Sparsamer, stärker, attraktiver: Ford Kuga mit neuen TDCI-Motoren und Powershift-Automatik

Mit zwei neu entwickelten Duratorq TDCi-Dieselmotoren und erstmals der Option auf das hochmoderne Ford PowerShift-Automatikgetriebe mit 6-Gang-Doppelkupplungstechnologie rüstet sich das erfolgreiche Crossover-Modell Ford Kuga für das neue Automobiljahr. Die beiden abgasarmen Turbo-Vierzylinder mit fortschrittlicher Common-Rail-Direkteinspritzung schöpfen 103 kW (140 PS) und 120 kW (163 PS) aus jeweils 2,0 Liter Hubraum. Zugleich geht diese Mehrleistung mit spürbar reduzierten Verbrauchs- und Emissionswerten einher.

Mit einer einzigartigen Kombination aus attraktivem Design und sportlichem Fahrvergnügen ergänzt der populäre Kuga seit seiner Markteinführung im Jahr 2008 das europäisches Modellprogramm von Ford. Auch im Jahr zwei nach seiner Vorstellung erfreut er unge­brochen hoher Beliebtheit. Im Januar rollte bereits das 100.000ste Exemplar im Ford Werk Saarlouis vom Band. Aktuell werden mehr als 400 Einheiten pro Tag produziert, um der steigenden Nachfrage entsprechen zu können. Ford bietet den Kuga in über 50 Märkten Europas, Asiens und Afrikas an.

Der überzeugende Erfolg dieses Crossover-Modells ist alles andere als Zufall. Der Ford Kuga vereint das charakteristische „Ford kinetic Design“ und die längst markentypischen Fahrdynamik-Eigenschaften mit besonders effizienter Antriebs-Technologie zu einem hoch attraktiven Gesamtpaket, das im Segment der kompakten Sport Utility Vehicles (SUV) keinen Vergleich kennt. So überzeugt zum Beispiel die frontgetriebene Version des 103 kW (140 PS) starken Kuga TDCi mit einem CO2-Ausstoß von lediglich 156 g/km (kombiniert). Im Verbund mit Allradantrieb emittiert dieser Motor ebenso wie die stärkere Variante mit 120 kW (163 PS) auch nur 159 g/km CO2 – und unterbietet damit den 136-PS-Vorgänger um sechs Prozent. Ein markanter Entwicklungsschritt.

Ebenfalls neu für den Kuga und ein technisches Novum in dieser Klasse: das hochmoderne Ford PowerShift-Automatikgetriebe mit Doppelkupplungstechnologie. Sie steht für beide Duratorq TDCi-Dieselmotorisierungen in Kombination mit AWD-Allradantrieb (All Wheel Drive) zur Verfügung. Mit einem Durchschnittsverbrauch von nur 6,8 Liter Diesel/100 km (kombiniert) und einem Kohlendioxid-Ausstoß von lediglich 179 g/km setzt der Ford Kuga auch in dieser Konfiguration Maßstäbe.

Ford bietet den Kuga in den Ausstattungslinien Trend (ab 27.000 Euro) und Titanium (ab 29.000 Euro) an. Der aufgewertete Ford Kuga feiert im Frühling 2010 in ganz Europa sein Marktdebüt.

Neuer TDCi-Motor mit 120 kW (163 PS): Sparsamer, stärker, abgasärmer – und leiser

Ebenso wie die 140-PS-Variante basiert der neue, 120 kW (163 PS) starke Duratorq TDCi des Ford Kuga auf dem bewährten 2,0-Liter-Vierzylinder mit 100 kW (136 PS). Beide Leistungsstufen erhielten jedoch eine ebenso umfangreiche wie intensive Überarbeitung; mehr als 50 Prozent der Bauteile wurden komplett neu konstruiert. Das Ergebnis: ein nochmals kraftvollerer Antritt bei niedrigen Drehzahlen, eine höhere Leistungsausbeute sowie signifikante Erfolge in puncto Verbrauchssenkung und Abgasreduzierung. Die markantesten Maßnahmen im Überblick:

  • ein Verbrennungssystem neuester Generation, das eine niedrigere Kompression von 16,0:1 (statt 17,6:1)
    mit einem um 20 Prozent größeren Durchmesser des Brennraums und einem optimierten Verwirbelungseffekt verbindet;
  • eine weiterentwickelte Common-Rail-Direkteinspritzung, die fortan mit einem Einspritzdruck von 2.000 bar
    statt 1.650 bar arbeitet;
  • neue Magnetventil-Injektoren mit jeweils acht statt sechs Einspritzdüsen;
  • ein kleinerer, reibungsoptimierter Turbolader mit variabler Geometrie, dessen Kompressorrad mit bis zu
    210.000 Umdrehungen rotieren kann.

Weitere Verbrauchsreduzierungen erzielten die Ingenieure von Ford ganz generell durch die Verbesserung des Wirkungsgrades, indem sie interne Reibungsverluste minimierten, sowie Optimierungen im Umfeld des Motors. Dies betrifft etwa die lastabhängig geregelte Ölpumpe oder das überarbeitete System der Abgasrückführung. Ergebnis: Auf 100 Kilometer konsumiert das 120 kW (163 PS) starke Crossover-Modell im Durchschnitt nur noch 6,0 Liter Diesel – im Vergleich zum bisherigen, deutlich leistungsschwächeren Kuga TDCi mit Allradantrieb erneut ein bemerkenswerter Fortschritt um sechs Prozent. Analog sanken die CO2-Emissionen von 169 auf 159 g/km (kombiniert). Ein Dieselpartikelfilter gehört übrigens zur Serienausstattung. Er ist über die vorgesehene Laufleistung des Fahrzeugs wartungsfrei.

Mit einem Plus von 20 Prozent mehr Power verleiht die neue, ebenfalls Euro-5-kompatible Diesel-Topmotorisierung dem Kuga zudem ein sportliches Temperament, das auch von der kraftvollen Drehmoment-Charakteristik geprägt wird. In Zahlen ausgedrückt: Schon bei 1.250 Touren – also knapp über Leerlaufdrehzahl – stehen bereits 250 Newtonmeter (Nm) zur Verfügung. Zwischen 2.000 und 3.250 Umdrehungen liegt dann konstant der Maximalwert von 340 Nm an. Damit absolviert das dynamische Crossover-Modell den Standardsprint auf 100 km/h in nur 9,6 Sekunden, auf der Autobahn ist eine Höchstgeschwindigkeit von 195 km/h möglich. Eine klare Verbesserung im Vergleich zum 136-PS-Kuga TDCi zeigt auch die Elastizität auf: Statt 9,4 vergehen nur noch 8,1 Sekunden, wenn im vierten Gang von 50 auf 100 km/h beschleunigt wird.

Einen weiteren Entwicklungsschwerpunkt legte Ford auf die nochmals verfeinerte Laufkultur. Mit Erfolg: Der neue Vierzylinder-Turbodiesel überzeugt mit einer reduzierten Geräuschentwicklung, die speziell bei Leerlaufdrehzahl annähernd das hohe Niveau eines modernen Benziners erreicht. Erreicht haben die Spezialisten des Blauen Ovals dies durch eine noch exaktere Kalibrierung des insgesamt optimierten Verbrennungsprozesses und der Direkteinspritzung. Weitere Maßnahmen umfassen zusätzliche Leitbleche und Geräuschdämpfer für die Einlassseite, die den Schallpegel des Turboladers positiv beeinflussen, sowie die akustische Beruhigung des Hitzeabschirmschildes und des Ventildeckels. Angenehme Ruhe im Innenraum garantieren aber auch die spezielle Frontscheibe, die Fahrtwindgeräusche unterdrückt, und ein weiter verbessertes Dämmpaket für die Fahrgastzelle und den Kofferraum, das die Übertragung von Abrollgeräuschen minimiert.

Auf Wunsch nur mit Frontantrieb: Neuer Ford Kuga TDCi mit 103 kW (140 PS)

Neu im Motorenangebot des Ford Kuga ist der 103 kW (140 PS) starke 2,0-Liter-Duratorq TDCi. Er löst den identisch großen Turbodiesel mit 100 kW (136 PS) ab und profitiert von den gleichen technischen Weiterentwicklungen, die die 120-kW-Version kennzeichnen. Dies spiegelt sich auch für diese Maschine in einem überaus kraftvollen Durchzug und einem besonders agilen Ansprechverhalten bei niedrigen Drehzahlen sowie in geringem Kraftstoffverbrauch, reduzierten Abgasemissionen und einer hohen Laufkultur wider.

Hinzu kommt: Für Kunden, die auf die Traktionsvorteile und die Geländegängigkeit der Allradversion weniger Wert legen, ist dieser Kuga TDCi wahlweise auch mit Frontantrieb erhältlich. In dieser Konfiguration überzeugt das Crossover-Modell mit geradezu vorbildlicher Effizienz, so etwa einem Kohlendioxid-Ausstoß von nur 156 g/km – beispielhaft in diesem Segment.

Die Rolle der Topmotorisierung innerhalb der Kuga-Baureihe nimmt der 2,5 Liter große Duratec-Benziner ein. Der aufgeladene 5-Zylinder leistet 147 kW (200 PS) und ist wahlweise mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe oder einer Durashift-Automatik mit fünf Vorwärtsgängen erhältlich – Allradantrieb gehört in Verbindung mit diesem Motor in jedem Fall zur Serien­austattung.

Allradantrieb: Maximale Traktion, minimaler Mehrverbrauch

Der intelligente und überaus effiziente Allradantrieb des Ford Kuga wurde exakt der Charakteristik beider TDCi-Motorisierungen angepasst und umgekehrt. Er kombiniert ein bemerkenswert hohes Maß an Traktion mit dem markentypisch sportlichen Handling und reduziert den unvermeidbaren Mehrverbrauch zugleich auf ein Minimum. Dabei überträgt die AWD-Variante die Motorleistung unter normalen Umständen ebenfalls an die Vorderräder und spart auf diese Weise Kraftstoff. Das hintere Radpaar wird genau dann in die Antriebsarbeit mit einbezogen, sobald rutschige Straßenverhältnisse dies erfordern – eine clevere Arbeitsteilung, die der Umwelt zugute kommt und das Haushaltsbudget schont.

Alleinstellungsmerkmal im kompakten SUV-Segment: Ford PowerShift-Technologie

Als erstes kompaktes SUV auf dem Markt überhaupt bietet Ford den Kuga mit innovativer Doppelkupplungs-Getriebetechnologie an. Die sechsgängige Ford PowerShift-Automatik steht für die beiden neu entwickelten 2,0-Liter-Duratorq TDCi mit 103 kW (140 PS) und
120 kW (163 PS) zur Auswahl. Neben großem Schaltkomfort und sportlich-dynamischen Gangwechseln überzeugt das hochmoderne Getriebe vor allem durch seine enorme Effizienz, die sich in ausgesprochen günstigem Dieselverbrauch ausdrückt.

Die Ford PowerShift-Technologie repräsentiert den neuesten Stand der Getriebetechnologie. Sie verbindet den Wirkungsgrad und die direkte Übersetzung einer Handschaltung mit den sanften Gangwechseln und dem Bedienkomfort einer Automatik. Dies ermöglicht Verbrauchs- und Abgaswerte, die in der Kategorie „kompakte SUV mit Automatikgetriebe“ neue Maßstäbe setzen: Beide TDCi-Varianten konsumieren im Durchschnitt lediglich 6,8 Liter pro 100 km (kombiniert), dies entspricht CO2-Emissionen von 179 g/km.

Auch in puncto Bedienung verknüpft das Ford PowerShift-Automatikgetriebe des Kuga das Beste beider Welten. Im Normalbetrieb funktioniert es wie eine herkömmliche Automatik – dies unterstreicht bereits die Ganghebelkulisse mit den typischen Modi P, R, N und D. Aus Stufe D heraus bietet sich aber auch die Möglichkeit, mit dem Wahlhebel nach rechts in die manuelle Gasse zu gelangen. Hier genügen einfache Impulse, um spontane Gangwechsel zu initiieren: Wird der Hebel in Fahrtrichtung nach vorn gedrückt, schaltet das Ford PowerShift-Getriebe in Sekundenbruchteilen herunter; ein Zug nach hinten führt zum Hochschalten.

Zugleich passt sich die PowerShift-Technologie durch eine ganze Reihe intelligenter Zusatzfunktionen dem außergewöhnlich breiten Einsatzspektrum des geländetauglichen Ford Kuga an – etwa durch den eigens angepassten Berganfahrassistenten mit Rückrollvermeidung, der Anfahren auch an starken Steigungen erleichtert. Die elektronische Bergabfahr-Erkennung hält das Getriebe auf Gefällstrecken im kleinen Gang, um die Bremswirkung des Motors bestmöglich auszunutzen. Eine spezielle Kurvenfunktion sorgt dafür, dass die Automatik nicht bei Kurvenfahrt schaltet. Und ein Lastsensor registriert hohe Zuladung oder die Kombination mit einem Anhänger und passt die Schaltzeitpunkte entsprechend an.

Die Getriebe-Übersetzungen wurden, anders als bei anderen Doppelkupplungsgetrieben auf dem Markt, im Sinne besonders niedrigen Verbrauchs ausgewählt. Die Schaltstrategie selbst entspricht dem fahrdynamischen Anspruch des Ford Kuga einerseits und dem hohen Drehmomentangebot der Duratorq TDCi-Motoren andererseits. Ein Beispiel: So weit es geht, vermeidet das System doppelte Gangwechsel – etwa von der fünften zurück bis in die dritte Schaltstufe – und vertraut im Gegensatz vielmehr auf die immense Durchzugskraft der Turbodiesel-Direkteinspritzer. Dies reduziert die Motordrehzahl, verbessert den Geräuschkomfort und optimiert den Kraftstoffverbrauch ebenso wie die Abgasemissionen.

Ford Kuga: Populär dank Ford kinetic Design und attraktiven Ausstattungen

Mit seinen modernen, stärkeren und trotzdem sparsameren neuen Motor-Getriebe-Kombinationen hat der beliebte Ford Kuga noch mehr positive Argumente auf seiner Seite – ganz abgesehen von seinem charakteristischen „Ford kinetic Design“ oder den betont sportlich-agilen Fahreigenschaften, mit denen er seit seinem Marktdebüt vor gut zwei Jahren mehr als 100.000 Käufer von sich überzeugt hat. Zusätzlicher Erfolgsfaktor: Variantenreich definierte Ausstattungspakete erlauben es, das Interieur und Exterieur des Kuga präzise auf den ganz persönlichen Stil auszurichten – zum Beispiel durch die verschiedenen Ford Individual-Pakete mit ihren exklusiven Vollleder-Ausstattungen, dunkel getönten Scheiben ab der zweiten Sitzreihe oder auch eleganten 19-Zoll-Leichtmetallrädern.

22.05.2010 / Ford

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