es beinhaltet für den Benziner und den Diesel (Limousine / Turnier / sowohl 6-Gang-Handschalter als auch 7-Gang-Automatik) über die drei serienmäßigen Fahrprogramme hinaus (Rutschig / Normal / Sport) noch einen zusätzlichen, vierten Fahrmodus („Rennstrecke“).
  • Für die ST-Benziner-Varianten mit manuellem Getriebe (Limousine und Turnier) gehört darüber hinaus die ST Launch Control und Zwischengas-Funktion mit automatischer Drehzahlanpassung sowie eine optische Schaltpunktanzeige zum „Performance-Paket“.

Das interaktive Fahrwerkssystem

Das interaktive Fahrwerkssystem mit elektronischer Dämpferregelung (CCD – Continously Controlled Damping) und Schlagloch-Erkennungsfunktion

  • gehört für die ST-Limousine-Benziner zum serienmäßigen Lieferumfang,
  • ist für die ST-Limousine-Diesel auf Wunsch lieferbar. Ab Werk hat die ST-Limousine mit Dieselmotor sportlich abgestimmte konventionelle Stoßdämpfer.
  • steht für die ST-Turnier-Versionen (Benziner und Diesel) nicht zur Verfügung, da sich die elektronische Dämpferregelung CCD zugunsten des großen Kofferraumvolumens und der Ladebreite nicht in die Fahrwerks-Architektur integrieren lässt. Der ST-Turnier hat daher statt des CCD-Systems sportlich abgestimmte konventionelle Stoßdämpfer.

Die elektronische CCD-Dämpferregelung mit Schlagloch-Erkennungsfunktion verarbeitet im Zwei-Millisekunden-Intervall umfangreiche Informationen aus dem interaktiven Fahrwerkssystem, der Lenkung und der Bremsen und passt die Dämpfer entsprechend an. Das Ergebnis: ein überzeugendes Ansprechverhalten der Federung und der Lenkung.

Serie: das sportlich-knackige 6-Gang-Getriebe mit Schaltweg-Verkürzung

Das für alle ST-Versionen serienmäßige manuelle 6-Gang-Getriebe überzeugt mit einer sportlich-knackigen Schaltung und Schaltwegen, die zugunsten schneller Gangwechsel um sieben Prozent kürzer ausfallen als bei den anderen Ford Focus-Versionen.

Neu ist, dass in den beiden ST-Benziner-Versionen (Limousine und Turnier) zusätzlich automatisch auch die Drehzahlen angepasst werden, wenn das optionale „Performance Paket“ gewählt wurde – diese Drehzahl-Anpassung hat auch der aktuelle Ford Mustang. Das bedeutet: Beim Herunterschalten werden die Drehzahlunterschiede zwischen den Fahrstufen mit einem automatischen Gas-Stoß ausgeglichen. Dabei macht das System automatisch das Gleiche wie Rennfahrer, die über die „Spitze-Hacke“-Technik beim gleichzeitigen Bremsen und Herunterschalten über Zwischengas die Synchronisation der Gänge erleichtern, das Getriebe schonen und das Verzögerungsmoment der Antriebsräder beim Einkuppeln reduzieren. Ziel ist eine ruhigere Straßenlage auch bei forcierter Fahrweise.

Optional für den ST-Benziner: ein 7-Gang Automatikgetriebe

Exklusiv für den Ford Focus ST-Benziner (Limousine und Turnier) ist voraussichtlich ab Oktober 2019 auf Wunsch auch eine 7-Gang-Automatik lieferbar. Mit einer penibel abgestimmten Übersetzung und einer dem gewählten Fahrmodus angepassten Schaltstrategie passt dieses Getriebe perfekt zur ST-Performance. Über Schaltwippen am Lenkrad lassen sich die Gänge auch manuell einlegen.

„Die Benziner- und Diesel-Varianten des neuen Ford Focus ST sind gleichermaßen charismatisch, besitzen aber jeweils eigene Charaktere“, erläutert Roeks. „Ihr kerniger Motorsound unterstreicht die Persönlichkeit des ST und macht einen wesentlichen Teil des emotionalen Fahrerlebnisses aus.“

ST-Benziner: serienmäßig mit elektronisch geregelter eLSD-Differenzialsperre

Einen wesentlichen Anteil an der hohen Fahrdynamik des neuen Ford Focus ST-Benziners (Limousine und Turnier) hat die erstmals bei einem Ford zum Einsatz kommende serienmäßige elektronische eLSD-Differenzialsperre (electronic Limited-Slip Differential). Über hydraulisch aktivierte Kupplungen steuert sie den Drehmoment-Transfer zwischen den Vorderrädern und lenkt bei Bedarf bis zu 100 Prozent der Antriebsleistung an das Rad mit der aktuell besseren Traktion. Ohne aktiven Bremseingriff wirkt das System auf diese Weise durchdrehenden Rädern entgegen – ein enormer Vorteil zum Beispiel beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven.

Das von Borg Warner entwickelte Sperrdifferenzial reagiert schneller und mit höherer Präzision als eine konventionelle mechanische Differenzialsperre. Dank zahlreicher Sensordaten kann es sogar präventiv aktiv werden und die Drehmoment-Verteilung optimieren, noch bevor ein Rad an Traktion einbüßt.

Zusätzlich haben alle ST-Benziner-Versionen die Torque-Vectoring-Technologie serienmäßig an Bord, also den automatischen, radselektiven Bremseingriff als ESP-Unterfunktion.

ST-Diesel: Torque-Vectoring-Technologie

Der ST-Diesel (Limousine und Turnier) setzt alleine auf Torque-Vectoring-Technologie, also auf den automatischen, radselektiven Bremseingriff als Unterfunktion des ESP. Sie wirkt einem untersteuernden Fahrverhalten durch gezielten Bremseingriff am kurveninneren Rad entgegen und verbessert auf diese Weise Fahrverhalten und Agilität.

Die EPAS-Servolenkung übertrifft in puncto Direktheit sogar den Ford Fiesta ST

Die elektro-mechanische EPAS-Servolenkung (Electric Power Assisted Steering) des Ford Focus ST übertrifft in puncto Direktheit sogar den diesbezüglich besonders gefeierten Ford Fiesta ST. Sie ist um 19 Prozent kürzer übersetzt als bei anderen Ford Focus-Versionen und kommt mit zwei Lenkrad-Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag aus.

Die unmittelbaren Rückmeldungen von der Straße, die das Auto dem Fahrer vermittelt, gehen auf eine weiter optimierte Fahrwerks-Geometrie zurück. So wurden die Befestigungspunkte der Lenkhebel an den Achsschenkeln gegenüber anderen Serienmodellen um neun Millimeter nach vorne und um 6,5 Millimeter nach oben versetzt – eine Maßnahme, die sich auch auf das Einlenkverhalten positiv auswirkt. Hinzu kommt eine spezielle Software, die Antriebseinflüsse auf die EPAS-Servolenkung reduziert.

Größer dimensionierte Bremsen für kurze Bremswege

Größer dimensionierte Bremsen legen die Grundlage für kurze Bremswege, die der Ford Focus ST bei den gleichen Dynamiktests nachweisen musste wie der Supersportwagen Ford GT. Die vorderen Scheiben haben nun einen Durchmesser von 330 Millimetern bei einem Querschnitt von 27 Millimetern und werden von Doppelkolben-Bremssätteln in die Zange genommen. An der Hinterachse messen die Scheiben jetzt 302 x 11 Millimeter. Das Ergebnis: Der neue Ford Focus ST ist viermal resistenter gegen Brems-Fading als das Vorgängermodell.

Zugleich zeichnet sich die Bremsanlage durch sensible Rückmeldungen an den Fahrer, ein nochmals direkteres Ansprechverhalten und gleichmäßige Bremsdrücke aus. Sie verdankt dies auch dem elektrischen Bremskraftverstärker EBB (Electric Brake Booster), einer Komponente der neuen C2-Fahrzeugarchitektur. EBB baut den Bremsdruck noch schneller auf als ein konventionelles Hydraulik-System und optimiert die Bremsleistung bei Bedarf mit einer Kraft von mindestens 0,7 g. Außerdem sorgt das EBB-System für konstanten Bremsdruck auch bei wiederholten Vollbremsungen. Hinzu kommt: Das EBB-System gleicht Änderungen des Bremsverhaltens aus, wie sie zum Beispiel bei forcierter Fahrweise auf Rennstrecken auftreten können.

Digitale Anzeigen für Ladedruck, Öldruck und Öltemperatur

Die für den Ford Focus ST typischen Zusatz-Instrumente für Ladedruck, Öldruck und Öltemperatur erhalten nun ein digitales Gesicht und werden jetzt von einem speziellen Menü des 4,2 Zoll großen TFT-Bordcomputers im Instrumententräger angezeigt.

Für akustischen Genuss im Innenraum sorgt der Elektronische Motorsound-Verstärker ESE, der dem Motor- und Auspuffgeräusch des neuen Ford Focus ST insbesondere im „Sport“- und „Rennstrecke“-Modus eine besonders kernige Klangfarbe verpasst.

Die Design-Modifikationen

Auch die Karosserie zerstreut jeden Zweifel an den athletischen Talenten des neuen Ford Focus ST. Dabei unterstreichen ebenso subtile wie funktionale Design-Modifikationen den kraftvollen Auftritt, der die aktuelle Ford Focus-Generation ohnehin auszeichnet. Die Modifikationen betreffen zum Beispiel den oberen und unteren Kühlergrill, die dem höheren Frischluftbedarf des Motors geschuldet sind. Ausdrucksstark geformte Flügel-Elemente im vorderen Stoßfänger kanalisieren den Luftstrom und verbessern auf diese Weise die aerodynamischen Eigenschaften.

Die Heckansicht prägt ein üppig dimensionierter, steiler angewinkelter Dachspoiler. Er generiert aerodynamischen Abtrieb an der Hinterachse und stabilisiert auf diese Weise das Fahrverhalten auch bei höheren Geschwindigkeiten. Eine Doppelrohr-Auspuffanlage ergänzt das selbstbewusst gestaltete Diffuser-Element des Heck-Stoßfängers. Aufgrund ihrer Platzierung kann nun auf Wunsch für beide Karosserie-Versionen eine Anhängevorrichtung inklusive elektronischer Anhänger-Stabilisierung bestellt werden. Die maximale Anhängelast beträgt für den ST-Benziner 1.600 Kilogramm und für den ST-Diesel 1.800 Kilogramm (jeweils gebremst).

Dank der großzügig bemessenen Schulterbreite vorn und einer Kniefreiheit für die hinten Sitzenden, die einen Bestwert im Ford Focus-Segment aufstellt, bietet auch der neue ST ein überzeugendes Platzangebot. Insbesondere der Kofferraum der Turnier-Version lässt sich einfach und praktisch nutzen: mit einem Stauvolumen von bis zu 1.653 Litern eignet er sich zum Beispiel auch für größere Hundeboxen. Die Gepäckraum-Abdeckung lässt sich mit einem einfachen Handgriff entnehmen und bequem unter dem Laderaumboden verstauen.

18- und 19-Zoll-Leichtmetallräder, sieben Außenfarben

Einen starken Eindruck hinterlassen die exklusiven Leichtmetallräder des neuen ST. Sie stehen als 18-Zöller in Dunkelsilber und in der Premiumlackierung Magnetite-Matt sowie als 19-Zöller ebenfalls in der Premiumlackierung Magnetite-Matt zur Verfügung. Bei der Serienbereifung handelt es sich um Michelin Pilot Sport 4S.

Bei der Karosserie-Farbe können die Kunden zwischen sieben Lacktönen auswählen: allen voran dem klassischen Ford Performance-Blau und Tropical Orange – sie sind innerhalb der Ford Focus-Baureihe exklusiv dem ST vorbehalten und unterstreichen den dynamischen Auftritt besonders prägnant. Verfügbar sind aber auch die Farbtöne Frost-Weiß, Magnetic-Grau, Race-Rot, Ruby-Rot und Iridium-Schwarz Mica.

Umfangreiches Angebot an Fahrer-Assistenzsystemen

Das umfangreiche Angebot an hochmodernen Sicherheits- und Fahrer-Assistenzsystemen, das die aktuelle Ford Focus-Baureihe auszeichnet, hat diesen Kompaktmodellen seit ihrem Marktdebüt im vergangenen Jahr bereits 13 internationale Preise und Auszeichnungen sowie eine 5-Sterne-Bewertung im strengen EuroNCAP-Test eingebracht. Die nahtlos integrierten und miteinander vernetzten Funktionen und Komponenten stehen auf Wunsch zur Verfügung und unterstützen stressfreies und sicheres Fahren. Eine Auswahl:

  • der Stau-Assistent mit Stop & Go-Funktion, die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage und der Fahrspur-Pilot – sie erleichtern das Fahren speziell in stockendem Verkehr,
  • das kamerabasierte Kurvenlicht in Kombination mit dem Verkehrsschild-Erkennungssystem und dem blendfreien Fernlicht für verbesserte Sicht,
  • der Park-Assistent Plus mit Ein- und Ausparkfunktion und teil-automatisierter Fahrzeugführung, der per Knopfdruck die Steuerung des Gas- und Bremspedals sowie in Kombination mit der 7-Gang-Automatik auch die Gangwahl übernimmt,
  • ein Head-up-Display, das die Ablenkung des Fahrers vom Verkehrsgeschehen minimiert,
  • der Ausweich-Assistent, der den Fahrer in Gefahrensituationen dabei unterstützt, Hindernissen auf der Fahrbahn auszuweichen und Kollisionen zu vermeiden.

Das Konnektivitäts- und Entertainmentsystem Ford SYNC 3 erleichtert die Bedienung des Audio- und Navigationssystems sowie eingebundener Smartphones entweder über simple Sprachbefehle oder den farbigen 8-Zoll-Touchscreen (Bildschirmdiagonale: 20,3 Zentimeter) auf der Mittelkonsole. Ford SYNC 3 ist ohne Zusatzkosten kompatibel mit Apple CarPlay und Android Auto. Im Zusammenspiel mit dem FordPass Connect-Modem verwandelt sich der Ford Focus in einen WLAN-Hotspot für bis zu zehn Endgeräte gleichzeitig.

„Der neue Ford Focus ST lässt sich so mühelos und einfach fahren wie auch alle anderen Modelle der Ford Focus-Baureihe “, betont Leo Roeks. „Dank des umfassenden Angebots an modernen Fahrer-Assistenzsystemen kommen unsere Kunden in den Genuss faszinierender Fahrleistungen, ohne Abstriche in puncto Komfort oder Alltagstauglichkeit machen zu müssen.“

Maße und Gewichte (Basis-Daten)

  • Länge:388 mm (Limousine) // 4.668 mm (Turnier)
  • Breite (mit ausgeklappten Außenspiegeln): 1.979 mm (Limousine und Turnier)
  • Höhe (einschließlich Antenne): 1.458 mm (Limousine) // 1.492 mm (Turnier)
  • Radstand: 2.700 mm (Limousine und Turnier)
  • Leergewicht (jeweils für Version mit 6-Gang-Schaltgetriebe): Benziner: 1.508 kg (Limousine) // 1.543 kg (Turnier), Diesel: 1.548 kg (Limousine) // 1.585 kg (Turnier)

22.07.2019 / Ford

Ford FanAward 2015
© 2019 Stefan Klausmeyer